• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Schwestern der heiligen
Maria Magdalena Postel

Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern

Stellenangebote

  • Aktuell
    • Ordensgemeinschaft
    • Weltweit
    • Bildung & Erziehung
    • Seniorenhilfe
    • Gesundheitshilfe
    • Videos
    • Nachhaltigkeit
    • Ordnungen
  • Gemeinschaft
  • Weltweit
    • Bergkloster Stiftung
    • Jugendsozialarbeit in Berlin-Marzahn
    • Bolivien
    • Brasilien
    • Rumänien
    • Mosambik
  • Bildung & Erziehung
    • Gymnasien
    • Berufskollegs
    • Schulpreis für Engagement
    • Schulsozialfonds
    • Manege
    • Julie-Postel-Haus
    • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt
  • Seniorenhilfe
    • Pflege und Betreuung
      • Stationäre Pflege
      • Ambulante Pflege
      • Tagespflege
      • Seniorenwohnen
      • Senioren-Wohn­ge­mein­schaf­ten
    • Ausbildung und Karriere
      • Praktikum
      • Pflegeausbildung
      • Karriere
      • Binden. Bilden. Bewegen.
    • Wir über uns
      • Unser Leitungsteam
      • Unser Führungsverständnis
      • Wir sind Persönlich. Ehrlich. Gut.
  • Servicedienste
  • Weitere Aufgaben
  • Angebote

Erfahren, was nicht selbstverständlich ist

14. Mai 2016 in Weltweit
Schwester Kitonyi klatscht die Teilnehmerinnen ihrer Gruppe ab. Sie haben sichtlich Spaß miteinander. Foto: SMMP/Bock
Schwester Kitonyi klatscht die Teilnehmerinnen ihrer Gruppe ab. Sie haben sichtlich Spaß miteinander.

Internationales Pfingstreffen im Bergkloster Bestwig: Spannende Gespräche mit Gefängnisseelsorger und im Julie-Postel-Haus

Was macht ein menschenwürdiges Leben aus? Ist das in unserer Gesellschaft selbstverständlich? Und was können wir tun, um anderen ein Leben in Würde zu ermöglichen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich über 40 junge Erwachsene beim Internationalen Pfingsttreffen unter dem Thema „Geboren, um zu leben“ im Bergkloster Bestwig.

Der Gefängnisseelsorger Theo Halekotte berichtet über seine Arbeit in der Justizvollzugsanstalt in Werl. Foto: SMMP/Bock
Der Gefängnisseelsorger Theo Halekotte berichtet über seine Arbeit in der Justizvollzugsanstalt in Werl.

Dass die Grenzen eines menschenwürdigen Daseins auch in unserer Gesellschaft oft erreicht und unterschritten werden, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pfingsttreffens beispielswiese am Samstagmorgen beim Gespräch mit dem Gefängnisseelsorger Theo Halekotte aus Werl.

„Das Leben der Gefangenen soll so weit wie möglich einem normalen Leben entsprechen. Aber der Besitz von Handys ist in der Haftanstalt ebenso verboten wie der von Computern. Der Kontakt zur Außenwelt ist also sehr limitiert. Wir selbst kommen ohne diese Geräte kaum aus“, verdeutlichte Theo Halekotte die Situation. Dass dennoch manche ein Smartphone besäßen, läge daran, dass der Schwarzhandel innerhalb der Gefängnismauern blühe. Eine absurde Situation.

Auf der anderen Seite gebe es kaum Privatsphäre, machte der Seelsorger deutlich. Denn die Inhaftierten lebten in Gemeinschaftszellen mit eingebautem Klo.

Im Julie-Postel-Haus erläutert Leiterin Ursula Jenke (l.) die Situatiion der jungen Eltern in ihrer Einrichtung. Foto: SMMP/Bock
Im Julie-Postel-Haus erläutert Leiterin Ursula Jenke (l.) die Situatiion der jungen Eltern in ihrer Einrichtung.

Bilder verdeutlichten, wie trist es in dem Gefängnis aussieht. „Und offenbar kommen jedes Jahr mehr und mehr Stacheldrahtrollen dazu, um die Grenzen der Anlage zu sichern“, beobachtet er mit Sorge, denn: „Durch Stacheldraht wird ein Gefängnis nicht sicherer. Sondern nur durch Gespräche mit den Gefangenen, durch den Aufbau von Beziehungen.“ Als Seelsorger versucht er das zu leisten. Den Beamten bliebe dafür aber eher immer weniger Zeit.

