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„Eine bewegende Stunde für die Kirche“

5. Juli 2009 in Weltweit
Franziska Klenner nimmt ein Notizbuch mit nach Bolivien. Darin will sie die vielen Eindrücke ihres einjährigen Aufenthaltes festhalten und zurück mit nach Deutschland nehmen. Die 19-jährige Mendenerin gehört zu 20 jungen Männern und Frauen, die die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in diesem Sommer als Missionarin und Missionar auf Zeit – kurz MaZ – in die verschiedenen Hilfsprojekte nach Bolivien, Brasilien, Rumänien und Mosambik entsenden.
Franziska Klenner nimmt ein Notizbuch mit nach Bolivien. Darin will sie die vielen Eindrücke ihres einjährigen Aufenthaltes festhalten und zurück mit nach Deutschland nehmen. Die 19-jährige Mendenerin gehört zu 20 jungen Männern und Frauen, die die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in diesem Sommer als Missionarin und Missionar auf Zeit – kurz MaZ – in die verschiedenen Hilfsprojekte nach Bolivien, Brasilien, Rumänien und Mosambik entsenden.

Heiligenstadt, 5. Juli 2009. Von einer „bewegenden Stunde der Kirche“ sprach Rektor Bernd Kucklick am Samstag, 4. Juli, in der Kirche des Bergklosters Heiligenstadt anlässlich der Aussendung der 20 neuen Missionare auf Zeit nach Bolivien, Brasilien, Rumänien und Mosambik. „Sie lassen sich auf dieses Jahr ein und vertrauen dabei auf die Begleitung und Führung durch Gott. Dafür danken wir Ihnen.“ Generaloberin Schwester Aloisia Höing sieht in den Missionaren auf Zeit auch ein wichtiges Zeichen der Solidarität in der einen Welt: „Nicht zuletzt deshalb leisten Sie einen wichtigen Dienst.“

Einjährige Vorbereitungsphase

Die Aussendungsfeier hatten die Missionare auf Zeit – kurz MaZ – selbst vorbereitet. Über 100 Angehörige und Gäste nahmen an dem Gottesdienst teil. Er beendete eine einjährige Vorbereitungsphase mit mehreren Wochenenden, an denen sich die jungen Erwachsenen – alle zwischen 18 und 21 Jahren alt – gemeinsam auf ihren Einsatz vorbereiteten. Schwester Theresia Lehmeier, Birgit Bagaric und Regina Hundt vom MaZ-Team warfen auf dieses Jahr und die Gedanken, die währenddessen in den Köpfen der 20 jungen Menschen kreisten, einen humorvollen Rückblick: „Welche Impfstoffe müssen da alle in meinem Körper arbeiten? Halte ich das so lange ohne meine Freunde aus? Was muss ich noch alles erledigen?“ Die größte Hürde sei schließlich de Spracherwerb gewesen: „Da durften auch Ausreden wie `aber ich mache doch gerade Abi und habe noch so viele andere Prüfungen` nicht zählen.“ Letztlich habe die Gruppe aber Geschlossenheit gezeigt, so dass sie ihre „Mission“ nun gut vorbereitet antreten dürfe.

In Brasilien wichtige Erfahrungen sammeln

Die Beweggründe, sich für einen solchen Auslandseinsatz zu entscheiden, sind für die Männer und Frauen ganz unterschiedlich. Theresa Tebben aus Haselünne im Emsland hatte sich zum Beispiel von ihrer Gruppenleiterin aus der Kolpingjugend dazu „anstiften“ lassen: „Sie war ein Jahr lang im Ausland gewesen. Und seitdem dachte ich: Das willst Du auch einmal machen.“ Anschließend hat die 18-Jährige vor, Sozialarbeit zu studieren: „Auch dafür werde ich auf diese Erfahrungen sicher zurückgreifen können.“ Ab September arbeitet sie in der Kindercreche Sagrada Familia in Leme/Brasilien.

Freude auf Bücherei-Projekt in Bolivien

Für Franziska Klenner aus Menden ist die Entscheidung, sich ein Jahr lang als „Missionarin“ zu engagieren, ganz unabhängig von dem späteren Berufsvorstellungen entstanden – denn sie will einmal Wirtschaftsmathematik studieren. „Aber als ich am Walburgisgymnasium über andere Schüler und Lehrer von dem MaZ-Angebot erfuhr, hatte mich diese Idee sofort fasziniert. Sie wird in Bermejo/Bolivien ein Büchereiprojekt begleiten: „Dort arbeite ich mit Kindern aus Familien, die sich keine Bücher leisten können. Außerdem bieten wir dort Hausaufgabenhilfe und Freizeitbeschäftigungen an,“ erklärt sie fast, als sei sie schon dort. Sie hat bereits mehrfach mit ihrer Vorgängerin in Bermejo gesprochen: „Die berichtete auch von der Offenheit, mit der sie dort empfangen wurde. Deshalb freue ich mich schon auf diesen Einsatz“, führt die 19-Jährige aus.

