• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Schwestern der heiligen
Maria Magdalena Postel

Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern

Stellenangebote

  • Aktuell
    • Ordensgemeinschaft
    • Weltweit
    • Bildung & Erziehung
    • Seniorenhilfe
    • Gesundheitshilfe
    • Videos
    • Nachhaltigkeit
    • Ordnungen
  • Gemeinschaft
  • Weltweit
    • Bergkloster Stiftung
    • Jugendsozialarbeit in Berlin-Marzahn
    • Bolivien
    • Brasilien
    • Rumänien
    • Mosambik
  • Bildung & Erziehung
    • Gymnasien
    • Berufskollegs
    • Schulpreis für Engagement
    • Schulsozialfonds
    • Manege
    • Julie-Postel-Haus
    • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt
  • Seniorenhilfe
    • Pflege und Betreuung
      • Stationäre Pflege
      • Ambulante Pflege
      • Tagespflege
      • Seniorenwohnen
      • Senioren-Wohn­ge­mein­schaf­ten
    • Ausbildung und Karriere
      • Praktikum
      • Pflegeausbildung
      • Karriere
      • Binden. Bilden. Bewegen.
    • Wir über uns
      • Unser Leitungsteam
      • Unser Führungsverständnis
      • Wir sind Persönlich. Ehrlich. Gut.
  • Servicedienste
  • Weitere Aufgaben
  • Angebote

Christen müssen Sprache zurückgewinnen

26. November 2011 in Ordensgemeinschaft, Weltweit
Matthias Micheel vom Bonifatiuswerk in Paderborn zeigte beim Missionarischen Forum im Bergkloster Bestwig mehrere Beispiele lebendiger Kirche, die in Diasporagebieten entstehen. Foto: SMMP/Bock
Matthias Micheel vom Bonifatiuswerk in Paderborn zeigte beim Missionarischen Forum im Bergkloster Bestwig mehrere Beispiele lebendiger Kirche, die in Diasporagebieten entstehen.

Missionarisches Forum im Bergkloster Bestwig diskutierte über die Wege der Kirche zu den Menschen

Vor welcher Herausforderung stehen die Christen am Abbruch einer christlichen Hochkultur? „Vor allem müssen Sie ihre Ausdrucksfähigkeit und Sprache zurückgewinnen“, meint Matthias Micheel vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. Und dass es dafür keine universelle Sprache, sondern zunehmend individuellere Antworten gibt, wurde beim Zweiten Missionarischen Forum am Freitagabend im Bergkloster Bestwig sehr deutlich.

So berichtete Schwester Margareta Kühn, Geschäftsführerin des Jugendprojektes Manege in Berlin Marzahn: „Die wenigsten der Jugendlichen, die uns besuchen, sind vorher überhaupt schon einmal mit Kirche in Berührung gekommen. Deshalb ist es für uns ein riesiger Erfolg, wenn sie uns zutrauen, dass wir mit ihnen einen Weg gestalten können.“ Auch weil sie sähen, dass sie persönlich angenommen werden: „Im Jobcenter sind diese Jugendlichen nur noch eine Nummer. Wir aber sprechen alle mit Namen an.“ Und Schwester Klara Maria berichtete über ihre Arbeit in der Straßenpastoral in Münster: „Es gibt viele Gespräche mit Obdachlosen, die mir lange nachgehen. Und ich denke, dass solche Begegnungen fast nie Zufall, sondern vielmehr Fügung sind.“

Sr. Margareta: Wo scheinbar nichts mehr geht, geht es los. Das gilt auch für den Beratungsbus der Manage, der als einziges Fahrzeug vor der Jobagentur in Berlin-Marzahn parken darf - im absoluten Halteverbot und gegen die Fahrtrichtung der Einbahnstraße. Foto: SMMP/Bock
Sr. Margareta: Wo scheinbar nichts mehr geht, geht es los. Das gilt auch für den Beratungsbus der Manage, der als einziges Fahrzeug vor der Jobagentur in Berlin-Marzahn parken darf - im absoluten Halteverbot und gegen die Fahrtrichtung der Einbahnstraße.

Generaloberin Schwester Aloisia Höing freut sich, dass Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in diesen Feldern tätig sind und wichtige Erfahrungen sammeln, von denen die ganze Gemeinschaft profitiert: „Wenn unsere Gründerin das heute sähe, würde sie sagen: Sie haben verstanden. Auch sie hat sich ganzheitlich der Probleme junger Menschen angenommen.“ Das Missionarische Forum, das die Missionsszentrale SMMP in Kooperation mit der Bergkloster Stiftung SMMP ausrichtet, will diese Erfahrungen diskutieren und weitergeben.