Besuch im Mutter-Kind-Heim

Eine andere Gruppe besuchte das Julie-Postel-Haus, das zum Bergkloster gehört. Hier wohnen junge Mütter mit Kindern, die oft unter schwer vorstellbaren Bedingungen aufgewachsen sind. Die Einrichtungsleiterin Ursula Jenke berichtete von ihren schwierigen Biografien.

Gerechtigkeit und Solidarität kann man auch tanzen. Das zeigt diese Gruppe unter der Leitung von Annette Görner. Foto: SMMP/Bock
Gerechtigkeit und Solidarität kann man auch tanzen. Das zeigt diese Gruppe unter der Leitung von Annette Görner.

„Ich weiß, dass längst nicht alles selbstverständlich ist, was wir für selbstverständlich halten. Aber diesen Müttern fehlte es in ihrer Kindheit schon an Kleidung oder Essen. Also am Allernötigsten. Dieses Ausmaß hat mich schockiert“, sagt Michael Homölle aus Steinfurt, der das Berufskolleg Canisiusstift in Ahaus besucht.

Und Juliana, die zurzeit in Dortmund studiert, zeigt größten Respekt vor den Müttern, die im Julie-Postel-Haus leben: „Denn die sind ja nicht freiwillig hier und müssen sich auf diese neue Situation einlassen. Sie müssen lernen, ihr Leben zu strukturieren und eine Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Da kommt viel auf sie zu.“

Bei Schwester Kitonyi wird gesungen, getrommelt und gelacht. Foto: SMMP/Bock
Bei Schwester Kitonyi wird gesungen, getrommelt und gelacht.

Im Julie-Postel-Haus arbeiten über 20 Erzieherinnen und Erzieher, Pädagoginnen und Ökotrophologinnen, die sich den Müttern zuwenden und um sie kümmern. „Nicht immer gelingt es, zwischen Mutter und Kind in eine stabile Beziehung aufzubauen. Aber jeder Tag, in dem sie hier zusammenbleiben können, ist ein Gewinn“, sagt Ursula Jenke.

Trommeln, Tanzen und Singen

Die Gruppen des Pfingsttreffens setzen sich aber nicht nur in Gesprächen mit dem Thema Menschenwürde auseinander, sondern auch musikalisch und tänzerisch. Schwester Kitonyi Jasinta lud zum Trommeln, Musizieren und Singen ein. Und Annette Görner übte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Gruppe meditative Tänze.

Die indischen Schwestern stimmen das Segenslied vor dem Mittagessen an. Foto: SMMP/Bock
Die indischen Schwestern stimmen das Segenslied vor dem Mittagessen an.

All diese kreativen Elemente und Erfahrungen fließen am späten Samstagabend in den Pfingstgottesdienst ein, den der frühere Jugendpfarrer Ullrich Auffenberg mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens feiert.

„Ich fühle mich wohl hier. Das ist eine tolle Erfahrung“, ist Vasilica Colac für diese Tage dankbar. Die Rumänin, die selbst im Kinderheim der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Schineni in Rumänien aufgewachsen ist, nimmt zum ersten Mal am Pfingsttreffen teil. Sie gehört zu einer Gruppe von sechs jungen Rumänen aus Schineni, die nun für eine Woche in Deutschland sind.

Auch Mitorganisator Winfried Meilwes ist von der Atmosphäre des Treffens begeistert: „Wir haben junge Menschen aus Bolivien, Pakistan, Indien, Ägypten, Kenia, Syrien, Armenien, Rumänien und Deutschland hier. So international waren wir noch nie.“

Das Pfingsttreffen endet am Sonntagmittag. Bei der Abschlussrunde werden bestimmt schon erste Ideen für das nächste Jahr ausgetauscht.

Weitere Artikel:
  • „Von radikalen Kräften in unserer Gesellschaft distanzieren wir uns“
  • Ein Herzenswunsch geht in Erfüllung
  • Ein Jahr, das prägt
  • Pantomimische Begegnungzwischen Leben und Tod
  • Schwester Notburgis Schwanekamp ✝︎
  • teilen  
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 
  • teilen 

« „Freude, Glaube, Liebe, Lebendigkeit“
„Wir haben an der Zukunft Boliviens gearbeitet“ »


Seitenspalte

Weltweit

  • Bolivien
  • Brasilien
  • Rumänien
  • Mosambik
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Missionarischer Auftrag

Blickpunkt

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

© Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel · Impressum · Datenschutz · · Pressekontakt

Footer

Gemeinsam für die Ukraine

SMMP verbindet

SMMP Unterstützungsverein e.V.

