Begegnungen zwischen Bauernmarkt, Ordensgeschichte und Mittelalter

Ein Bauernmarkt, ein mittelalterliches Lager und mittendrin das Mobile Kloster: Schwester Maria Magdalena Brüning und Schwester Hanna waren am Wochenende vom 12. und 13. September mit dem Mobilen Kloster in Störmede zu Gast. Vermittelt worden war der Einsatz durch eine Mitarbeiterin der örtlichen SMMP-Senioreneinrichtung.
Passend zum Bauernmarkt hatten die beiden unter anderem Apfelchips aus dem Klostergarten im Gepäck. Dazu kamen Karten, Informationen über die Ordensgemeinschaft und mit einem Augenzwinkern auch kleine Filzhüllen für Schokoriegel in Sargform. Vor allem aber brachten die Schwestern Zeit für Begegnungen und Gespräche mit.
Und davon gab es an beiden Tagen einige. Immer wieder blieben Besucherinnen und Besucher am Stand stehen. Dabei zeigte sich, wie eng die Region bis heute mit den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel verbunden ist. Viele kannten SMMP und fragten ganz konkret nach Schwestern, denen sie früher begegnet waren. Auch das Ordensleben selbst weckte Interesse: Warum tragen manche Schwestern ein Ordenskleid und andere nicht? Wie leben Schwestern heute? Neben solchen Fragen entwickelten sich auch sehr persönliche Gespräche.

Eine besondere Begegnung ergab sich durch den Mittelaltermarkt auf dem Gelände des Rittergutes Störmede. Dort trafen die Schwestern die Gruppe ‚Caritas et Sanat‘ – Mitglieder des Deutschen Ordens in historischer Gewandung und wurden am Abend sogar zum gemeinsamen Essen eingeladen. So begegneten sich Ordensleben in historischer Darstellung und heutiges Ordensleben auf ganz besondere Weise.
Auch bestehende Kontakte wurden neu belebt. Die Übernachtung bei Ingeborg Drockner von der „Traumstunde“ bot Gelegenheit, an frühere Begegnungen anzuknüpfen. Der örtliche Priester besuchte das Mobile Kloster an beiden Veranstaltungstagen.
Selbst der Regen, der den Sonntag über weite Strecken begleitete, tat den Begegnungen keinen Abbruch. Der Einsatz in Störmede zeigte einmal mehr, was das Mobile Kloster ausmacht: dorthin zu gehen, wo Menschen zusammenkommen, offen zu sein für ihre Fragen und aus spontanen Begegnungen echte Gespräche entstehen zu lassen.