„Ordensgemeinschaften übernehmen Vorreiterrolle“

Mathias Micheel vom Bonifatiuswerk sieht die Ordensgemeinschaften in einer Vorreiterrolle. In seinem Einführungsvortrag unter der Überschrift „Keiner will alleine glauben“ machte er deutlich, warum es immer wichtiger sei, solche Wege zu probieren: „Wir müssen zu einem personalen Gottesverständnis kommen. Und dazu eröffnen sich einer kleiner werdenden Kirche auch ganz neue Möglichkeiten.“

Auf dem Podium v.l.: Sr. Margareta Kühn, Sr. Klara Maria Breuer, Moderator Winfried Meilwes, Sr. Aloisia Höing und Mattias Micheel vom Bonifatiuswerk. Foto: SMMP/Bock
Auf dem Podium v.l.: Sr. Margareta Kühn, Sr. Klara Maria Breuer, Moderator Winfried Meilwes, Sr. Aloisia Höing und Mattias Micheel vom Bonifatiuswerk.

Der Referatsleiter für missionarische und diakonische Pastoral beim Bonifatiuswerk in Paderborn hat selbst lange Zeit in der Diaspora gearbeitet. Und er nannte erstaunliche Zahlen. In Leipzig sind nur 18 Prozent der Bevölkerung Christen. In Hamburg gibt es schon mehr Muslime als Katholiken. Und selbst in München liegt deren Anteil nur noch bei 52 Prozent: „Trotzdem ermutigen die vielen Aufbrüche in der Diaspora. Kirche kann auch dort, wo sie in der Minderheit ist, sehr lebendig bleiben.“

„Die, die da sind, sind immer die Richtigen“

Schwester Margareta ist dafür ein sehr lebendiges Beispiel. Sie sagt: „Bei uns beweist sich jeden Tag: Der Weg zu den Menschen ist hier und jetzt. Die, die da sind, sind immer die Richtigen. Da gibt es keine Beratungsschilder, denen irgendwer folgt.“ Um so trauriger, wenn die kirchlichen Strukturen darauf allzu oft noch gar nicht vorbereitet seien. „Da hatten wir jemanden, der getauft werden wollte und dann hieß es vom Bistum: Oh, der letzte Vorbereitungskurs ist aber gerade zu Ende“, berichtete Schwester Ruth Stengel, die als Gemeindereferentin im Pastoralverbund Ruhr Valmetal und Kirchspiel Calle tätig ist.

Auch die Besucher des Missionarischen Forums diskutiertenm mit - wie Pastor Hans-Jürgen Kötemann. Er weiß, dass Laien in der Pastoral immer stärker einigebunden werden müssen. Foto: SMMP/Bock
Auch die Besucher des Missionarischen Forums diskutiertenm mit - wie Pastor Hans-Jürgen Kötemann. Er weiß, dass Laien in der Pastoral immer stärker einigebunden werden müssen.

Pastor Hans-Jürgen Kötemann aus Meschede bestätigte, dass man sich von bisherigen Strukturen immer stärker lösen müsse: „Aufsuchende Pastoral: Das können für einen Pfarrer heute nur noch Gespräche vor Taufen und Hochzeiten oder Kondolenzbesuche sein. Andere Aufgaben – wie Krankenbesuche – müssen zunehmend Laien übernehmen.“ Diesen Weg müsse man aber zulassen und positiv gestalten.

„Vernetzung erschließt neue Potenziale“

Winfried Meilwes, der die lebhafte Podiumsdiskussion moderierte, fasste zusammen: „Die Vernetzung der Institutionen, Verbände und Organisationen wird immer wichtiger. So erschließen sich neue Potenziale.“ Die Manege in Berlin Marzahn, die die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos betreiben oder die Straßenpastoral in Münster, an der auch eine Schwester vom guten Hirten und eine Clemensschwester mitwirken, belegten dies eindrucksvoll.

60 Besucher gingen mit vielen Anregungen nach Hause. Auch 2012 soll es wieder ein Missionarisches Forum im Bergkloster geben.