Presseinformationen SMMP »

Stellenangebote bei SMMP

  • Wir suchen Lehrkräfte für Englisch und Mathematik

Spirituelle Angebote im Bergkloster Bestwig

  • Tanztag „Bibel getanzt“
  • „Wandle vor mir und sei ganz!“ (Gen 17,1)
  • Gruppenexerzitien: Eine Offenbarung: namenlose Frauen in den Evangelien
  • „Bibel getanzt“
  • WEG-Gemeinschaftstreffen in Kloster Oelinghausen
  • Sonnenaufgangswanderung auf der Südroute des Klosterweges
  • Besinnungstag: Umarmt vom unendlichen Leben
  • Interreligiöse Meditation
  • Ikebana Tageskurs Aufbaukurs
  • Ein Tag im Schweigen – gemeinsam und individuell

Presseinformationen SMMP »

Churchpool Katholische Termine

Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Stellenangebote im Bereich Pflege

  • Gesundheitsakademie SMMP
    Pflegeschule, Fort- und Weiterbildung

Mach Karriere als Mensch:
20 Gründe für eine
Ausbildung in der Pflege

Tagesbetreuung & Ambulante Pflege

  • Tagespflege im Haus Maria, Geseke
  • Ambulanter Dienst Haus Maria, Geseke
  • Martinus Tagespflege, Herten-Westerholt
  • Ambulante Dienste am Gertrudis-Hospital, Herten-Westerholt
  • Ambulanter Dienst am Südertor, Lippstadt
  • Ambulanter Dienst St. Franziskus, Oelde

Senioren-Wohngemeinschaften

  • Senioren-WG St. Lambertus,
    Ahlen-Dolberg
  • Senioren-WGs St. Ida, Dorsten-Holsterhausen
  • Senioren-WG am Bergkloster, Bestwig
  • Senioren-WG im Haus Maria, Geseke
  • Senioren-WG St. Pankratius,
    Geseke-Störmede
  • Senioren-WGs St. Martinus, Herten
  • Senioren-WGs am Südertor, Lippstadt
  • Senioren-WG Maria, Lippstadt-Bökenförde
  • Senioren-WGs St. Franziskus, Oelde
  • Senioren-WG St. Vitus,
    Oelde-Sünninghausen

Seniorenwohnen

  • Seniorengerechtes Wohnen in Oelde-Stromberg
  • Betreutes Seniorenwohnen an der Stadtkirche in Geseke
  • Betreutes Wohnen Haus Elisabeth, Herten-Westerholt
  • Betreutes Wohnen am Haus St. Josef, Heiden
  • Franziskusstift: Betreute Senioren-Hausgemeinschaft

Stationäre Pflege

  • Haus Maria, Geseke
  • Haus St. Josef, Heiden
  • Haus St. Martin, Herten-Westerholt
  • Seniorenzentrum Am Eichendorffpark, Oelde-Stromberg
  • Haus St. Josef, Wadersloh
  • Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde

Bergkloster Stiftung SMMP


SMMP Bildung & Erziehung

  • Mitleben auf Zeit
  • Bildungsakademie für Therapieberufe
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Bildungsakademie Canisiusstift
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Manege
  • Julie-Postel-Haus
  • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt

Gymnasien

  • Engelsburg-Gymnasium Kassel
  • Walburgisgymnasium & Walburgisrealschule Menden

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergkloster Bestwig
  • Berufskolleg Canisiusstift Ahaus
  • Placida-Viel-Berufskolleg Menden
    Preisträger des Deutschen Schulpreises 2022
  • Katholische Berufsbildende Schule, Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt

Gesundheitshilfe SMMP

  • Katholisches Klinikum
    Ruhrgebiet Nord
  • Praxis für Ergo­therapie
  • Praxis für Physio­therapie

SMMP Servicedienste

  • Catering & Facility Management

Zu Gast im Kloster

Von Kloster zu Kloster

Ein spiritueller Wanderweg