• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Schwestern der heiligen
Maria Magdalena Postel

Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern

Stellenangebote

  • Aktuell
    • Ordensgemeinschaft
    • Weltweit
    • Bildung & Erziehung
    • Seniorenhilfe
    • Gesundheitshilfe
    • Videos
    • Nachhaltigkeit
    • Ordnungen
  • Gemeinschaft
  • Weltweit
    • Bergkloster Stiftung
    • Jugendsozialarbeit in Berlin-Marzahn
    • Bolivien
    • Brasilien
    • Rumänien
    • Mosambik
  • Bildung & Erziehung
    • Gymnasien
    • Berufskollegs
    • Schulpreis für Engagement
    • Schulsozialfonds
    • Manege
    • Julie-Postel-Haus
    • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt
  • Seniorenhilfe
    • Pflege und Betreuung
      • Stationäre Pflege
      • Ambulante Pflege
      • Tagespflege
      • Seniorenwohnen
      • Senioren-Wohn­ge­mein­schaf­ten
    • Ausbildung und Karriere
      • Praktikum
      • Pflegeausbildung
      • Karriere
      • Binden. Bilden. Bewegen.
    • Wir über uns
      • Unser Leitungsteam
      • Unser Führungsverständnis
      • Wir sind Persönlich. Ehrlich. Gut.
  • Servicedienste
  • Weitere Aufgaben
  • Angebote

„Dieses Jahr wird ganz viel mit Euch machen“

2. September 2024 in Weltweit
Der feierliche Augenblick: Sr. Maria Thoma entsendet die neuen MaZ im Beisein von Birgit Bagaric, die sie auf den Einsatz vorbereitet hat. Die Generaloberin übergibt den dreien dabei auch das Handschmeichler-Kreuz. Foto: SMMP/Hirsch-Mahnke
Der feierliche Augenblick: Sr. Maria Thoma entsendet die neuen MaZ im Beisein von Birgit Bagaric, die sie auf den Einsatz vorbereitet hat. Die Generaloberin übergibt den dreien dabei auch das Handschmeichler-Kreuz. Foto: SMMP/Hirsch-Mahnke

Drei junge Menschen sind startklar für einen internationalen Freiwilligendienst bei den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien

„Was ich da tue, werde ich wohl erst realisieren, wenn ich im Flieger sitze“, sagt Carla Cedra. Die 18-Jährige gehört zu den drei „MaZ“, die sich in diesem Jahr bei den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel für einen Internationalen Freiwilligendienst in Bolivien beworben haben. Alle drei werden ein Jahr lang in dem Montessori-Kindergarten Casa de Niños mitarbeiten.

Und am Samstagnachmittag wurden sie in der Krypta des Bergklosters Bestwig feierlich ausgesandt: Carla Cedra, Ida Steinbrück und Henry Opitz. Generaloberin Schwester Maria Thoma spendete den dreien für ihren Einsatz Gottes Segen. Symbolisch dafür übergab sie ihnen ein kleines Handschmeichler-Kreuz, das Ihnen in schwierigen Situationen Halt geben soll.

Carla Cedra hilft den älteren Ordensschwestern beim Falten der Papierboote. Foto: SMMP/Hirsch-Mahnke
Carla Cedra hilft den älteren Ordensschwestern beim Falten der Papierboote.

Die Gäste der Feier – darunter Familienangehörige, Freunde und zahlreihe Ordensschwestern – bastelten Papierbote, die sie mit den besten Wünschen für die MaZ beschrifteten. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde jedem Freiwilligen auch ein Konvent der Schwestern zugeordnet. Diese Gruppen werden die Freiwilligen ganz bewusst mit ihren Gebeten begleiten.

Intensive Vorbereitung

Über mehrere Präsenz- und Onlineseminare haben sich die neuen Freiwilligendienst-Leistenden gemeinsam mit Birgit Bagaric, der pädagogischen Leiterin des SMMP-Freiwilligendienstes im Ausland, auf ihren Einsatz vorbereitet – besonders intensiv noch einmal eine Woche lang in einer Ferienwohnung mit Selbstverpflegung kurz vor ihrer Aussendungsfeier am 31. August. Da ging es zum Beispiel um Fragen der kulturellen Besonderheiten des Landes oder um die Bedeutung der Sprachkompetenz. Außerdem haben Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow und Generalsekretärin Schwester Theresia Lehmeier das Missionsverständnis der Ordensgemeinschaft thematisiert, in dessen Geist die drei jungen Leute ausgesandt werden.

