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„Mit Krieg dürfen wir uns nicht abfinden“

10. März 2025 in Ordensgemeinschaft, Weltweit
Generaloberin Sr. Maria Thoma Dikow (m.) eröffnet die Sitzung des Generalrats. Mit dabei (v.l.): Generalsekretärin Sr. Theresia Lehmeier, Generalökonomin Sr. Julia Maria Handke, Generalassistentin Sr. Margareta Kühn, Sr. Theresita Maria Müller, Sr. Carmen Tereza Rusu aus Rumänien und Sr. Mary Luz Montoya aus Bolivien. Sr. Maria Luiza Nunes  aus Brasilien fehlt gesundheitsbedingt. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Generaloberin Sr. Maria Thoma Dikow (m.) eröffnet die Sitzung des Generalrats. Mit dabei (v.l.): Generalsekretärin Sr. Theresia Lehmeier, Generalökonomin Sr. Julia Maria Handke, Generalassistentin Sr. Margareta Kühn, Sr. Theresita Maria Müller, Sr. Carmen Tereza Rusu aus Rumänien und Sr. Mary Luz Montoya aus Bolivien. Sr. Maria Luiza Nunes aus Brasilien fehlt gesundheitsbedingt. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Generalrat tagt eine Woche in Bestwig und Heiligenstadt

In dieser Woche tagt der Generalrat der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Heilbad Heiligenstadt. Der Auftakt der Sitzung war allerdings am Samstag in Bestwig. Themen sind vor allem die internationale Zusammenarbeit innerhalb der Ordensgemeinschaft und die Feier der 100-jährigen Heiligsprechung der Ordensgründerin Maria Magdalena Postel. Vom 22. bis zum 29. August werden Schwestern aus vier Kontinenten zu einer internationalen Pilgerwoche in Deutschland erwartet. In deren Rahmen ist am 24. August eine große Feier geplant.

An der Pilgerwoche sollen sowohl Schwestern aus den Ordensprovinzen der französischen als auch der deutschen Ordenskongregation teilnehmen. Beide Gemeinschaften hatten sich 1920 auf Druck der Bischofskonferenzen wegen der politischen Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich voneinander getrennt. Inzwischen gibt es zwischen beiden Gemeinschaften aber wieder einen guten Austausch und sogar gemeinsame Projekte. In Frankreich findet das Fest zur Heiligsprechung vor 100 Jahren im November statt. Auch das soll gemeinsam gefeiert werden.

Wie bedeutend das Vorbild Maria Magdalena Postels gerade in diesem von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr unter dem Thema „Pilger der Hoffnung“ ist, zeigt sich auch anhand der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Bolivien, Brasilien, Rumänien und Mosambik.

Ordensgemeinschaft hilft in der Ukraine

Vor der Abfahrt wird der Bulli des Konvents bis oben hin mit Hilfsgütern vollgepackt.

Die rumänische Generalratsschwester Carmen Tereza Rusu berichtete zum Auftakt der Sitzung am Samstagmorgen im Bergkloster Bestwig über die seit drei Jahren regelmäßig stattfindenden Hilfstransporte in die nahe Ukraine. Die Niederlassungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Schineni und Siretu liegen im Osten Rumäniens, nahe der Republik Moldau und kaum 200 Kilometer von der Ukraine entfernt. „Daher fühlen wir uns verpflichtet, etwas zu tun“, so Schwester Carmen Tereza.

Mit den Hilfstransporten liefern die Schwestern mit ihren freiwilligen Helferinnen und Helfern benötigte Lebensmittel, Kleidung, Medikamente oder Spielzeug. Regelmäßig bleiben einige aus dem Team mehrere Tage vor Ort. So habe sich zu der Kolpingsfamilie Czernowitz, 50 Kilometer hinter der ukrainischen Grenze, eine intensive Zusammenarbeit entwickelt. „Ich war selbst schon über 20 Mal dort“, blickt Schwester Carmen Tereza zurück. Und es geht immer weiter.

