Brasilien

Convento Santa Maria Madalena Postel
Rua Dr. Querubino Soeiro, 458
Caixa Postal, 74
13 610 970 Leme / SP

Tel: +55 19 3571 2521
Fax: +55 19 3554 2179
www.irmaspostelianas.com.br

Provinzhaus Brasilien

Der Sitz des Provinzialats der Brasilianischen Provinz ist in Leme/ São Paulo. 1937 reisten die ersten Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel von Heiligenstadt nach Brasilien, um dort soziale und pastorale Aufgaben zu übernehmen.

Heute leben und arbeiten dort über 40 Schwestern an neun Standorten. Das vielfältige Engagement steht dabei unter dem Motto „Armut durch Bildung überwinden“, weshalb die Mitarbeit in oder sogar die Trägerschaft von Kindergärten, Schulen, Familienpastoral und Bildungsarbeit im Vordergrund stehen.

Aber auch im Kampf gegen die Drogenabhängigkeit und ihre Folgen setzen sich die Schwestern ein. So leisten sie etwa in Balsas Sozialarbeit mit Drogenabhängigen, und in Rio Pardo de Minas begleiten sie Frauen mit Alkoholproblemen. Aber auch die Begleitung und Pflege von alten und kranken Senioren ist in den letzten Jahren stärker in den Vordergrund gerückt, zum Beispiel durch die Trägerschaft des Altenheimes „Recanto Pladia“ mit 24 Plätzen in Leme.

Außerdem arbeiten Schwestern in Projekten der Brasilianischen Bischofskonferenz mit.

Seit Oktober 2011 ist Schwester Maria de Fátima Lourenҫo Soares Provinzoberin der brasilianischen Provinz; Provinzassistentin ist Schwester Maria Luiza Nunes aus Balsas; der Provinzrat besteht aus den Schwestern Rosélha Vandresen aus Manoel Ribas, Aurora Tenfen aus Pomerode und Maria Lourenҫo Soares aus Manaus.

São Paulo: Seniorenhilfe

São Paulo: Seniorenhilfe

Bereits seit 1975 gibt es einen Konvent der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in der 1554 von Jesuiten gegründeten Stadt São Paulo. Sie ist Zentrum des gleichnamigen brasilianischen Bundesstaates und größte Metropole Südamerikas. Heute leben und arbeiten hier vier Schwestern, die sich insbesondere in der Krankenhausseelsorge und Seniorenarbeit engagieren.

Balsas: Straßenkindern eine Entwicklungschance geben

Balsas: Straßenkindern eine Entwicklungschance geben

Balsas liegt im Bundesstaat Maranhão und zählt rund 45 000 Einwohner. Die landwirtschaftlichen Vorzüge der Region machen Balsas zum Sitz großer Projekte in der Landwirtschaft und Viehzucht. Dadurch hat Balsas auch eine große strategische Bedeutung für die Region. Insbesondere Soja wird hier angebaut. Allerdings sind die Stadt und die Region mit vielen Landkonflikten und deren Konsequenzen konfrontiert, denn Großgrundbesitzer vertreiben Menschen von ihren Feldern und rauben ihnen so die Arbeits- und Lebensgrundlage. Nicht zuletzt dadurch hat in den vergangenen Jahren ein großer Exodus vom Land in die Stadt eingesetzt, was eine Anschwellen der Außenbezirke von Balsas zur Folge hat.

Leme: Erziehung und Prävention

Leme: Erziehung und Prävention

Mit gleich drei Konventen unterstützen wir die sozialen und pastoralen Aufbrüche in der brasilianischen Kleinstadt Leme, rund drei Autostunden von São Paulo entfernt. Das Engagement der Schwestern erstreckt sich von der Mitarbeit in einem Zentrum für Armenfürsorge über Kinderpastoral und Sozialarbeit am Stadtrand bis hin zum Betrieb einer kleinen psychotherapeutischen Praxis.

Campinas: Kindermission und Straßensozialarbeit

Seit 1979 lebt und arbeitet ein kleiner Konvent unserer Schwestern in Campinas, der mit 909 000 Einwohnern zweitgrößten Stadt des Bundesstaates São Paulo. Die Schwestern kümmern sich hier insbesondere um die hilfsbedürftigen Menschen am Rande der 1774 gegründeten Stadt, 100 Kilometer nordwestlich São Paulos. „Unseren Schwerpunkt legen wir derzeit auf die Gesundheits- und Ernährungsberatung sowie die Kindermission“, berichtet Schwester Élia de Lurdes Rosa aus der Arbeit ihres Konvents. Darüber hinaus engagieren wir uns verantwortlich in der Katechese und Pastoral der Pfarrei, die insgesamt aus 14 Gemeinden besteht.

Rio Pardo de Minas

Rio Pardo de Minas

Jüngster Spross im Leben und Wirken der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Brasilien ist der kleine Konvent in Rio Pardo de Minas. Im Jahr 2006 haben hier die Schwestern ihre Zelte aufgeschlagen und auf Wunsch des Bischofs der Diözese Janaúba mit einer breiten Pastoralarbeit begonnen.

Pomerode

Pomerode

1965 haben wir Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel hier einen Konvent gegründet und uns seitdem besonders der vielen armen und benachteiligten Kinder der Stadt angenommen. So haben wir bereits 1966 eine Kindertagesstätte eröffnet. Heute betreiben sie hier eine Grundschule mit integriertem Kindergarten für 250 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Diese Schule soll nun schrittweise bis zum 10. Schuljahr ausgebaut werden.

Manoel Ribas

Manoel Ribas

Es ist schon ein ehrgeiziges Projekt, das unsere brasilianische Provinz in Angriff genommen hat: Den weiteren Ausbau der Schule in Manoel Ribas für bis zu 25 Kinder pro Jahrgangsstufe.

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