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Schineni: Was in Rumänien alles geht

6. Januar 2012 in Weltweit
Hans-Josef Marx und Harald Kuhnigk waren 15 mal in Rumänien , um die Baumaßnahmen in Schineni zu begleiten. Foto: SMMP/Bock
Hans-Josef Marx und Harald Kuhnigk waren 15 mal in Rumänien, um die Baumaßnahmen in Schineni zu begleiten.

Hans-Josef Marx und Harald Kuhnigk leisten in Schineni wichtige Aufbauhilfe

„In Rumänien? Nein.“ – In Rumänien: Doch!“ Wie oft haben Hans-Josef Marx und Harald Kuhnigk diesen kurzen Dialog geführt? Die beiden Rentner trugen nach abgeschlossenem Berufsleben wesentlich dazu bei, dass das Haus der Zukunft für die Jugendlichen in Schineni eine Zukunft hat, das Gästehaus mit gutem Standard wieder im Betrieb ist und der Energieverbrauch in den Kinderhäusern durch energetische Maßnahmen erheblich gesenkt werden konnte. Inzwischen waren sie gemeinsam 15 mal dort.

Hans-Josef Marx arbeitete als Maschinenbauingenieur in einem europaweit agierenden Unternehmen und konnte so schon durch den Aufbau von Betrieben in Osteuropa Erfahrungen sammeln. In seinem Ruhestand engagiert er sich bei der Industrie- und Handelskammer Arnsberg als Seniorberater für Existenzgründer sowie für Unternehmen in Problemsituationen. Als er von der Ordensgemeinschaft von den Bauvorhaben und deren Problemen in Rumänien erfuhr, bot er den Schwestern seine Erfahrung an. Der Geseker kennt sie bereits seit seiner Kindergartenzeit und wohnt heute nur einen Steinwurf weit vom Seniorenheim Haus Maria entfernt.

Dann fragte er seinen alten Freund Harald Kuhnigk, ob er mitmachen wolle. Der Elektroingenieur und war zuletzt bei einem Energieversorger verantwortlich tätig. „Und da das Erzbistum Paderborn nach dem Fall des eisernen Vorhangs dabei half, Einrichtungen in Rumänien aufzubauen, hatte ich über den SKM, den Verein für soziale Dienste, die ersten Kontakte in dieses Land gefunden“, erklärt er. Auch beruflich hatte er noch kurz vor der Rente in Bacau, keine 20 Kilometer von Schineni entfernt, zu tun.

Sr. Carmen Tereza Rusu mit einem der Kinder, die in den Häusern der Schwestern eine neue Zukunft finden. Foto: SMMP
Sr. Carmen Tereza Rusu mit einem der Kinder, die in den Häusern der Schwestern eine neue Zukunft finden.

Ordensfrauen helfen Heranwachsenden in ein geordnetes Leben

Ohne die beiden Ingenieure wäre das Haus der Zukunft vermutlich noch immer eine Baustelle. Hier leben Heranwachsende, die für die Kinderhäuser zu alt sind, aber auf dem Weg in die Selbstständigkeit noch eine Begleitung benötigen. Die meisten sind Voll- bzw. Halbwaisen oder sie stammen aus zerrütteten Familien. Nicht wenige erfuhren zu Hause Missbrauch oder Gewalt. Die Ordensfrauen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen ihnen, in ein geordnetes Leben zurückzufinden, die Schule zu besuchen und einen Abschluss zu machen. „Ihr Einsatz ist schon bewundernswert“, sagt Harald Kuhnigk.

Um die baulichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, sind sie auf rumänische Unternehmen angewiesen. „Die Standards sind dort noch ganz andere als in Deutschland. Vor allem auf dem dünn besiedeltem Land. Dabei haben die Firmen vor Ort eigentlich alles, um moderne Vorgaben umzusetzen“, weiß Hans-Josef Marx. Die Baumärkte in Rumänien verfügen annähernd über ein Sortiment wie in Österreich oder Deutschland. Nur wüssten viele Firmen nicht damit umzugehen, da die Erfahrung fehlt. „Oder sie bauen bewusst billig, um ihren Gewinn zu maximieren“, ärgert sich der 69-Jährige.