Schwester Carmen Tereza Rusu hilft, Nahrungsmittel aus dem Bulli der Ordensgemeinschaft auszuladen.
Mit den Spenden werden in einer großen Küche Mahlzeiten zubereitet.

Täglich werden in Czernowitz 550 Mahlzeiten für Bedürftige gekocht. „Und es rührt mich jedesmal, wenn ich die strahlenden Gesichter der Menschen sehe, die in der Schlange stehen und auf ihr warmes Mittagessen warten“, erzählt Schwester Carmen Tereza. Die Bergkloster Stiftung SMMP helfe, diese Transporte im Wert von jeweils rund 4000 Euro und weitere Hilfsmaßnahmen zu finanzieren. Zudem gebe es viele Sachspenden. So konnten die Schwestern in Rumänien schon über 100 Kinderfahrräder für ein Heim in der Ukraine sammeln. Und aus Deutschland seien vor kurzem 150 Feuerlöscher gekommen.

Grenzübergang zwischen Rumänien und der Ukraine

Die Atmosphäre in Czernowitz sei indessen gespenstisch. Im öffentlichen Straßenbild gebe es keine jüngeren Männer mehr. „Und wenn doch, werden sie von der Zivilpolizei angesprochen und nach ihren Papieren gefragt, um zu ergründen, warum sie nicht an der Front sind“, so die Generalatsschwester. „Wenn ich mit den Frauen ins Gespräch komme, dauert es nicht lange, bis sie mir auf ihren Handys Fotos ihrer verstorbenen Söhne, Männer oder Brüder zeigen. Alle Familien sind vom Krieg unmittelbar betroffen.“

Was Schwester Carmen Tereza am meisten erschüttert, sei das zunehmende Sich-Abfinden mit der grausamen Situation: „Der Krieg ist dort zur Normalität geworden. Der Glauben an den Frieden geht immer mehr verloren.“ Bei jedem Besuch sehe sie, wie die Gesichter müder und die Menschen entkräfteter sind. Doch dürften sich die Menschen mit dem Krieg nicht abfinden.

Migration und Flucht beschäftigt alle Ordensprovinzen

Migration und Flucht sind auch Themen in den anderen Ordensprovinzen der deutschen Ordensgemeinschaft. In Mosambik gibt es eine große Binnenflucht aus der vom islamistischen Terror in Unruhe versetzten Region Cabo Delgado in südlichere Gefilde. Dort arbeiten die Ordensschwestern in Flüchtlingslagern mit. In Brasilien wandern immer mehr Menschen aus den tropischen Zonen in die gemäßigteren Klimaregionen. Das bekommen die Schwestern in der Stadt Leme nördlich von São Paulo zu spüren. Zuwanderung gibt es dort vor allem durch Menschen, die ihre Arbeitsplätze in der Landwirtschaft – allerdings auch bedingt durch zunehmende Automatisierung – verlieren. Und im politisch unruhigen Bolivien stellt die Auswanderung vieler Menschen, die sich woanders ein besseres Einkommen und stabilere Lebensverhältnisse erhoffen, schon seit vielen Jahren eine Herausforderung dar. Das trägt dazu bei, dass viele Kinder ohne ein stabiles familiäres Umfeld heranwachsen. Manche von ihnen werden in den Kinderheimen der Ordensgemeinschaft in Cochabamba und Vallegrande groß.

Umso wichtiger ist es den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, angesichts der weltpolitischen Lage im Heiligen Jahr Zeichen der Hoffnung zu setzen. „Die Heiligsprechung unserer Gründerin vor 100 Jahren ist dazu ein guter Anlass“, meint Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow. Auch die Gründerin habe während und nach der Französischen Revolution vielen Menschen, vor allem jungen Frauen, in schwierigem Umfeld Hoffnung und Perspektiven vermittelt. Diesem Programm fühlen sich die Schwestern bis heute verpflichtet. 2025 gelte es, diese Zeichen der Hoffnung und Ermutigung zu vermitteln und nach außen zu tragen.

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« Brücken bauen statt Gräben aufreißen
Schwester Monika vom Kreuz Vieth ✝︎ »


Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

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