Die Papierschiffe stehen symbolisch für die Reise, die die neuen Freiwilligendienst-Leistenden antreten werden. Foto: SMMP/Hirsch-Mahnke
Die Papierschiffe stehen symbolisch für die Reise, die die neuen Freiwilligendienst-Leistenden antreten werden.

Carla Cedra hat sich von ihrer Freundin Ida Steinbrück für das Einsatzjahr begeistern lassen. Beide haben in diesem Jahr am Engelsburg-Gymnasium in Kassel ihr Abitur gemacht. „Ursprünglich wollte ich ein Ökologisches Freiwilliges Jahr leisten, und das gar nicht so weit weg. Aber das hat irgendwie nicht geklappt. Dann hat mir Ida von ihrem Vorhaben erzählt, und ich habe mich gefragt: Warum eigentlich nicht?“

„Organisation im familiären Rahmen“

Ida Steinbrück wiederum hatte schon länger den Gedanken, nach ihrem Abitur einen solchen Freiwilligendienst zu absolvieren – und das gerne in einem spanischsprachigen Land. Denn Spanisch hatte sie schon einige Jahre lang an der Schule gehabt. „Mich hat der Gedanke fasziniert, eine neue Kultur kennenzulernen. Dass die Ordensgemeinschaft, die ja auch Trägerin unserer Schule ist, einen solchen Freiwilligendienst anbietet, wurde uns bei einem Berufsinformationstag vorgestellt. Angesprochen hat mich vor allem, dass es eine kleinere Organisation mit familiärem Rahmen ist“, sagt die 20-Jährige.

Dieses Argument war auch für Henry Opitz entscheidend. Er lebt im Kreis Soest und hatte zunächst im Internet recherchiert: „Aber da hat mich die Vielfalt der Informationen einfach erschlagen.“ Dann erinnerte sich der 19-Jährtige an die Erzählungen eines weitläufigeren Bekannten, der ebenfalls mit den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien war. „Das Konzept des Freiwilligendienstes ‚Mitleben auf Zeit‘ hat mich überzeugt.“ Das besagt, dass man im Mitleben die neue Kultur kennenlernt und sich wertschätzend begegnet, sich an den Einsatzstellen entsprechend der eigenen Fähigkeiten einbringt und voneinander lernen will.

Mitleben auf Zeit

Der Gospelchor, in dem Henrys Eltern singen, probte am selben Wochenende im Felsensaal. Er brachte den neuen MaZ spontan noch ein Ständchen.
Der Gospelchor, in dem Henrys Eltern singen, probte am selben Wochenende im Felsensaal. Er brachte den neuen MaZ spontan noch ein Ständchen.

Dafür steht die Abkürzung „MaZ“. Bis jetzt hieß das Programm „Missionar/in auf Zeit“. Aber da der Begriff Missionar/in missverständlich war, haben sich die katholischen Träger in Deutschland im Frühjahr 2024 zur Umbenennung entschieden.

Gleichzeitig freut sich Henry Opitz darüber, dass in Cochabamba noch deutsche Schwestern vor Ort sind: „Denn die Sprache wird am Anfang sicher eine Herausforderung sein.“

„Das habt Ihr gut erkannt“, erwidert Thorben Prünte. Der Vorsitzende des Fördervereins Brückenschlag e.V., in dem sich ehemalige Freiwillige engagieren, hatte seinen Dienst 2015/2016 ebenfalls in Cochabamba absolviert. Er besuchte die aktuellen MaZ in der Ferienwohnung, um sie auf die Besonderheiten Boliviens vorzubereiten, Fragen zum dortigen Leben zu beantworten und ihnen auch Ängste zu nehmen. „Lernt möglichst viel Spanisch. Ohnehin wird es drei bis vier Monate dauern, bis ihr das Gefühl habt, Euch gut unterhalten zu können. Aber in der Arbeit mit den Kindern wird das schon klappen.“

Und Thorben Prünte weiß auch, wie sehr so ein Auslandsjahr prägt. Danach hat er Erziehungswissenschaften studiert, sich schließlich auf Erwachsenenbildung und interkulturelle Bildung konzentriert. Derzeit schreibt er seine Masterarbeit. „Dieses Jahr wird viel mit Euch machen. Ich würde schätzen, dass sich 95 Prozent aller Rückkehrerinnen und Rückkehrer anschließend für ein soziales Berufsfeld entscheiden.“

Neue Lebensperspektiven

Thorben Prünte (2.v.r.) zeigt Ida Steinbrück, Carla Cedra und Henry Opitz eigene Bilder aus Cochabamba. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Thorben Prünte (2.v.r.) zeigt Ida Steinbrück, Carla Cedra und Henry Opitz eigene Bilder aus Cochabamba. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Das kann sich mittlerweile auch Carla Cedra vorstellen: „Ursprünglich war das nicht meine Idee. Aber zur Vorbereitung auf das Auslandsjahr sollten wir ja ein Praktikum absolvieren. Das habe ich in einem Kindergarten geleistet. Und da habe ich festgestellt, dass mir die Arbeit mit Kindern richtig viel Spaß macht. Jetzt ist das also durchaus eine Perspektive.“

Ida Steinbrück hat ihr Praktikum vor wenige Wochen in der Ferienbetreuung einer Grundschule in Kassel gemacht und Henry Opitz in der offenen Ganztagsbetreuung seiner ehemaligen Grundschule in Ampen. Der 19-Jährige, der gerade sein Abitur in Soest abgelegt hat, erwägt ohnehin, sich später in den Bereich Pädagogik oder Psychologie zu orientieren. Ida Steinbrück wollte zunächst Medizin studieren, zeigt sich jetzt aber wieder für alles offen: „Ich bin gespannt, wie mich dieses Jahr inspirieren wird. Auch deshalb habe ich mich für diesen Freiwilligendienst entschieden.“

Jetzt beginnt das Koffer-packen

Nun beginnen die drei allmählich ihre Koffer zu packen. Am 12. September werden sie nach Bolivien fliegen. Reichen 23 Kilogramm? Sollte man ein zusätzliches Gepäckstück anmelden? „Nehmt vor allem Alltagskleidung mit. Vieles werdet Ihr dort verschleißen. Ein paar bessere Kleidungsstücke für besondere Anlässe reichen“, sagt Thorben Prünte aus eigener Erfahrung. Das sind praktische Tipps aus erster Erfahrung, für die die neuen MaZ dankbar sind.
Ida Steinbrück will in den letzten Wochen vor der Ausreise jetzt noch einmal viel Spanisch lernen. Und sie hat die letzten Impftermine: Gelbfieber, Typhus, Hepatitis, Tollwut, Tetanus. Es bedarf schon eines längeren Impfplans, um für diese Reise gewappnet zu sein.

Sr. Maria Thoma Dikow (l.), Thorben Prünte (2.v.l.) , Angelika Dolle aus dem MaZ-Büro (4.v.l.) und die pädagogische Leiterin Birgit Bagaric (2.v.r.) freuen sich mit den neuen MaZ Ida Steinbrück, Carla Cedra und Henry Opitz (v.l.). Foto: SMMP/HIrsch-Mahnke
Sr. Maria Thoma Dikow (l.), Thorben Prünte (2.v.l.), Angelika Dolle aus dem MaZ-Büro (4.v.l.) und die pädagogische Leiterin Birgit Bagaric (2.v.r.) freuen sich mit den neuen MaZ Ida Steinbrück, Carla Cedra und Henry Opitz (v.l.).

„Im Sommer habe ich mit meiner Familie Urlaub gehabt. Es war wertvoll, diese Zeit noch einmal zu haben. Denn bald werde ich sie alle für ein Jahr nicht sehen“, sagt sie. Auch mit ihren Freuden hat sie schon eine kleine Abschiedsparty gefeiert.

Carla Cedra und Henry Opitz wiederum wollen sich nacheinander noch einmal mit einigen ihrer Freundinnen und Freunde treffen. Auch der Abschied von den Familien wird den Jugendlichen nicht leichtfallen. „Im nächsten Jahr werden wir nicht ‚mal eben‘ kommen können. Da gibt es vielleicht auch Anlässe und Feiern, die wir verpassen“, sagt Ida Steinbrück. Und Henry Opitz weiß: „Nicht alle in meiner Familie waren sofort begeistert. Vor allem meinen Großeltern fällt der Gedanke, dass ich ein Jahr weg sein werde, noch schwer.“

Vor den neue MaZ liegen einmalige Erfahrungen und Erlebnisse. Aber was der Abschied bis zum nächsten Sommer bedeutet, werden wohl auch ihre Familien erst realisieren, wenn die drei im Flieger sitzen.

