Friedensplatz 6
37308 Heilbad Heiligenstadt
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generalat

Generalat Heiligenstadt
Die Ordensgemeinschaft der Schwester der heiligen Maria Magdalena Postel gliedert sich in eine europäische, eine bolivianische und eine brasilianische Provinz. Die übergeordnete Vertretung der drei unabhängigen Provinzen ist das Generalat.
Sitz des Generalats ist das Bergkloster in Heilbad Heiligenstadt.
Die selige Placida Viël gründete hier 1862 von Frankreich aus die erste deutsche Niederlassung. Bedingt durch die politischen Entwicklungen entstand 1920 der deutsche Zweig mit eigenständigem Generalat.
Das Bergkloster in Heiligenstadt wurde zum Mutterhaus der deutschen Schwestern. Von hier aus wurden Schwestern zu Neugründungen in die Niederlande, nach Bolivien und Brasilien gesandt.
Die Teilung Deutschlands als Folge des zweiten Weltkrieges zwang die Schwestern, ihr Generalat nach Westdeutschland zu verlegen, zunächst nach Geseke. Nach der Errichtung eines neuen Bergklosters wurde das Generalat 1968 nach Bestwig im Hochsauerland verlegt. 2003 kehrte die Generalleitung nach Heiligenstadt zurück.
Die Aufgabe der Generalleitung ist die Leitung der Gesamtgemeinschaft. Dazu gehören:
- die Einheit in der Vielfalt der Gemeinschaft zu fördern
- die Kontakte unter den Provinzen zu stärken und ihre Arbeit zu koordinieren
- übergeordnete Projekte aufzubauen und zu leiten
Eine Arbeitsgruppe des Generalates arbeitet zum Beispiel zurzeit auch an einer Neufassung der Lebensordnung, die das Zusammenleben in der Ordensgemeinschaft regelt.
Generaloberin Schwester Aloisia Höing ist auch Vorsitzende der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) und beratendes Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz. Die DOK vertritt die Anliegen von rund 440 in Deutschland vertretenen Gemeinschaften mit fast 30 000 Ordensleuten in Politik und Gesellschaft.
Die Generaloberin wird unterstützt von einem international besetzten Generalrat.


