• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Schwestern der heiligen
Maria Magdalena Postel

Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern

Stellenangebote

  • Aktuell
    • Ordensgemeinschaft
    • Weltweit
    • Bildung & Erziehung
    • Seniorenhilfe
    • Gesundheitshilfe
    • Videos
    • Nachhaltigkeit
    • Ordnungen
  • Gemeinschaft
  • Weltweit
    • Bergkloster Stiftung
    • Jugendsozialarbeit in Berlin-Marzahn
    • Bolivien
    • Brasilien
    • Rumänien
    • Mosambik
  • Bildung & Erziehung
    • Gymnasien
    • Berufskollegs
    • Schulpreis für Engagement
    • Schulsozialfonds
    • Manege
    • Julie-Postel-Haus
    • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt
  • Seniorenhilfe
    • Pflege und Betreuung
      • Stationäre Pflege
      • Ambulante Pflege
      • Tagespflege
      • Seniorenwohnen
      • Senioren-Wohn­ge­mein­schaf­ten
    • Ausbildung und Karriere
      • Praktikum
      • Pflegeausbildung
      • Karriere
      • Binden. Bilden. Bewegen.
    • Wir über uns
      • Unser Leitungsteam
      • Unser Führungsverständnis
      • Wir sind Persönlich. Ehrlich. Gut.
  • Servicedienste
  • Weitere Aufgaben
  • Angebote

Mit neuer Sprache an andere Orte gehen

8. März 2024 in Ordensgemeinschaft
Im gut besuchten Kapitelsaal sprach Prof. Dr. Johanna Rahner über die Herausforderungen für die Kirche.

Prof. Dr. Johanna Rahner sprach im Bergkloster Bestwig über die Herausforderungen für die Kirche – und was Hoffnung machen könnte.

Bereits im November 2018 kam Prof. Dr. Johanna Rahner schon einmal zu einem viel beachteten Vortrag über die Zukunft der Kirche ins Bergkloster Bestwig. Ihre Erkenntnis damals: „Ich gebe der katholischen Kirche noch fünf Jahre. Bis dahin fällt die Entscheidung, in welche Richtung es weitergeht.“

Dass diese fünf Jahre nun herum waren, nahmen die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel zum Anlass, Johanna Rahner für Ende Februar 2024 wieder nach Bestwig einzuladen.

Die Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie & Direktorin des Instituts für Ökumenische und Interreligiöse Forschung an der Universität Tübingen bringt sich seit vielen Jahren immer wieder in den Diskurs um Reformen in der katholischen Kirche ein. Entsprechend gespannt waren die über 90 Gäste im Bergkloster Bestwig und die über Zoom zugeschalteten Zuseherinnen und Zuseher, die eine Liveübersetzung des Vortrags in Gebärdensprache verfolgten, wie Prof. Dr. Rahner die aktuelle Lage einschätzen würde.

„Die Realität der Kirche sieht durchwachsen aus“, so die Professorin und stützt sich dabei auf die Ergebnisse der Sechsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der Evangelischen Kirche in Deutschland, die im November 2023 veröffentlicht wurde.

Seit 1972 führt die EKD alle zehn Jahre diese breit angelegte und repräsentative Untersuchung durch, mit der versucht wird, die kirchliche Wirklichkeit in Deutschland abzubilden. Erstmals wirkte auch die katholische Kirche bei der Befragung mit.

Ebenfalls dabei war Prof. Dr. Johanna Rahner, die die Entwicklung der sechsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung von Beginn an fachlich durch ihre Tätigkeit im wissenschaftlichen Beirat begleitete.

In der späten Moderne sei der Raum für Gott sehr eng geworden. Man scheine Gott vergessen zu haben, sagt Johanna Rahner.

Dies drücke sich auch in den Ergebnissen der Sechsten Mitgliedschaftsuntersuchung aus. Diese komme zum Ergebnis, dass nur noch etwa 13 Prozent der Menschen als kirchlich-religiös eingestuft werden können. 25 Prozent seien religiös-distanziert, d.h. sie glauben noch an Gott, sind aber selten in der Kirche zu sehen. Die große Mehrheit von 56 Prozent bestehe aus säkular ausgerichteten Menschen, die mit Religiosität kaum noch etwas anfangen könnten. Die Kirchen seien in einer Minderheitensituation angekommen und diese müsse anerkannt und akzeptiert werden.

Trotzdem solle, so Johanna Rahner, kein Mensch religiös aufgegeben werden, denn laut der Studie seien nur ein Drittel der Bevölkerung streng säkular. Zwei Drittel seien zumindest für Sinn- und Religionsfragen ansprechbar.

