Mosambik

Schwester Leyla mit einer jungen Mutter in Metarica, Mosambik. (Foto: Achim Pohl)

Schwester Leyla mit einer jungen Mutter in Metarica, Mosambik. (Foto: Achim Pohl)

Seit 1998 engagieren sich die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Mosambik. Mit Metarica, Cuamba und Namétoria gibt es hier heute drei Standorte der Ordensgemeinschaft.

In Metarica liegt unser Schwerpunkt in der Seelsorge, Pastoral- und Bildungsarbeit. Wir helfen bei dem Bau von Brunnen und unterstützen eine kleine Krankenstation. Junge Mütter lernen bei uns gesund zu kochen und ihre Kinder zu ernähren.

Neu ist das Milchprojekt. Er gibt für alle Mütter, die Säuglinge haben, 14-tägig eine Sprechstunde im Schwesternhaus. Dabei wird die körperliche Entwicklung der Babys, die vorher im Krankenhaus gewogen werden, dokumentiert. Die Mütter erhalten Milchpulver und viele Tipps, damit sie ihre Kinder besser ernähren können. Einigen Säuglingen hat dieses Projekt wahrscheinlich das Leben gerettet.

Auch diese Kinder besuchen ab heute idie neue "Kleine Schule Julie POstel" in Metarica/Mosambik. Foto: Sr. Klara Maria Breuer/SMMP

Auch diese Kinder besuchen ab heute idie neue „Kleine Schule Julie POstel“ in Metarica/Mosambik.

Weiterhin haben wir in Metarica das Bildungszeintrum Julie Postel aufgebaut. Kernstück dieser Einrichtung ist eine kleine Vorschule, die wir im Jahr 2014 auf rund 300 Plätze erweitert haben. Hier arbeiten auch unsere Missionarinnen aus Deutschland (MaZ) engagiert mit. Im Bildungszentrum geht es besonders darum, den Kinder die Landessprache Portugiesisch sowie Schreiben und Lesen beizubringen. Denn die künftigen Schulbücher gibt es nur in Portugiesisch.

Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung und dank der großen Unterstützung vom Hilfswerk missio Aachen sowie zahlreichen Spendern haben wir im Jahr 2010 eine neue Kirche gebaut. Jetzt hat die Gemeinde einen eigenen Pfarrer.

Ihr Ansprechpartner in der
Missionszentrale der SMMP:
Sr. Klara Maria Breuer
Tel.: 02904-808 241
missionszentrale(at)smmp.de

In Cuamba haben wir ein weiteres kleines Schwesternhaus gebaut. Es ist gleichzeitig das Noviziatshaus, wo junge Frauen aus der Region sich über das Leben in unserer Ordensgemeinschaft informieren und sich auf den möglichen Eintritt vorbereiten können. Wir freuen uns sehr über die große Nachfrage und den Eintritt der ersten vier mosambikanischen Schwestern in unsere Gemeinschaft im Jahr 2012. Sechs Mosambikanerinnen haben im Dezember 2014 ihr erstes zeitliches Gelübde abgelegt. Drei sind in das Noviziat aufgenommen worden.

In Namétoria wird derzeit ein dritter Standort aufgebaut. Seit Frühjahr 2014 leben hier bereits drei Ordensschwestern und wirken in das Pastoral. Das dortige Schwesternhaus ist noch mehr oder weniger eine Bauruine und muss weiter hergerichtet werden.

Wir brauchen Ihre Hilfe

Unser soziales und pastorales Engagement in Mosambik finanzieren wir ausschließlich aus Spendengeldern. Unserer Arbeit an den drei Standorten kostet monatlich rund 5.200 Euro. Mit 80 Euro können wir zwei Kindern in der Vorschule ein Jahr lang ein Mittagessen und weitere Zwischenmahlzeiten kochen. Daher sind wir für jede Spende oder Projektpatenschaft dankbar.


 

Ab einer Spende von 20 Euro erhalten Sie von uns auto­mat­isch eine Spenden­quittung. Für niedrigere Beträge reicht Ihr Konto­auszug zur Vorlage beim Finanz­amt.

Diese Seite weiterempfehlen: