
Eine Minitischtennisplatte, vier Stühle, ein paar Karten und Einkaufswagenchips – mehr brauchte Schwester Hanna nicht. Mit dem Mobilen Kloster stand sie am 2. Mai auf dem Hoffest des Gahmener Hofes in Lünen. Der Hof feierte sein 25-jähriges Bestehen.
Mitgekommen war Schwester Hanna über die Johanniter-Unfall-Hilfe, bei der sie arbeitet. Die Johanniter brachten Kinderschminken, Buttonmaschine, Luftballons und Hüpfburg mit. Eigens angereiste Kollegen hatten zudem einen Rettungswagen dabei, den Besucher von innen besichtigen konnten – inklusive Liege, die sich hoch- und runterfahren ließ. Schwester Hanna stellte das Mobile Kloster daneben.
Auf ihrem Tisch lagen Karten vom Marburger Verlag, einige mit Sonnenblumen- oder Vergissmeinnicht-Samen. Daneben Einkaufswagenchips mit der Aufschrift „Ich habe schon für Dich bezahlt – Gott“. Davor die Minitischtennisplatte.
Die Platte zog Groß und Klein an. „Einige kleine Kinder konnten kaum über den Tisch schauen und wollten spielen“, berichtet Schwester Hanna. Auch die Karten mit Samen und die Chips fanden viele Abnehmer.
Überraschend viele Gäste fragten nach Material über die Ordensgemeinschaft und das Leben der Gründerin Maria Magdalena Postel. Die meisten Begegnungen blieben kurz. Längere Gespräche ergaben sich vor allem mit Kollegen.
Auf dem Familienfest gab es ohnehin viel zu sehen: Feuerworkshop, Popcorn, Zuckerwatte, eigene Hofprodukte – und im Stall die Ferkel. Das Hoffest ging am 3. Mai weiter, Schwester Hanna war dann aber nicht mehr dabei.