Weitere Artikel:
  • „Ich werde viel spontaner und entspannter“
  • Digitaler Info-Abend zum internationalen Freiwilligendienst
  • In den Werkstätten wird schon Spanisch gelernt
  • Jetzt für internationalen Freiwilligendienst bewerben
  • Einladung zum internationalen Freiwilligendienst mit SMMP
  • teilen  
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 
  • teilen 

« „Ein Gewinn für uns alle“
Hoffnung liegt in der Luft »


Seitenspalte

Weltweit

  • Bolivien
  • Brasilien
  • Rumänien
  • Mosambik
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Missionarischer Auftrag

Blickpunkt

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

© Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel · Impressum · Datenschutz · · Pressekontakt

Footer

Gemeinsam für die Ukraine

SMMP verbindet

SMMP Unterstützungsverein e.V.

Presseinformationen SMMP »

Stellenangebote bei SMMP

  • Wir suchen Lehrkräfte für Englisch und Mathematik

Spirituelle Angebote im Bergkloster Bestwig

  • Tanztag „Bibel getanzt“
  • „Wandle vor mir und sei ganz!“ (Gen 17,1)
  • Gruppenexerzitien: Eine Offenbarung: namenlose Frauen in den Evangelien
  • „Bibel getanzt“
  • WEG-Gemeinschaftstreffen in Kloster Oelinghausen
  • Sonnenaufgangswanderung auf der Südroute des Klosterweges
  • Besinnungstag: Umarmt vom unendlichen Leben
  • Interreligiöse Meditation
  • Ikebana Tageskurs Aufbaukurs
  • Ein Tag im Schweigen – gemeinsam und individuell

Presseinformationen SMMP »

Churchpool Katholische Termine

Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Stellenangebote im Bereich Pflege

  • Gesundheitsakademie SMMP
    Pflegeschule, Fort- und Weiterbildung

Mach Karriere als Mensch:
20 Gründe für eine
Ausbildung in der Pflege

Tagesbetreuung & Ambulante Pflege

  • Tagespflege im Haus Maria, Geseke
  • Ambulanter Dienst Haus Maria, Geseke
  • Martinus Tagespflege, Herten-Westerholt
  • Ambulante Dienste am Gertrudis-Hospital, Herten-Westerholt
  • Ambulanter Dienst am Südertor, Lippstadt
  • Ambulanter Dienst St. Franziskus, Oelde

Senioren-Wohngemeinschaften

  • Senioren-WG St. Lambertus,
    Ahlen-Dolberg
  • Senioren-WGs St. Ida, Dorsten-Holsterhausen
  • Senioren-WG am Bergkloster, Bestwig
  • Senioren-WG im Haus Maria, Geseke
  • Senioren-WG St. Pankratius,
    Geseke-Störmede
  • Senioren-WGs St. Martinus, Herten
  • Senioren-WGs am Südertor, Lippstadt
  • Senioren-WG Maria, Lippstadt-Bökenförde
  • Senioren-WGs St. Franziskus, Oelde
  • Senioren-WG St. Vitus,
    Oelde-Sünninghausen

Seniorenwohnen

  • Seniorengerechtes Wohnen in Oelde-Stromberg
  • Betreutes Seniorenwohnen an der Stadtkirche in Geseke
  • Betreutes Wohnen Haus Elisabeth, Herten-Westerholt
  • Betreutes Wohnen am Haus St. Josef, Heiden
  • Franziskusstift: Betreute Senioren-Hausgemeinschaft

Stationäre Pflege

  • Haus Maria, Geseke
  • Haus St. Josef, Heiden
  • Haus St. Martin, Herten-Westerholt
  • Seniorenzentrum Am Eichendorffpark, Oelde-Stromberg
  • Haus St. Josef, Wadersloh
  • Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde

Bergkloster Stiftung SMMP


SMMP Bildung & Erziehung

  • Mitleben auf Zeit
  • Bildungsakademie für Therapieberufe
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Bildungsakademie Canisiusstift
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Manege
  • Julie-Postel-Haus
  • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt

Gymnasien

  • Engelsburg-Gymnasium Kassel
  • Walburgisgymnasium & Walburgisrealschule Menden

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergkloster Bestwig
  • Berufskolleg Canisiusstift Ahaus
  • Placida-Viel-Berufskolleg Menden
    Preisträger des Deutschen Schulpreises 2022
  • Katholische Berufsbildende Schule, Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt

Gesundheitshilfe SMMP

  • Katholisches Klinikum
    Ruhrgebiet Nord
  • Praxis für Ergo­therapie
  • Praxis für Physio­therapie

SMMP Servicedienste

  • Catering & Facility Management

Zu Gast im Kloster

Von Kloster zu Kloster

Ein spiritueller Wanderweg