Auch Roboter und Wanderer fanden Weg ins Kloster

Begegnung im Innenhof: Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel und ihre Mitarbeiter kamen am Samstag mit vielen Gästen ins Gespräch. Foto. SMMP/Bock

Begegnung im Innenhof: Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel und ihre Mitarbeiter kamen am Samstag mit vielen Gästen ins Gespräch.

Mehrere hundert Gäste beim ersten Tag der offenen Tür in Bestwig

Mehrere hundert Gäste erlebten am Samstag den ersten Tag der offenen Tür im Bergkloster Bestwig. Anlass ist das 150-jährige Bestehen der Gemeinschaft in Deutschland. Groß war das Interesse am Klosterleben, der Ordensgeschichte sowie der internationalen Arbeit.

In Fotoalben konnten die Besucher Bilder von den Ordenseintritten vor einem halben Jahrhundert oder des Bauphase des Bergklosters Bestwig entdecken. Im Kapitelsaal stellten die Schwestern ihre heutige, weltweite Arbeit anhand von Filmen und Bildvorträgen vor. Und eine Etage tiefer entführte die Roboter-AG des Walburgisgymnasiums aus Menden die Besucher in die Zukunft. Auch Schwester Gratia konnte bei den Klosterführungen nicht über mangelnden Zuspruch klagen: „Ich war positiv überrascht, wie interessiert die Leute waren.“

Angehende Erzieherinnen des Berufskollegs Bergkloster Bestwig und der Kindergarten MonteKita luden die Jüngsten zu Mitmach-Aktionen ein. Die Seniorenhilfe-Einrichtungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel stellten ihre Arbeit anhand einer Ausstellung mit Portraits ihrer Mitarbeiter und Bewohner vor. Die Bergkloster Stiftung SMMP, die Placidagemeinschaft, das Julie-Postel-Haus, die Tischlerei und das Team der Ergotherapeutischen Praxen kamen ebenfalls mit vielen Besuchern ins Gespräch.

Duft vom Grill zog schon durch die Kirche

Zum Mittagsgebet zog der Duft der gegrillten Steaks und Würstchen schon in die Kirche. Anschließend war es schwer, in einem der drei Speisesäle einen freien Platz zu finden. Nachmittags fand unter anderem eine 20-köpfige Wandergruppe den Weg ins Kloster. Nach einer Woche auf dem Bestwiger Panoramaweg war der Tag der offenen Tür das abschließende Ziel. „Das bot sich doch an“, erklärt der Mitwanderer und Geschäftsführer der Touristischen Arbeitsgemeinschaft „Rund um den Hennesee“, Norbert Arens.

Das Motto „Brücken bauen im Vertrauen“ zeigte sich schon an dem Torbogen, den die Gäste beim Betreten des Klostergeländes durchschreiten und mit einem selbstgemalten Bildchen bekleben konnten. Und das Symbol der Brücke prägte auch die abschließende Vesper, zu der alle Gäste mit den Schwestern eingeladen waren.

Am Samstag, 21. Juli, gibt es den nächsten Tag der offenen Tür im Bergkloster Heiligenstadt. Eine Wiederholung folgt am 25. August, ehe es am 1. September, nach den Sommerferien, noch einmal einen Tag der offenen Tür im Bergkloster Bestwig gibt. Beginn ist jeweils um 10 Uhr und Ende mit der Vesper um 16.30 Uhr.

Hier einige Impressionen des Tages:

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