Deutsche Ingenieure überarbeiten die Baupläne

Zu Letzteren gehörte wohl auch der Generalunternehmer, der das Haus der Zukunft bauen sollte. „Da haben wir die gesamte Planung vom Baukörper bis zu den einzelnen Installationseinheiten überarbeitet“, erklärt Harald Kuhnigk. „In Rumänien? Geht nicht“, habe der Unternehmer gesagt. Und es ging doch.

Das 2010 fertiggestellte Haus der Zukunft in der Bauphase: Hier leben junge Erwachsene, die auf dem Weg in die Selbstständigkeut begleitet werden. Foto: Hans-Josef Marx
Das 2010 fertiggestellte Haus der Zukunft in der Bauphase: Hier leben junge Erwachsene, die auf dem Weg in die Selbstständigkeut begleitet werden.

„Außerdem sollten alle Türen das gleiche Schloss haben. Auf eine solche Idee käme hier niemand“, schüttelten die Ingenieure den Kopf. In einem Wohnheim für junge Erwachsene hätte das wohl Probleme gegeben. Ein Generalschlüsselsystem schien die intelligenteste Lösung. „In Rumänien? Gibt es hier nicht!“, lautete die Reaktion der Baufirma. Eine Antwort, die Hans-Josef Marx nicht akzeptiert: „Und wenn es das hier tatsächlich nicht gibt, müssen wir uns das eben woanders besorgen.“

Der Generalunternehmer wurde bald nicht mehr gebraucht. Viele der Handwerker und auch der Bauleiter, die er angeheuert hatte, waren dagegen kompetent und begabt. „Die Rumänen sind es noch nicht gewohnt, sich auf westeuropäische Weise im Wettbewerb zu behaupten“, so der Eindruck der beiden Rentner. Aufgrund der Geschichte sei das auch verständlich. Die fleißigen und lernwilligen Handwerker zeigten, dass das Land über Potenziale verfügt: „Aber sie haben es schwer, zumal Rumänien quasi keinen Mittelstand hat.“

Handwerker lernen, was bessere Dämmungen und Installationen bewirken

Als die „beiden Deutschen“, wie man sie in Schineni auf den Baustellen willkommen heißt, vorschlugen, eine 15 Zentimeter starke Dämmung zu verwenden, hatten die Arbeiter erst einmal abgewinkt: „Wie soll das gehen?“ Der nächste Baumarkt hatte das erforderliche Material im Sortiment. „Also lernten die Handwerker, die Platten zu befestigen und an den Ecken richtig zu verzahnen – was eine Herausforderung ist“, weiß Harald Kuhnigk. Seiner Einschätzung nach bringt die starke Dämmung in den strengen Wintern eine Energieersparnis von bis zu 50 Prozent.

Und als der 62-Jährige bei seiner nächsten Reise mit Hans-Josef Marx in Schineni eintraf, hatten die Handwerker schon damit begonnen, das Gästehaus auf dieselbe Weise zu isolieren. „Das ist es, was wir erreichen wollen: Unser Wissen nicht einfach überzustülpen, sondern sie erfahren zu lassen, was die Umsetzung modernerer Standards bringt“, sagt Hans-Josef Marx. Dann könne man die ausführenden Betriebe und Handwerker wieder allein arbeiten lassen.

Noch lässt sie das Projekt in Schineni allerdings nicht los: „Als nächstes werden die vorhandenen und noch zu bauenden Solaranlagen mit der Heizungsanlage verbunden, die Trinkwasserversorgung sichergestellt und ein Brandschutzkonzept erarbeitet“, zählen die beiden Männer auf. Auch dafür haben sie ihre Ideen. Deshalb ist die nächste Reise im Frühjahr schon fest geplant.

Senior-Volunteers sind auch an anderen Einsatzorten gefragt

Ruheständler, die sich für ein soziales Projekt im Ausland engagieren wollen, können für eine befristete Zeit in Projekten der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel mitarbeiten. Möglichkeiten gibt es in Bolivien, Brasilien, Rumänien und Mosambik. Die langfristige Begleitung von großen Projekten, wie Hans-Josef Marx und Harald Kuhnigk sie leisten, sind eine Ausnahme – können sich aber unter entsprechenden Umständen daraus entwickeln. Nähere Auskünfte gibt Generalassistentin Sr. Adelgundis Pastusiak unter Tel. 03606 673-134.

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