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Schwestern der heiligen
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„Erhaltet diese Kirche!“

2. Juni 2024 in Ordensgemeinschaft
Schwester Maria Thoma Dikow (r.) und Schwester Maria Elisabeth Goldmann beim Eröffnungsabend des Katholikentages in Erfurt unter dem Motto "Zukunft hat der Mensch des Friedens". Foto: SMMP/Ulrich Boc
Schwester Maria Thoma Dikow (r.) und Schwester Maria Elisabeth Goldmann beim Eröffnungsabend des Katholikentages in Erfurt unter dem Motto „Zukunft hat der Mensch des Friedens“. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel erleben ermutigenden Katholikentag in Erfurt

Ermutigende Botschaften aus Politik und Gesellschaft nehmen die Besucherinnen und Besucher des Katholikentages in Erfurt mit nach Hause. Darunter auch zehn Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, die an den fünf Tagen bei den Veranstaltungen des ökumenischen Klosters im Einsatz waren. Der Appell von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, diese Kirche zu erhalten, weil sie so wichtig ist, um Ideen von der Zukunft zu entwickeln und in die Bevölkerung hineinzutragen, zog sich wie ein roter Faden durch viele Veranstaltungen.

Sr. Laettia Müller (l.)und Sr. Julia Maria Handke am Stand des mobilen Klosters beim Eröffnungsabend in Erfurt. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Sr. Laettia Müller (l.) und Sr. Julia Maria Handke am Stand des mobilen Klosters beim Eröffnungsabend in Erfurt. Foto: SMMP/Ulrich Bock

„Die Stimmung bei dem Katholikentag haben wir insgesamt als sehr positiv erlebt. Es gab beeindruckende Gottesdienste, innovative Ideen und viele Anregungen“, resümiert Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow.

Hoffnung auf eine starke Kirche äußerte auch Professor Dr. Josef Freise in der Diskussion zum Thema „Religion als Brandbeschleuniger großer Konflikte?“ Die moderierte Ulrich Bock als operativer Leiter der Missionszentrale der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel im sogenannten „Ökumenischen Kloster“ im Rahmen der „Gespräche unterm Feigenbaum“.

Ulrich Bock aus der Missionszentrale der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (2.v.l.) moderierte ein Gespräch zum Thema "Religion als Brandbeschleuniger großer Konflikte?" Mit auf dem Podium:Sr. Gabriela Zinkl, Father Jean Francois Uwimana, Sr. Maria Wolfsberger (Musikbegleitung an der chromatischen Mundharmonika) und Prof. Dr. Josef Freise. Foto: SMMP/Sr. Theresia Lehmeier
Ulrich Bock aus der Missionszentrale der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (2.v.l.) moderierte ein Gespräch zum Thema „Religion als Brandbeschleuniger großer Konflikte?“ Mit auf dem Podium: Sr. Gabriela Zinkl, Father Jean Francois Uwimana, Sr. Maria Wolfsberger (Musikbegleitung an der chromatischen Mundharmonika) und Prof. Dr. Josef Freise (v.l.). Foto: SMMP/Sr. Theresia Lehmeier

Freise, der als Theologe viel zur religiösen Gewalt und ihren Ursachen geforscht hat, erklärte: „Wir müssen mit den Menschen in den Dialog treten“ – ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder überall, wo wir Begegnung erleben – so wie bei diesem Katholikentag. Wichtig sei es vor allem, Empathie zu vermitteln. Nur eine Solidarisierung mit den Opfern religiöser Gewalt schaffe die Basis für Vergebung. Erst dann sei Frieden möglich.

Father Jean Francois Uwimana aus Ruanda schafft solche Begegnungen durch gemeinsames Singen und Rappen mit Jugendlichen. Sein Vater wurde durch die Konflikte zwischen Huti- und Tutsi-Rebellen in seiner Heimat ermordet. Die Religion bewahrte ihn vor Hass. Sie gab ihm Halt. Er wurde Priester. Und er bringt junge Menschen durch Musik zusammen. Denn er weiß: „Musik kennt keine Farbe.“

Kriegsausbruch in Jerusalem miterlebt

Schwester Laetitia Müller als Betreuerin einer Podiumsdiskussion zur Bewahrung der Schöpfung im Kreuzgang der Reglerkirche. Foto:SMMP/Urich Bock
Schwester Laetitia Müller als Betreuerin einer Podiumsdiskussion zur Bewahrung der Schöpfung im Kreuzgang der Reglerkirche. Foto:SMMP/Urich Bock

Die Borromäerin Schwester Gabriela Zinkl berichtete in der Gesprächsrunde vor 70 Zuhörerinnen und Zuhörern von ihren Erlebnissen während und nach dem Ausbruch des jüngsten Nahostkonfliktes. Sie lebte am 8. Oktober 2023 noch in Jerusalem. „Dort betreiben wir einen Kindergarten für muslimische, palästinensische Kinder. 15 Prozent sind aber auch Christen. Eine Woche nach Ausbruch des Krieges war er wieder geöffnet. Und plötzlich war für die Kinder wichtig, zu welcher Seite sie gehören. Auf einmal waren Unterschiede relevant, die vorher unwesentlich waren.“