Ohne Wasser und Strom in Mosambik

Stefanie Koch aus Emsdetten und Irina Drees aus Rheine gehen für ein Jahr nach Mosambik. Sie haben bereits beide eine Ausbildung als Bürokauffrau abgeschlossen. „Aber diese Ausbildung hat mich nicht wirklich erfüllt. Deshalb wollte ich für mich noch einmal etwas ganz Neues probieren“, erklärt Stefanie. Von dem Jahr in Afrika erhofft sich die 21-Jährige auch für ihr weiteres Leben eine Neuorientierung. Irina geht es da ähnlich: „Dort sind wir ganz `raus aus dem westlichen Kulturkreis. Dort werden ganz andere Dinge zählen.“ In dem kleinen Dorf Metarica, wo die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel seit 2001 tätig sind, gibt es weder fließend Wasser noch eine durchgehende Stromversorgung. Selbst das Handynetz funktioniert erst wieder in der Bezirksstadt Cuamba. „Den Mut, dorthin zu gehen, hätte ich nicht gehabt“, spricht Theresa ganz offen ihre Bewunderung aus. Doch die beiden Freundinnen aus dem Münsterland haben für sich genau diese Abgeschiedenheit gesucht. In Metarica werden sie die Schwestern bei der Katechese, der Arbeit mit den Dorfbewohnern und bei der Ausbildung junger Menschen begleiten. Nur das Nötigste an Gepäck nehmen sie mit: Familienfotos, Bücher – „und alle wichtigen Medikamente“, unterstreicht Stefanie.

Mit dem Cello nach Rumänien

Da hat es Martin Schmitt schon etwas komfortabler: Er will nach Rumänien auch sein Cello mitnehmen: „Das möchte ich ungern ein Jahr lang hier stehen lassen. Und vielleicht kann ich dort noch ein paar Menschen damit erfreuen.“ Das Cello bekommt im Flugzeug einen eigenen Sitzplatz. Da die Flüge in das osteuropäische Land aber recht preiswert sind, spielt das keine so große Rolle. „Dafür darf das Cello auch noch einmal 20 Kilo Gepäck mitnehmen“, grinst Martin.

Der Erwerb der rumänischen Sprache stellt indessen die größte Herausforderung dar: „Grundkenntnisse habe ich jetzt. Aber da werde ich sicher noch viel dazulernen müssen“, weiß der 19-Jährige aus Gudensberg bei Kassel. Er hat am Engelsburg-Gymnasium Abitur gemacht und dort viel über das Engagement der Schwestern in Rumänien erfahren. Die Ordensgemeinschaft betreibt in Schineni zwei Kinderhäuser und im Nachbarort Siretu eine Sozialstation. „Meine Schwester war schon einmal für längere Zeit in China. Und an unserer Schule gab es MaZler. Dadurch habe ich Lust auf einen solchen Einsatz bekommen“, blickt er zurück. Anschließend möchte er Philosophie studieren. „Das ist zumindest mein Plan. Aber ich lasse mich überraschen, wie mich das Jahr vielleicht auch hinsichtlich dieser Zukunftspläne verändern wird.“

Ein Engel als Schutz – und selbst Engel sein

Schwester Aloisia dankte den neuen Missionaren auf Zeit dafür, dass sie sich darauf einlassen. Als Zeichen überreichte sie jeder und jedem von ihnen einen individuellen, kleinen Engel: „Engel sind Wegbegleiter. Wir vertrauen auf ihren Schutz, wissen uns durch sie geborgen. Unser Wunsch ist, dass Sie mit viel Vertrauen aufbrechen und den Schutz der Engel an jedem Tag neu erfahren. Und unser Wunsch ist auch, dass Sie selbst in einem anderen Land, in einer anderen Kultur für andere Engel sind, die das Gute verbreiten und bei denen sich die Menschen angenommen und wohlfühlen.“ Der Dank der Generaloberin richtete sich aber ebenso an das MaZ-Team für die Vorbereitung sowie an die Eltern und Angehörigen: „Für Sie kommt jetzt die Abwesenheit eines lieben Menschen, doch gute Wünsche können Sie und wir ihnen mit auf den Weg geben.“

Weitere Informationen zum Angebot Missionar auf Zeit finden Sie hier.

Die Aussendungsfeier hatten die angehenden Missionare auf Zeit selbst vorbereitet und musikalisch gestaltet. Dabei stellten sich alle 20 den Angehörigen, Schwestern und Gästen mit einem Gegenstand vor, den sie mit auf ihre Reise nehmen wollen: Sei es ein Notizbuch, das mit Eindrücken gefüllt werden will, ein Schlüsselbund, der viellecht auch neue Wege erschließt, ein Familienfoto, das einen spüren lässt, wo man zu Hause ist oder eine Packung Feuchttücher: „Damit wir immer einen kühlen Kopf behalten.“ Auf einer Weltkarte markierten die „Missionare“ mit einem kleinen Ball ihren jeweiligen Einsatzort. Nach dem Gottesdienst gab es dann Gelegenheit zu Austausch und Begegnung. Schließlich reisten die jungen Erwachsenen ab – einige von ihnen so bepackt, als steigen sie gleich schon ins Flugzeug. Alle Fotos: SMMP

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