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Raus aus der „Komfortzone“

24. August 2023 in Weltweit
Freuen sich auf ihr Auslandsjahr als Missionarinnen und Misisonare auf Zeit (v.l.): Neele Himmelreich, Larence Schüssler, Theresa Hill, Ben Szimarowsky, Luca Nefferdorf und Anthony Böwing. Nicht im Bild: Rasmus Thomas. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Freuen sich auf ihr Auslandsjahr als Missionarinnen und Misisonare auf Zeit (v.l.): Neele Himmelreich, Larence Schüssler, Theresa Hill, Ben Szimarowsky, Luca Nefferdorf und Anthony Böwing. Nicht im Bild: Rasmus Thomas.

Sieben junge Missionarinnen und Missionare auf Zeit bereiten sich auf ein Auslandsjahr in Brasilien und Bolivien vor

„Uns wird schon klar, dass wir bald die Komfortzone verlassen“, sagt Ben Szimarowsky. Der 19-Jährige gehört zu sieben jungen Menschen die in diesem Jahr von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) zu einem freiwilligen Auslandsjahr ausgesandt werden. In diesen Wochen reisen sie nach Brasilien und Bolivien, wollen ihren Horizont erweitern, eine andere Kultur kennenlernen – und helfen. An diesem Sonntag werden sie im Bergkloster Bestwig von Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow im Rahmen eines Gottesdienstes im Bergkloster Bestwig ausgesandt.

Noch im Juli verbrachte die Gruppe eine Woche in einem Selbstversorgerhaus in Bestwig-Wasserfall – begleitet von Birgit Bagaric aus dem MaZ-Team sowie dem ehemaligen Maz Niklas Wenker. Die kulturellen Besonderheiten der südamerikanischen Länder, Stress-Situationen, die während des Einsatzes auftreten können, organisatorische Fragen und die Vorbereitung der Aussendungsfeier am 26. August standen dabei im Mittelpunkt.

Die Beweggründe, sich für dieses Auslandsjahr zu entscheiden, sind bei den 19- bis 22-Jährigen ähnlich. Neele Himmelreich will nach ihrem bevorstehenden Einsatz im Kinderdorf Cuatro Esqunias in Cochabamba/Bolivien zum Beispiel Soziale Arbeit studieren und hofft bei der dortigen Arbeit mit Mädchen, die aus schwierige Familien kommen, Voll- oder Halbwaisen sind, viel zu lernen. Sie stammt aus Siedlinghausen im Sauerland, hat am beruflichen Gymnasium des Berufskollegs Bergkloster Bestwig ihr Abitur gemacht und von Aenna Geilen erfahren, dass es diese Möglichkeit eines Auslandsjahres gibt: „Sie hat das bei einem Projekttag an der Schule vorgestellt. Das fand ich echt cool.“

Eine Capoeira-Gruppe übt in einem der Sozialen Zentren in Leme in Brasilien. Capoeira ist ein Tanz, der Elemente aus dem Kampfsport übernimmt. Die beiden Partner dürfen sich dabei aber nicht berühren. So lehrt der Tanz Geschick und Respekt. Auch hier kommen junge Missionarinnen und Missionare auf Zeit zum Einsatz.
Eine Capoeira-Gruppe übt in einem der Sozialen Zentren in Leme in Brasilien. Capoeira ist ein Tanz, der Elemente aus dem Kampfsport übernimmt. Die beiden Partner dürfen sich dabei aber nicht berühren. So lehrt der Tanz Geschick und Respekt. Auch hier kommen junge Missionarinnen und Missionare auf Zeit zum Einsatz.

Aenna Geilen selbst hatte ihr Auslandsjahr vor drei Jahren während der Corona-Pandemie angefangen und leider abbrechen müssen. 2021 konnten gar keine MaZ ausgesandt werden, 2022 gingen nur zwei junge Männer in die Aldea Cristo Rey nach Bolivien. Zu unsicher war immer noch die Situation. „Da ist es schön, jetzt zumindest wieder sieben junge Erwachsene entsenden zu können“, sagt Birgit Bagaric, pädagogische Leiterin des MaZ-Teams, das die sieben auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet. Vier von ihnen kommen aus Schulen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel. Drei haben auf anderen Wegen zu dem MaZ-Angebot der Ordensgemeinschaft gefunden.