Um diese Ansprache zu ermöglichen, sei ein grundsätzlicher Haltungs- und Sprachwechsel der Kirche notwendig, denn die Kirche habe zwei Probleme, ein prinzipiell, strukturelles und ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Kirchen seien in der Vergangenheit immer gewohnt gewesen, alles vorgeben zu können, was Menschen zu glauben, zu denken und wie sie sich zu verhalten haben. So funktioniere das heute nicht mehr. Kirchen könnten nur noch Angebote machen, und die Menschen würden sich dann für eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Event entscheiden, diese Angebote anzunehmen. Eine Bindekraft der Kirchen für Gemeinschaften und Menschen für eine lange Zeit sei verlorengegangen.

Neben diesem strukturellen Problem sei aktuell ein Glaubwürdigkeitsproblem eine besondere Herausforderung für die Zukunft insbesondere der katholischen Kirche, meint Johanna Rahner. Dies drücke sich auch wieder in den Ergebnissen der Mitgliedschaftsuntersuchung aus. Die katholische Kirche liege im Bereich der Glaubwürdigkeit hinter den politischen Parteien, der Bundesregierung und der evangelischen Kirche. Um dies zu ändern, müsse sich auch die Kirche grundlegend ändern. Die Antworten der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer auf Fragen zu Gründen für Kirchenaustritte und was Menschen in der Kirche halten würde, wiesen in eine klare Richtung. Kirchen müssten sich deutlich zu ihrer Schuld bezüglich Skandale und Vertuschungsaktionen bekennen, radikale Reformen durchführen und sich zur Gleichberechtigung bekennen.

Weitere Lösungen für die Krise in der Kirche beständen in der Anpassung der kirchlichen Sprache und im Nutzen des Sozialpotentials der Kirchen.

„Die Kirchen müssen eine andere Sprache finden“, so Rahner. „Die Kirchen verwenden immer noch eine Sprache, die heute von den Menschen nicht mehr verstanden wird.“ Mit traditionellen, liturgischen Begriffen könnten heute keine Menschen mehr überzeugt werden.

Die Menschen, egal ob gläubig oder nicht, würden außerdem erwarten, dass Kirche sich sozial für Personen in kritischen Lebenssituationen engagiert. Dieses Sozialpotenzial der Kirchen müsse genutzt werden, so Rahner. Es sei an den Kirchen entsprechende Angebote vorzuhalten. Nicht umsonst sei die Glaubwürdigkeit der Diakonie und Caritas laut der Mitgliedschaftsstudie deutlich höher als die der katholischen Kirche.

Die Kirchen dürften sich nicht aus der Welt zurückziehen, sondern müssten noch stärker in die Welt hinausgehen, appelliert Johanna Rahner. Es gelte die Ohren zu spitzen, was in der Welt passiert, denn jede Kommunikation des Glaubens müsse erstmal wissen, was los ist, was die Menschen bewegt. Weitere, andere „Orte“ an denen Kirche stattfinden kann, müssten entdeckt werden.

Und dann müsse man den Menschen niederschwellige Angebote machen, müsse Dialogfähigkeit zeigen. Es gelte dort hinzugehen, wo es brennt und dass, was vor Ort an Glauben entdeckt werde, zum Leben zu bringen, indem neu und anders von Gott erzählt werde. Ordensgemeinschaften wie die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel zeigten, wo solche Orte zu finden sind: „Sie sind oft auch an den Rändern unserer Gesellschaft im Einsatz.“

Dass das Thema „Zukunft der Kirche“ den vielen Besucherinnen und Besuchern sehr nahe ging, zeigten die vielen Fragen aus dem Publikum, die Prof. Dr. Johanna Rahner gerne und ausführlich beantwortete.

Weitere Informationen und Ergebnisse der 6. Kirchenmitgliedsschaftsuntersuchung finden Sie auf der Website  kmu.ekd.de

Weitere Artikel:
  • Welche Zukunft hat die Kirche?
  • Ideen für die Kirche der Zukunft gesammelt
  • Höchste Zeit für ein neues Verständnis von Kirche
  • Die Kirche geht raus
  • Ordensjubiläen im Bergkloster Bestwig
  • teilen  
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 
  • teilen 

« Schwester Albertina Maria Medeiros Luciano ✝
Wenn Jesu Herz aufhört zu schlagen »


Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

Seitenspalte

Ordensgemeinschaft

  • Gemeinschaft
  • Pastorale Arbeit
  • Caritativer Dienst
  • Bildung & Erziehung
  • Seniorenhilfe
  • Gesundheitshilfe
  • Kloster auf Zeit
  • Mitleben auf Zeit
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Brasilien
  • Bolivien
  • Mosambik
  • Rumänien
  • Bergklosterstiftung
  • Spirituelle Angebote

Blickpunkt

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

© Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel · Impressum · Datenschutz · · Pressekontakt

Footer

Gemeinsam für die Ukraine

SMMP verbindet

SMMP Unterstützungsverein e.V.

