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„Vieles lief ganz ohne Worte“

12. Februar 2020 in Weltweit
Schwester Betty Castillo Barja half während ihres Auslandsjahres in Deutschland im Pfelegebereich der Schwestern im Bergkloster Bestwig mit. Hier lacht sie mit Schwester Hermine Schneider. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Schwester Betty Castillo Barja arbeitete während ihres Auslandsjahres in Deutschland im Pfelegebereich der Schwestern im Bergkloster Bestwig. Hier lacht sie mit Schwester Hermine Schneider.

Junge Ordensschwestern aus Bolivien arbeiteten ein Jahr lang als Missionarinnen auf Zeit in der Pflege und im Kindergarten

Ein Jahr lang verbrachten die beiden bolivianischen Ordensschwestern Betty Castillo Barja und Lizeth Villaroel Cartagena im Bergkloster Bestwig als Missionarinnen auf Zeit in Deutschland. Schwester Betty arbeitete auf der Pflegestation, Schwester Lizeth in dem Kindergarten Montekita. Der Umgang mit den Jahreszeiten, die Aufmerksamkeit die man ihnen entgegenbrachte, und die große Dankbarkeit waren für sie wichtige Erfahrungen, die sie mit in die Heimat nehmen. Am Dienstag traten die beiden Bolivianerinnen ihre Rückreise an.

Die Aufgabenteilung hatte sich für die beiden Schwestern schnell ergeben. „Ich möchte beruflich gerne mit Kindern arbeiten“, weiß Schwester Lizeth. Deshalb ging sie in die Montekita, die von einer Elterninitiative getragen wird und mit auf dem Gelände des Bergklosters liegt. Das Jahr in dieser Einrichtung habe sie in ihrem Berufswunsch gestärkt, sagt Schwester Lizeth. Schwester Bettys Blick richtet sich dagegen auf eine Tätigkeit in der Gesundheitsfürsorge: „Deshalb ging ich gern in die Pflegestation.“

Auslandsjahr war eine große Chance

Als Schwester Maria Laura Rosado, die Provinzoberin der Bolivianischen Ordensprovinz, im Herbst 2018 die beiden jungen Frauen gefragt hatte, ob sie für ein Jahr nach Deutschland gehen wollten, sahen sie darin eine Chance, eine andere Kultur und die deutsche Sprache zu lernen.

Schwester Lizeth Villaroel Cartagena arbeitete ein Jahr lang ind er Montekita am Bergkloster Bestwig. Hier mischt sie mit der dreijährigen Mila Farben. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Schwester Lizeth Villaroel Cartagena arbeitete ein Jahr lang ind er Montekita am Bergkloster Bestwig. Hier mischt sie mit der dreijährigen Mila Farben.

„Deutsch zu sprechen war bis zum Schluss nicht einfach“, gibt Schwester Betty zu. Vor allem in der Anfangszeit sei das eine Barriere gewesen. Zumal die älteren Schwestern anfangs noch Zweifel an den pflegerischen Fähigkeiten ihrer Mitschwestern hatten.

„Sie meinten zuerst, dass ich doch viel zu jung dafür sei“, erinnert sich die 28-Jährige. Doch das Vertrauen sei während des Jahres gewachsen: „Zuletzt erlebte ich auch, dass eine Schwester neidisch wurde, wenn ich bei einer ihrer Mitschwestern war, aber nicht zu ihr gekommen bin“, lacht die Bolivianerin.

Besonders staunte Schwester Betty über die große Dankbarkeit, die sie von den alten Schwestern erfuhr: „Wenn man sich zu ihnen setzte und sie ansah, reichte das oft schon, um ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Vieles lief ganz ohne Worte.“

Jahreskreis im Kindergarten miterlebt

Das hat Schwester Lizeth in der Montekita genauso erfahren. Besonders interessant fand die 25-Jährige in der Kindertageseinrichtung die wechselnden Jahresthemen mitzuerleben. So freuen sich die Kinder im Herbst erst auf Erntedank, dann auf St. Martin, den Nikolaus, schließlich Weihnachten. Und im neuen Jahr geht es mit Karneval und Ostern weiter. „Zu jedem Thema gebe es Aktionen und passende Lieder. Diese Vorfreude auf bevorstehende Feste habe ich in Bolivien bisher nicht so erlebt.“

Interessant ist für die beiden Bolivianerinnen in Deutschland zudem das Zusammenleben mit den anderen Ordensschwestern. „Selbst die ältesten wollen noch etwas für die Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft tun. Das können manchmal ganz einfache Dinge sein: etwas zu basteln oder für jemanden zu beten. Das hat mir imponiert“, erklärt Schwester Betty.

Die beiden bolivianischen Ordensschwestern Betty Castillo Barja (l.) und Lizeth Villaroel Cartagena (r.) tauschen sich mit Schwester Theresita Maria Müller über ihre Erfahrungen in Deutschland aus. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Die beiden bolivianischen Ordensschwestern Betty Castillo Barja (l.) und Lizeth Villaroel Cartagena (r.) tauschen sich mit Schwester Theresita Maria Müller über ihre Erfahrungen in Deutschland aus.

Mit kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten haben die beiden Bolivianerinnen aber auch die deutschen Schwestern immer wieder überrascht. Schwester Theresita Maria Müller, die das Auslandsjahr für die Missionarinnen auf Zeit aus Bolivien, Brasilien oder Mosambik in Deutschland koordiniert, nennt Beispiele: „Etwa die selbst gebastelten Karten von Schwester Betty und Schwester Lizeth oder die kunstvoll gedrehten Papierkränze für LED-Lichter. Die Kreativität und Sorgfalt der beiden fand viel Bewunderung.“

Im Bergkloster lebten die beiden Bolivianerinnen in unterschiedlichen Konventen. „So wurden sie stärker animiert, Deutsch zu lernen“, erklärt Schwester Theresita Maria. Und das habe sich bewährt. Das Erlernen der Sprache schätzen Schwester Lizeth und Schwester Betty als großen Gewinn ein.

Hoffnung auf ruhigere Zeiten in Bolivien

Jetzt freuen sie sich aber wieder auf ihre bolivianische Heimat. „Vor allem möchte ich meine Mutter und meine Familie wiedersehen“, gibt Schwester Betty zu.

Die Unruhen in Bolivien nach der Flucht des früheren Präsidenten Evo Morales, der nun von Argentinien aus versucht, Einfluss auf die Neuwahlen des Parlaments zu nehmen, haben sie natürlich verfolgt. Zeitweise musste auch an den ordenseigenen Schulen der Unterricht eingestellt werden. Mittlerweile hat sich die Lage aber wieder beruhigt. Die Neuwahlen des Parlaments sollen im Mai stattfinden. „Wir hoffen dann auf ehrliche Wahlen – und dass es im Land wieder ruhiger wird“, äußert sich Schwester Lizeth optimistisch.

Mit den beiden Bolivianerinnen reisen auch die beiden brasilianischen Missionarinnen auf Zeit zurück, die ein Jahr lang im Bergkindergarten in Heiligenstadt mitgearbeitet haben. Noch im Februar kommen dafür wieder zwei Brasilianer – diesmal zwei junge Männer – als „Incomer“ nach Deutschland. „Das Angebot, auch jungen Menschen aus Bolivien und Brasilien ein Auslandsjahr bei uns anzubieten, hat sich mittlerweile bewährt. Gäste und Gastgeber können viel voneinander lernen“, sagt Schwester Theresita Maria.

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