Schwester Anna Maria Panjas (l.) und Schwester Julia Maria Handke an der "Kirchenbaustelle" am Stand des Bistums Passau auf der Kirchenmeile. Foto: SMMP
Schwester Anna Maria Panjas (l.) und Schwester Julia Maria Handke an der „Kirchenbaustelle“ am Stand des Bistums Passau auf der Kirchenmeile. Foto: SMMP

Als Ordensgemeinschaft sehe sie eine wichtige Aufgabe darin, gerade jetzt vor Ort zu bleiben: „Wir leben quasi zwischen den Seiten. Und da wir dort schon so lange leben, schenkt man uns Vertrauen. Daher bleiben wir mit den Menschen im Gespräch. Und so können wir vermitteln.“

Dasselbe erfahren die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in ihren Niederlassungen in Brasilien, Bolivien, Mosambik und Rumänien.

So wurden auf dem Katholikentag viele Beispiele deutlich, bei denen Religion vermittelt, Frieden stiftet, ausgleicht.

Schwester Ruth wirbt im Dialog mit Jugendlichen für Empathie

Schwester Ruth Stengel nahm im „Ökumenischen Kloster“ an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Generationenkonflikte und mögliche Lösungsansätze teil. Sie berichtete aus ihren Erfahrungen als Schulseelsorgerin am Engelsburg-Gymnasium in Kassel: „Konflikte sind normal. Die spannende Frage ist: Wie gehe ich damit um? Will ich die Position der anderen wirklich verstehen? Will ich mich auf die Welt der Jugendlichen einlassen?“ Auch hier ging es also um Empathie.

Schwester Theresita Maria Müller (l.) und Schwester Theresia Lehmeier gestalten mit ihren Harfen den musikalischen Rahmen einer Diskussionsveranstaltungen im "ökumenischen Kloster". Foto: SMMP/Ulrich Bock
Schwester Theresita Maria Müller (l.) und Schwester Theresia Lehmeier gestalten mit ihren Harfen den musikalischen Rahmen einer Diskussionsveranstaltungen im „ökumenischen Kloster“. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Einer der bekanntesten Soziologen Deutschlands, Hartmut Rosa, erklärte in einem der großen Foren in der alten Oper: „Wir haben keine Verheißung mehr vor uns. Wir sehen nur noch Abgründe um uns herum. Da verwundert es nicht, dass psychische Erkrankungen und Depressionen gerade unter jungen Menschen weltweit zunehmen.“

Extremisten bedienten sich einzelner Verse aus den heiligen Schriften, um sie in einen Appell für Gewalt umzudeuten. Insgesamt böten Religionen aber genau das, was die Menschen suchen: „einen Sinn in unserem Leben.“ Und dafür brauche es im wahrsten Sinne Räume. Die böte die Kirche. Die hat sie – woran in vielen Veranstaltungen erinnert wurde – zum Beispiel während der friedlichen Revolution vor der Wende geboten. Auch das Bergkloster Heiligenstadt stand den Menschen 1989 während der Montagsdemonstrationen als Rückzugsort offen.

Der Soziologe Hartmut Rosa wirbt für Vertrauen und Empathie - Religionsgemeinschaften seien dafür prädestiniert, sie zu vermitteln. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Der Soziologe Hartmut Rosa wirbt für Vertrauen und Empathie – Religionsgemeinschaften seien dafür prädestiniert, sie zu vermitteln. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Mit dem mobilen Kloster im Einsatz

Am Eröffnungsabend waren die Schwestern mit ihrem mobilen Kloster vor der Kaufmannskirche in der Innenstadt im Einsatz. An den darauffolgenden Tagen gestalteten sie die „Gespräche unter dem Feigenbaum“ im ökumenischen Kloster mit, das die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Ordensgemeinschaften verantwortete.

Schwester Theresita Maria Müller und Schwester Theresia Lehmeier begleiteten mehrere Veranstaltungen mit ihrer Harfenmusik. Außerdem übernahmen die Schwestern am Freitag- und Samstagabend die Gestaltung der Komplet.

Im Kreuzgang der Reglerkirche gestalten die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel am Freitagabend die gut besuchte Komplet. Foto: SMMP/ Theresita Maria Müller
Im Kreuzgang der Reglerkirche gestalten die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel am Freitagabend die gut besuchte Komplet. Foto: SMMP/Sr. Theresita Maria Müller

„Bei den Gesprächsrunden unter dem Feigenbaum hatten wir durchgehend großes Interesse. Wir haben viele wichtige und aktuelle Themen angesprochen. Auch die Komplet wurde an beiden Abenden von insgesamt fast 200 Katholikentagsteilnehmenden besucht“ freut sich Schwester Laetitia Müller.

So fuhren die zehn Ordensfrauen nach dem Schussgottesdienst am Sonntagmorgen im Hinblick auf den Erhalt und die Gestaltung der Kirche und wieder ermutigt nach Hause.

Mit dem Abschlussgottesdienst auf dem Domplatz am Sonntagmorgen geht der 103. deutsche Katholikentag in Erfurt zu Ende. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Mit dem Abschlussgottesdienst auf dem Domplatz am Sonntagmorgen geht der 103. deutsche Katholikentag in Erfurt zu Ende. Foto: SMMP/Ulrich Bock
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Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

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