Erste Klimachallenge der Seniorenhilfe SMMP spart mehr als drei Tonnen CO₂ ein – viele Weitere könnten folgen

Viele kleine Veränderungen können in der Summe eine große Wirkung entfalten. Das hat die erste Klimachallenge der Seniorenhilfe SMMP gezeigt. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse vorgestellt und besonders gelungene Ideen ausgezeichnet.
Entstanden ist die Klimachallenge aus dem Nachhaltigkeitsprozess der Seniorenhilfe. Ziel war es, nicht nur über Klimaschutz zu sprechen, sondern Mitarbeitende dazu einzuladen, selbst aktiv zu werden und konkrete Möglichkeiten zur CO₂-Einsparung im Arbeitsalltag zu entwickeln. Begleitet wurde das Jahr durch Aktionen und Informationen sowie verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Zur Eröffnung begrüßte Frank Pfeffer, Geschäftsführer der Seniorenhilfe SMMP, die Gäste. Anschließend richtete Stephan Schink, Geschäftsführer der Servicedienste SMMP, den Blick auf die Bedeutung der Initiative für den gesamten Verbund. Die Seniorenhilfe habe als erster Geschäftsbereich das Thema CO₂-Reduktion und Nachhaltigkeit in die Breite der Organisation getragen. Dabei werde deutlich: Nachhaltigkeit entsteht nicht allein durch Strategien, sondern vor allem dort, wo Menschen bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und etwas zu verändern.
Drei Ideen auf dem Siegertreppchen
Den ersten Platz belegte die Nassmüllreduzierung in Geseke. Auf Platz zwei folgten die Ausbildungskoordinatorinnen mit ihrem Azubitag und Praxisanleitertag zum Thema Nachhaltigkeit. Der dritte Platz ging nach Heiden für die Idee einer Kinderecke und Kleiderbörse.

Außerhalb der Wertung stellte Laura Heistermann ihre Idee einer „Grünen SMMP-Küche“ vor. Dazu gehören unter anderem ein fleischloses Rezeptbuch und Kochshows, die Lust darauf machen sollen, nachhaltigere Ernährung ganz praktisch auszuprobieren.
Und auch Frank Pfeffer selbst ging nicht ganz ohne Auszeichnung nach Hause: Sein Team überraschte ihn mit der Sondernominierung „Chefschnecke“. Der Hintergrund: Im Rahmen der Klimachallenge hatte auch er sein Mobilitätsverhalten verändert. Mit einem Augenzwinkern fasste er seine Erfahrungen zusammen: „Innerhalb der Klimachallenge bin ich selbst zum Verkehrshindernis geworden.“

Mehr als 3.000 Kilogramm CO₂ eingespart
Was die vielen einzelnen Veränderungen gemeinsam bewirkt haben, zeigen die Ergebnisse der Klimachallenge. Insgesamt wurden rund 3.028 Kilogramm CO₂, etwa 2.650 Euro Kraftstoffkosten und rund 5.760 Liter Nassmüll eingespart.
Damit hinterlässt die Challenge nicht nur Ideen, sondern messbare Ergebnisse. Gleichzeitig sind Konzepte entstanden, die über den Wettbewerbszeitraum hinaus weitergeführt werden können und damit zu einer nachhaltigen CO-2-Ersparnis führen können.
Stephan Schink stellte in seiner Ansprache auch die Verbindung zu Maria Magdalena Postel her und erinnerte an ihren Leitsatz „Zu tun, was dran ist.“ Die Klimachallenge mache sichtbar, wie diese Haltung heute aussehen kann: beim Umgang mit Energie und Lebensmitteln, bei der Mobilität oder bei der Frage, welche Ressourcen im Arbeitsalltag tatsächlich benötigt werden.
Nach diesem ersten Durchgang soll es weitergehen: Die Klimachallenge wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.
Denn die erste SMMP-Klimachallenge hat vor allem eines gezeigt: Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei großen Konzepten. Sie beginnt bei vielen kleinen Entscheidungen – und bei Menschen, die bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern.
