Freude auf den Break

Auch Anthony Böwing hofft auf wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern in einem anderen Land. Der 22-Jährige hat am Berufskolleg Canisiusstift in Ahaus eine Ausbildung zum Erzieher abgeschlossen. „Ich freue mich jetzt auf ein Break. Ich weiß noch nicht, was ich nach meinem Auslandsjahr mache, werde aber sicher im pädagogischen Bereich tätig bleiben. Dafür will ich Erfahrungen sammeln.“ Und da er ein „Landei“ aus dem Münsterland sei, freue er sich, mal rauszukommen. Er verbringt seinen Dienst als Missionar auf Zeit in Leme in Brasilien. Dort wird er voraussichtlich mit Luca Nefferdorf in den Stadtteilzentren mitarbeiten, die für Kinder und Jugendliche Schulunterricht, Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote anbieten.

Luca Nefferdorf ist Tischler, stammt aus Berg in der Nähe von Koblenz und kennt Leme schon durch seine Urgroßtante Schwester Maria Ludwigis Bilo. Die 96-Jährige lebt und arbeitet seit fast 70 Jahren in Brasilien, hat die Kindercreche Sagrada Familia aufgebaut und ist in einem kleinen Büro immer noch Anlaufstelle für viele Bedürftige. „Ich war als Kind schon zweimal dort. Trotzdem wird es auch für mich etwas ganz Neues sein, dort ein Jahr zu leben und zu arbeiten“, erklärt er. Er freut sich auf die Kultur und die Vielfalt der Menschen in dieser Stadt nördlich von São Paulo.

Im Kinderheim Cuatro Esquinas in Cochabamba/Bolivien lernen junge Mäddchen die Grundlagen der Landwirtschaft kennen und bauen eigenes Gemüse an. Auch hier kommen MaZ zum Einsatz. Foto: Florian Kopp/SMMP
Im Kinderheim Cuatro Esquinas in Cochabamba/Bolivien lernen junge Mäddchen die Grundlagen der Landwirtschaft kennen und bauen eigenes Gemüse an. Auch hier kommen MaZ zum Einsatz.

Lawrence Schissler wiederum hat durch einen Freund von dem Auslandsdienst als Missionar auf Zeit erfahren. „Der war ein Jahr in Bolivien und hat über Social Media viel gepostet. Das hat mich fasziniert“, sagt der 22-Jährige Bundeswehrsoldat aus Hemer. Das Motiv, helfen zu wollen, brachte ihn zum Militärdienst. „Auch da gibt es interessante Projekte im Ausland“, erklärt er. Doch verlangten die Einsätze in Krisengebieten eine noch intensivere Vorbereitung: „Und solange wollte ich nicht warten. Deshalb mache ich jetzt dieses Jahr als Missionar auf Zeit.“ Danach beabsichtigt er bei der Bundeswehr eine Offizierslaufbahn fortzusetzen.

„SMMP sagte mir am meisten zu“

Ben Sczimarowsky will später einmal Kommunikationsdesign studieren. Aber er arbeitet auch schon auf Minijob-Basis in einem Jugendzentrum, findet diese Arbeit ebenfalls interessant und hat sich nicht zuletzt deshalb für das Auslandsjahr entschieden. Eine Lehrerein hatte ihm mehrere Angebote herausgesucht. Die sah er sich im Internet an. „Die SMMP-Seite sagte mir am meisten zu“, verrät er. Nun hofft er auf spannende Erfahrungen in dem Kinderdorf Cristo Rey in Cochabamba/Bolivien.

Pläne für die Zukunft haben sie also alle. Ob sie das Auslandsjahr als Missionarin oder Missionar auf Zeit darin bestärkt oder davon abbringt, wissen die sieben noch nicht. Doch ahnen sie schon, dass sie dieses Auslandsjahr wohl für ein Leben prägen wird.

Auch Theresia Hill, die gerade ihr Abitur am beruflichen Gymnasium des Placida Viel-Berufskollegs in Menden gemacht hat und dort bei einer Präsentation von dem Angebot erfuhr, gibt zu: „Nach dem Auslandsjahr im Kinderdorf Cuatro Esquinas will ich Umweltökonomie studieren. Ich bin mal gespannt, in welche Richtung mich das nächste Jahr beeinflusst.“

Abschied von der Familie

Jetzt werden erstmal die Sachen gepackt. „Bevor ich ausreise, möchte ich mit meinen Freuden noch mal etwas Cooles unternehmen. Außerdem hoffe ich, dass die Familie vor meinem Abschied zusammenkommt“, sagt die 19-Jährige. Und Neele Himmelreich räumt ein: „Es ist schon ein komisches Gefühl zu wissen, dass wir so viele Menschen bis Juli nächsten Jahres nicht wiedersehen.“

Bei der Aussendungsfeier am 26. August werden die neuen MaZ ihren Gedanken, ihrer Vorfreude und ihren Hoffnungen, aber sicher auch ihren Fragen Ausdruck verleihen. Ihre Familien sind dann mit dabei.

Wer sich für das Auslandsjahr als Missionar/in auf Zeit interessiert, findet hier weitere Informationen.

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