
Das Mobile Kloster stand vom 28. bis 30. August wieder an der Airlebniskirche in Sundern-Amecke. Mitgebracht hatten Schwester Maria Elisabeth Goldmann und Schwester Hanna Merget diesmal auch die neue Beschriftung des Fahrzeugs, die an diesem Wochenende zum ersten Mal aufgeklebt wurde.
Der Freitag machte es ihnen nicht leicht. Es regnete, und Schwester Hanna zog sich unter das Vordach des Pfarrheims zurück. Viele Begegnungen kamen an diesem Tag nicht zustande. Schon beim Aufbau aber hielt eine Gruppe Motorradpilger an. Sie gingen in die Kirche, und man tauschte Visitenkarten.
Der Samstag entschädigte. In und um die Airlebniskirche war viel los: ein Gottesdienst zum Kinderschützenfest, eine Hochzeit, dazu eine Kirchenführung für ein Familientreffen. Die Gäste der Führung probierten anschließend die Spiele des Mobilen Klosters aus. Weil vor Ort kräftig für das Wochenende geworben worden war, kamen etliche Menschen gezielt zu den Schwestern.
Ihre Beweggründe unterschieden sich. Manche wollten ein Thema besprechen oder jemanden haben, der ihnen zuhört. Andere kamen wegen der Waffeln. Wieder andere sahen sich das Mobile Kloster an, weil sie überlegen, ob es zu einer eigenen Veranstaltung passen könnte, etwa zu einer Sternwallfahrt.
Für Begegnungen wie diese sind die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel unterwegs. Sie fahren mit einem Opel Vivaro an Orte, an denen Menschen ohnehin Pause machen, stellen Liegestühle auf, packen Leitergolf, Mini-Tischtennis und Karten aus und backen Waffeln. In Amecke waren sie damit schon im Juli.
Spiele und Waffeln fanden auch diesmal guten Zuspruch. Dass so viele Gespräche zustande kamen, lag an der Lage direkt an der Kirche und an den Menschen, die sich in Amecke für Kirche und Ort engagieren. Am Sonntagnachmittag schaute dann noch einer der Priester vorbei, gemeinsam mit seiner Mutter.