Weitere Artikel:
  • Höchste Zeit für ein neues Verständnis von Kirche
  • Welche Zukunft hat die Kirche?
  • Mit neuer Sprache an andere Orte gehen
  • Und plötzlich wächst man
  • Die Kirche geht raus
  • teilen  
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 
  • teilen 

« Schwester Rudolfa Plagge †
Im Advent den richtigen Schlüssel finden »


Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

Seitenspalte

Ordensgemeinschaft

  • Gemeinschaft
  • Pastorale Arbeit
  • Caritativer Dienst
  • Bildung & Erziehung
  • Seniorenhilfe
  • Gesundheitshilfe
  • Kloster auf Zeit
  • Mitleben auf Zeit
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Brasilien
  • Bolivien
  • Mosambik
  • Rumänien
  • Bergklosterstiftung
  • Spirituelle Angebote

Weltweit

  • Bolivien
  • Brasilien
  • Rumänien
  • Mosambik
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Missionarischer Auftrag

Blickpunkt

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

© Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel · Impressum · Datenschutz · · Pressekontakt

Footer

Gemeinsam für die Ukraine

SMMP verbindet

SMMP Unterstützungsverein e.V.

Presseinformationen SMMP »

Stellenangebote bei SMMP

  • Wir suchen einen Haustechniker in Kassel
  • Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in für die Pforte im Bergkloster Bestwig
  • Wir suchen Lehrkräfte für Englisch und Mathematik

Presseinformationen SMMP »

Churchpool Katholische Termine

Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Stellenangebote im Bereich Pflege

  • Gesundheitsakademie SMMP
    Pflegeschule, Fort- und Weiterbildung

Mach Karriere als Mensch:
20 Gründe für eine
Ausbildung in der Pflege

Tagesbetreuung & Ambulante Pflege

  • Tagespflege im Haus Maria, Geseke
  • Ambulanter Dienst Haus Maria, Geseke
  • Martinus Tagespflege, Herten-Westerholt
  • Ambulante Dienste am Gertrudis-Hospital, Herten-Westerholt
  • Ambulanter Dienst am Südertor, Lippstadt
  • Ambulanter Dienst St. Franziskus, Oelde

Senioren-Wohngemeinschaften

  • Senioren-WG St. Lambertus,
    Ahlen-Dolberg
  • Senioren-WGs St. Ida, Dorsten-Holsterhausen
  • Senioren-WG am Bergkloster, Bestwig
  • Senioren-WG im Haus Maria, Geseke
  • Senioren-WG St. Pankratius,
    Geseke-Störmede
  • Senioren-WGs St. Martinus, Herten
  • Senioren-WGs am Südertor, Lippstadt
  • Senioren-WG Maria, Lippstadt-Bökenförde
  • Senioren-WGs St. Franziskus, Oelde
  • Senioren-WG St. Vitus,
    Oelde-Sünninghausen

Seniorenwohnen

  • Seniorengerechtes Wohnen in Oelde-Stromberg
  • Betreutes Seniorenwohnen an der Stadtkirche in Geseke
  • Betreutes Wohnen Haus Elisabeth, Herten-Westerholt
  • Betreutes Wohnen am Haus St. Josef, Heiden
  • Franziskusstift: Betreute Senioren-Hausgemeinschaft

Stationäre Pflege

  • Haus Maria, Geseke
  • Haus St. Josef, Heiden
  • Haus St. Martin, Herten-Westerholt
  • Seniorenzentrum Am Eichendorffpark, Oelde-Stromberg
  • Haus St. Josef, Wadersloh
  • Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde

Bergkloster Stiftung SMMP


SMMP Bildung & Erziehung

  • Mitleben auf Zeit
  • Bildungsakademie für Therapieberufe
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Bildungsakademie Canisiusstift
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Manege
  • Julie-Postel-Haus
  • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt

Gymnasien

  • Engelsburg-Gymnasium Kassel
  • Walburgisgymnasium & Walburgisrealschule Menden

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergkloster Bestwig
  • Berufskolleg Canisiusstift Ahaus
  • Placida-Viel-Berufskolleg Menden
    Preisträger des Deutschen Schulpreises 2022
  • Katholische Berufsbildende Schule, Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt

Gesundheitshilfe SMMP

  • Katholisches Klinikum
    Ruhrgebiet Nord
  • Praxis für Ergo­therapie
  • Praxis für Physio­therapie

SMMP Servicedienste

  • Catering & Facility Management

Zu Gast im Kloster

Von Kloster zu Kloster

Ein spiritueller Wanderweg