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Das Leben nimmt dem Tod die Macht

8. April 2023 in Ordensgemeinschaft
Der Pantomime Christoph GIlsbach spielt das Leben mit dem Tod als ständigem Begleiter. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Pantomime Christoph Gilsbach beeindruckt 200 Besucher in der Dreifaltigkeitskirche des Bestwiger Bergklosters

Wenn der Narr Bruder Tod umarmt, nimmt er der Dunkelheit die Macht. Dieses Bild des Pantomimen Christoph Gilsbach passt zum Karfreitag, an dem die Christen der Kreuzigung Jesu gedenken und doch wissen, dass er aufersteht. 200 Interessierte sahen die einstündige Performance abends in der Dreifaltigkeitskirche des Bergklosters in Bestwig.

„Das Leben! Eine lebendige Begegnung mit dem Tod“ nennt der Folkwang-Künstler Christoph Gilsbach seine Darbietung. Sitzt der Tod anfangs noch etwas unbeachtet in der Ecke, gerät er während der einen Stunde immer mehr in den Blickpunkt. Über die Kindheit und die Jugend führt das junge Erwachsensein zur ersten Unzufriedenheit – zur Midlife-Crisis -, dann mit Energie zum Höhepunkt des Erfolges, an den sich der Protagonist nur allzu gerne lange klammert, bis er zur am Ende – auch durch den Narren – zur Weisheit gelangt. Er umarmt den Tod und sieht ihm ins Auge.

Schwester Maria Ignatia Langela begrüßt die Gäste und führt in den Abend ein. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Schwester Maria Ignatia Langela begrüßt die Gäste und führt in den Abend ein.

Das Gesicht weiß gefärbt, erzählt Gilsbach einzig mit Gestik und Mimik in 60 Minuten die facettenreiche Lebensgeschichte eines Menschen: wie er unbeschwert groß wird und den Tod nicht fürchtet, sich vor dem Spiegel kämmt und schön macht, als Soldat auf andere schießen muss – eine Szene, die auf einmal wieder erschreckend gegenwärtig wirkt -, dann ein Kind in seinen Armen wiegt, das Kind verliert, verzagt und verzweifelt, sich in den Alltag flüchtet, telefoniert und delegiert – bis die Kräfte allmählich schwinden und der Tod immer näher rückt. Der Narr aber tanzt mit ihm. Und er lässt sogar eine Besucherin aus dem Publikum mit ihm tanzen. Es tut gar nicht weh. So geht in der letzten Szene der alte Mensch am Stock versöhnt auf Bruder Tod zu und setzt sich neben ihn. Dazu erklingt Louis Armstrongs „What a wonderful world“. Sonst braucht es keine Worte.

Das Publikum staunt, erstarrt, hält den Atem an – darf aber zwischendurch auch mal lachen. Jede und jeder erkennt sich in Gilsbachs dargestellten Situationen wieder.

200 Besucherinnen und Besucher folgen dem Spiel des Pantomimen in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: SMMP/Ulrich Bock
200 Besucherinnen und Besucher folgen dem Spiel des Pantomimen in der Dreifaltigkeitskirche.

Im illuminierten Altarraum der Dreifaltigkeitskirche gewinnt das Spiel den Pantomimen seinen besonderen Reiz. Denn über dem schwarzen Bühnenvorhang lugt beständig der kosmische Christus hervor: noch gekreuzigt oder schon auferstanden?

„Der Tod soll nicht das letzte Wort haben“, erläutert Schwester Maria Ignatia Langela vor dem Beginn der Vorstellung. Seit zwölf Jahren lädt sie vor Ostern immer wieder renommierte Künstler ins Bergkloster ein. Alle haben den Tod und die österliche Hoffnung dahinter thematisiert. „Aber diese Hoffnung ist nicht billig zu haben, indem wir den Karfreitag übergehen“, so die Ordensfrau – „Ängste und Trauer wollen erstgenommen werden.“ Nur dann könne die Versöhnung mit sich selbst gelingen.

Den Besucherinnen und Besuchern dieser außergewöhnlichen Karfreitags-Performance wird manches Bild in Erinnerung bleiben. Sicher auch das, wie das Leben mit dem Tod tanzt, ihn nicht fürchtet, sondern zulässt.

Christoph Gilsbach stellt den Tod vor.
Christoph Gilsbach stellt das Leben vor.
Seinem Schatten entkommt der Pantomime nicht.
Das Kleid hinten schließen: Auch das gehört zum Leben.
Salutieren vor dem Tod?
Der junge Soldat richtet sein Gewehr auf Menschen.
Der Pantomime wendet sich zunächst vom Tod ab.
Atemlos: Die Flucht in den Alltag.
Rastlos: Telefonieren und Termine machen.
Kritisch betrachtet der Pantomime sein Leben.
Jeder findet sich in Gilsbachs Szenen wieder.
Noch bietet er dem Tod die Stirn.
Christoph Gilsbach spricht mit dem Tod.
Lautlos hört man ihn sagen: „Sie, da oben!“
Gilsbach spielt das Leben – und Jesus schaut zu.
Der Tod lauert beständig im Hintergrund.
Das Christuskind im Vordergrund, der Tod im Hintergrund.
Leben und Tod liegen nah beieinander.
Der Altarraum wird zur beeindruckenden Kulisse.
Wer ist bereit, dem Tod zu begegnen?
Versöhnung mit dem Tod.
Christoph Gilsbach tanzt als Narr mit dem Tod.
Auch das Publikum darf den Tod berühren.
Der alte Mann begegnet dem Tod.
Der alte Mann sieht dem Tod ins Auge.
Der Tod wirft schon übergroße Schatten.
Zum Schluss regnet es bunte Schmetterlinge.
Eine Verneigung vor dem Kreuz?
Das Publikum dankt mit lang anhaltendem Applaus.
Viele wollen noch ein Autogramm.
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« Wenn alles stillsteht – wie am Karfreitag
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Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

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