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Lernen, beten, arbeiten – ein Tag voller Leben

5. August 2025 in Weltweit

Vom Morgengebet bis zum Rosenkranz mit Erdnüssen: Schwester Theresia schildert einen ganz normalen, besonderen Tag in Metarica.

Frühmorgens um 5:55 Uhr beginnt der Tag im Takt der Laudes. Was folgt, ist ein Streifzug durch Schule, Garten, Nähstube und Computerkurs – mit Begegnungen, Geschichten und kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Und am Ende ein stilles Bild, das bleibt: gemeinsames Beten und Nüsseknacken.

Die Laudes beginnen auf die Sekunde genau um 05:55 Uhr, da müssen wir uns anstrengen, mitzuhalten. Zu unserer Entlastung sei gesagt, dass wir noch keine Gelegenheit hatten, die Müdigkeit der Reise auszuschlafen. Wir sind aber alle drei tapfer auf den Beinen, denn wir wollen nichts verpassen.

Es geht flott weiter: Eine Stunde später schon steht der Besuch der Schule auf dem Programm. Wir sind in der letzten Schulwoche, das ist die Zeit der Abschlussprüfungen, die 07:15 Uhr beginnen. Daher müssen wir die Zeit vorher nützen, wenn wir Schülerinnen und Schüler erleben wollen, denn die Prüfungen wollen wir nicht stören. Ein anschließender Gang über das Gelände rundet den Vormittagsbesuch ab.

Die Eindrücke sind vielfältig, daher folgen jetzt einige Fotos mit kurzer Erläuterung.


Schule & Morgenzeremonie: Die Kinder und ihre Lehrer:innen stehen bereit, um die Nationalhymne zu singen. Alle können sämtliche Strophen auswendig – feierlich, aber nicht ganz einstimmig. Heute ist nur die Hälfte der 550 Kinder anwesend; die anderen schreiben am Nachmittag Prüfungen.
Eindrücke aus dem Schulalltag: Direktorin Sr. Fátima: Ihr Büro bleibt heute geschlossen – alle Stühle sind mit Prüfungsfragen belegt.
Geburtstagsfotos: In spezielle Rahmen kommen Fotos aller Geburtstagskinder des Monats. Patronin Maria Magdalena wacht über der Schule.
Bibliothek & Spielplatz: Die Bibliothek bleibt heute leer – der Bibliothekar hilft bei Vorbereitungen fürs Fest am Sonntag.
Die Kleinen sind von der Prüfung ausgenommen und dürfen sich auf dem Sportplatz austoben. Ein kleiner Lauf quer über den Platz wärmt auf und hebt die Stimmung.
Die Verantwortlichen in der Küche sind auch heute eingespannt und freuen sich über einen Besuch.
Termiten sind ein großes Problem. Dieser Baum hat den Angriff nicht überlebt – die Termiten haben seine Wurzeln komplett abgefressen.
Die letzte Klasse der Vorschule übt heute das Schreiben des eigenen Namens. Die Kinder sind mit großem Eifer dabei.
Dieses Stück des Gartens wird von den Kindern der Vorschule gepflegt. So werden sie früh an den guten Umgang mit der Natur herangeführt.
Dazu gehört auch das Sammeln der trockenen Zweige und kleinen Äste auf dem Gelände. Mit Hilfe des Lehrers werden sie zu Reisigbündeln zusammengebunden, die dann in der Küche zum Feuern verwendet werden. Die Bündel liegen auf dem großen Wasserspeicher, der 200.000 Liter Wasser fasst.
Der Baum trägt reiche Früchte. Sr. Fátima lässt uns von den Maçanicas kosten, die wie kleine Äpfel aussehen und auch so schmecken. Später dürfen die Kinder aus dem Kindergarten kommen und Maçanicas pflücken und essen.
Im Kaninchenstall herrscht reges Leben. Zu den Schweinen dürfen wir zurzeit nicht, weil aus Sorge vor der Schweinepest die Hygienevorschriften verschärft wurden.
In einem Gartenabschnitt gibt es eine Pflanze, die die Schwestern aus Brasilien eingeführt haben. Wenn die großen Früchte abfallen und trocknen, kann man das Innere als Schwamm verwenden. Das Internet verrät uns, dass es sich dabei um Schwammkürbis oder Luffagurke handeln muss. Sr. Leila kennt sie aus ihrer Jugend, aber auch bei uns sind die Pflanze und die daraus produzierten Schwämme zunehmend bekannt und beliebt.
In der Computerschule treffen wir Sr. Felizarda, die uns erklärt, dass am Anfang in den Informatikkursen Philosophie und Ethik unterrichtet wird. Als Demonstrationsobjekt gibt es eine alte Schreibmaschine, die den Schülern zeigen soll, wie früher gearbeitet wurde. Das Kontrastprogramm finden wir an der Wandtafel: komplizierte Formeln zur Berechnung von Excel-Tabellen, die selbst Sr. M. Thoma sehr anspruchsvoll vorkommen.
Zwei fröhliche Schwestern widmen sich mit ganzer Hingabe dem Schneidern. Sr. Joana hat ihre Nähmaschine und ihren Enthusiasmus aus Deutschland mitgebracht, und Sr. Rabia steht ihr an Begeisterung für diese Kunst nicht nach. Beide verarbeiten Stoffe, die aus Sr. Aloisias Kontinentekeller kommen und zum Teil auch aus dem großen Container, der schon viele segensreiche Dinge zutage gefördert hat.
Während wir uns alles ansehen, bereiten fleißige Hände das Essen vor. Hier setzen sich die beiden Schwestern Filosa und Consolata, die am Sonntag ewige Profess machen, zusammen mit zwei Postulantinnen ein.
Den Abschluss unseres Rundganges bildet der „Jardim da Luz“ – der Lichtgarten, der eigentlich der Ort ist, an dem schon die Grabfelder für die ersten Schwestern vorbereitet sind.