Presseinformationen SMMP »

Stellenangebote bei SMMP

  • Wir suchen Lehrkräfte für Englisch und Mathematik

Spirituelle Angebote im Bergkloster Bestwig

  • SMMP intern: Wer bist du, Gott, für mich?
  • Cello statt Tourbus
  • Tanztag „Bibel getanzt“
  • „Wandle vor mir und sei ganz!“ (Gen 17,1)
  • Gruppenexerzitien: Eine Offenbarung: namenlose Frauen in den Evangelien
  • „Bibel getanzt“
  • WEG-Gemeinschaftstreffen in Kloster Oelinghausen
  • Sonnenaufgangswanderung auf der Südroute des Klosterweges
  • Besinnungstag: Umarmt vom unendlichen Leben
  • Interreligiöse Meditation

Presseinformationen SMMP »

Churchpool Katholische Termine

Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Stellenangebote im Bereich Pflege

  • Gesundheitsakademie SMMP
    Pflegeschule, Fort- und Weiterbildung

Mach Karriere als Mensch:
20 Gründe für eine
Ausbildung in der Pflege

Tagesbetreuung & Ambulante Pflege

  • Tagespflege im Haus Maria, Geseke
  • Ambulanter Dienst Haus Maria, Geseke
  • Martinus Tagespflege, Herten-Westerholt
  • Ambulante Dienste am Gertrudis-Hospital, Herten-Westerholt
  • Ambulanter Dienst am Südertor, Lippstadt
  • Ambulanter Dienst St. Franziskus, Oelde

Senioren-Wohngemeinschaften

  • Senioren-WG St. Lambertus,
    Ahlen-Dolberg
  • Senioren-WGs St. Ida, Dorsten-Holsterhausen
  • Senioren-WG am Bergkloster, Bestwig
  • Senioren-WG im Haus Maria, Geseke
  • Senioren-WG St. Pankratius,
    Geseke-Störmede
  • Senioren-WGs St. Martinus, Herten
  • Senioren-WGs am Südertor, Lippstadt
  • Senioren-WG Maria, Lippstadt-Bökenförde
  • Senioren-WGs St. Franziskus, Oelde
  • Senioren-WG St. Vitus,
    Oelde-Sünninghausen

Seniorenwohnen

  • Seniorengerechtes Wohnen in Oelde-Stromberg
  • Betreutes Seniorenwohnen an der Stadtkirche in Geseke
  • Betreutes Wohnen Haus Elisabeth, Herten-Westerholt
  • Betreutes Wohnen am Haus St. Josef, Heiden
  • Franziskusstift: Betreute Senioren-Hausgemeinschaft

Stationäre Pflege

  • Haus Maria, Geseke
  • Haus St. Josef, Heiden
  • Haus St. Martin, Herten-Westerholt
  • Seniorenzentrum Am Eichendorffpark, Oelde-Stromberg
  • Haus St. Josef, Wadersloh
  • Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde

Bergkloster Stiftung SMMP


SMMP Bildung & Erziehung

  • Mitleben auf Zeit
  • Bildungsakademie für Therapieberufe
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Bildungsakademie Canisiusstift
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Manege
  • Julie-Postel-Haus
  • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt

Gymnasien

  • Engelsburg-Gymnasium Kassel
  • Walburgisgymnasium & Walburgisrealschule Menden

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergkloster Bestwig
  • Berufskolleg Canisiusstift Ahaus
  • Placida-Viel-Berufskolleg Menden
    Preisträger des Deutschen Schulpreises 2022
  • Katholische Berufsbildende Schule, Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt

Gesundheitshilfe SMMP

  • Katholisches Klinikum
    Ruhrgebiet Nord
  • Praxis für Ergo­therapie
  • Praxis für Physio­therapie

SMMP Servicedienste

  • Catering & Facility Management

Zu Gast im Kloster

Von Kloster zu Kloster

Ein spiritueller Wanderweg