Anlass zur Gestaltung des Gartens war die Pandemie, in der viele Menschen schnell gestorben sind. Die Schwestern wollten gut vorbereitet sein, aber den Menschen aus dem Ort nicht verraten, worum es im Tiefsten bei diesem Ort geht, denn der Tod löst bei den Menschen große Ängste aus.

Links hinter der Mauer kann man den Container sehen, der anfangs so viel Kopfzerbrechen bereitet hat, jetzt aber gar nicht mehr wie ein Container, sondern wie eine große Halle aussieht.
Der Nachmittag gehört der Arbeit mit Sr. Consolata und Sr. Filosa. Die beiden wollen am Sonntag ihre ewige Profess ablegen und dürfen sich zur Vorbereitung darauf noch einige Tage der Besinnung gönnen. Ihre Exerzitien haben sie schon mit Sr. Leila gemacht.
An der Casa Marta sitzen einige junge Schwestern, Postulantinnen und Aspirantinnen und knacken Erdnüsse. Eigentlich sollte um diese Zeit der Rosenkranz gebetet werden, so jedenfalls die Ansage beim Mittagessen, aber am vereinbarten Ort ist niemand. Offenbar hat sich spontan eine andere Situation ergeben. Als drei Hocker aufgestellt werden und immer mehr Nussknacker hinzukommen, begreifen wir, dass dies hier der Ort für das gemeinsame Rosenkranzgebet ist. Irgendwann machen auch wir mit beim Nüsseknacken und tauchen ein in diesen Zusammenklang von Gebet, Gesang und gemeinsamer Arbeit. Es fühlt sich irgendwie heimelig an und erinnert an alte Zeiten, als noch Schwestern in der Küche beim Kartoffelschälen oder beim Verarbeiten von Obst- und Gemüsegaben zusammensaßen und den Rosenkranz beteten.
Mit diesem Bild verabschieden wir uns für heute und sind gespannt, was der morgige Tag bringen wird.
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