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„Wir brauchen weniger Berater und mehr Seelsorger“

8. Mai 2018 in Ordensgemeinschaft
Eine gemeinsame Zukunft in einer zerrütteten Welt war das Thema des Festvortrages von Jean-Paul Muller, Generalökonom der Salesianer Don Boscos. (Foto: SMMP/Beer)
Eine gemeinsame Zukunft in einer zerrütteten Welt war das Thema des Festvortrages von Jean-Paul Muller, Generalökonom der Salesianer Don Boscos.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es noch nie so viele ungelöste Probleme wie heute. Das ist das Fazit des Films, den das Weltwirtschaftsforum in Davos zu seinem diesjährigen Treffen veröffentliche hat. Und das war auch der Ausgangspunkt des Vortrages von Jean-Paul Muller, Generalökonom der Salesianer Don Boscos, im Rahmen des diesjährigen Placida-Empfangs im Bergkloster Heiligenstadt.

„Wer denkt, die Erde sei eine Scheibe, macht sich womöglich ungeheure Sorgen herunterzufallen“, sagte Muller. Und die Angst vor dem Abgrund sei auch durchaus rational zu begründen. Wer die Erde für eine Scheibe halte, könne nicht begreifen, wie andere nur so ruhig bleiben können. Wer Angst habe, an der Kante herunterzufallen, verstehe nicht, warum nichts gegen diese Gefahr unternommen werde und verzage an realitätsblinden, ahnungslosen Politikern, die nicht aktiv werden, die ihre Bürger nicht besser schützen. „Nur: die Erde ist eben keine Scheibe“ und es sei auch Aufgabe der Kirche, den Menschen zu sagen, dass die Erde keine Scheibe ist.

Rund 150 Besucher folgten dem Vortrag Jean-Paul Mullers in der Aula der Bergschule St. Elisabeth. (Foto: SMMP/Beer)
Rund 150 Besucher folgten dem Vortrag Jean-Paul Mullers in der Aula der Bergschule St. Elisabeth.

Sorgen sind nicht unberührbar

Viele Menschen, die ungeschützter, verwundbarer, marginalisierter seien als andere, machen sich Sorgen über die wachsende soziale Ungleichheit, über die unsicheren Aufstiegschancen ihrer Kinder, über die fehlenden Gelder in den Kommunen oder die zunehmende Verwahrlosung öffentlicher Einrichtungen. Muller teilt auch einige Sorgen, die mit der politischen Reaktion auf die Zuwanderung zu tun haben: Wie sich jene kurzsichtige Wohnungspolitik verhindern lässt, heute eilig und billig Massenunterkünfte in abgelegenen Gegenden zu bauen, die morgen als kulturelle und soziale „Slums“ beklagt werden. Wie sich eine Bildungspolitik gestalten lässt, die sich nicht nur die jungen Männer richtet, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden, sondern auch deren Mütter, die über jene Sprache verfügen sollten, in der ihre Kinder und Enkel aufwachsen werden, die Sprache der Behörden, der Welt um sie herum. Wie sich die Geflüchteten schützen lassen vor dem sich ausbreitenden Rassismus und der Gewalt. Über vieles müsste öffentlich debattiert werden.

Aber nicht die Analyse der Probleme und die Debatte über mögliche Lösungen stehe zurzeit an erster Stelle. Vielmehr sei es die Sorge an sich, die eine erstaunliche Aufwertung erlebe. Sie werde bei uns in Europa zu einer politischen Kategorie von eigentümlicher Autorität erhoben. Mittlerweile werde mit dem Begriff des „besorgten Bürgers“ eine unantastbare Kategorie geschaffen haben, welche viele gute Initiativen blockiere und verhindere. Mit dem Begriff vom „Europäischen Haus“ werde ein Bild geschaffen von Mauer, die es zu verteidigen gelte.

Aurel Schütze, Schüler der Klasse 9 der Bergschule St. Elisabeth, spielte Eigenkompositionen. (Foto: SMMP/Beer)
Aurel Schütze, Schüler der Klasse 9 der Bergschule St. Elisabeth, spielte Eigenkompositionen.

„Kirche ist nicht überflüssig, sondern notwendig“

„Als Kirche sind wir jene, die zum einen die Sorgen ernst nehmen müssen und gleichzeitig der Welt aufzeigen müssen, dass sie keine Scheibe ist, sondern rund, immer in Bewegung, so dass es stets auch neue und gute Dinge zu entdecken gibt“, so Muller. Das was die Sorgen der Menschen ausmache, müsse genau betrachtet und analysiert werden. „Sorgen sind nicht unberührbar.“

Muller verwies auch auf das Beispiel von Placida Viel und Don Bosco, die lehrten: „nach der Geburt ist vor dem Tod, jetzt aber ist einer der Momente dazwischen, jetzt ist Leben, jetzt ist Veränderung möglich.“

Jeder, der in einer katholischen oder evangelischen, anglikanischen oder orthodoxen Kirche getauft wurde habe die große Aufgabe die Vorstellungen seiner Mitmenschen und seine eigenen Vorstellungen von der Welt zu weiten. Wer sich nicht vorstellen könne, wie einzigartig jede einzelne Frau, jeder einzelne Mann, jeder Eichsfelder, jeder Türke, jede einzelne Pakistanerin, jeder Migrant, jeder Schüler, wie singulär jede einzelne Transperson und jeder einzelne schwarze Mensch, jede Chinesin ist, wer sich nicht vorstellen könne, wie ähnlich sie in ihrer grundsätzlichen Suche nach Glück, nach Anerkennung, nach Würde sind, erkenne auch nicht ihre Verletzlichkeit als menschliche Wesen, sondern sehe nur das, was schon als Bild vorgefertigt sei. Und diese minimalistischen begrenzten Bilder, diese Erzählung liefere vermeintliche Gründe, warum eine Verletzung von Obdachlosen, von Juden, von Intellektuellen oder Roma zu rechtfertigen sei. „Von dieser heutigen Situation leitet sich die aktuelle Daseinsberechtigung der Kirche und ihrer Institutionen ab“, ist Muller überzeugt.

In Deutschland und Europa, brauche es weniger seelenlose Beratungs- und Vermittlungsstellen in welchen die Menschen zu einer Datei mit Kennziffer werden, sondern seelsorgliche und pädagogische Angebote, durch die junge alleinerziehende Mütter, verarmte Rentner und arbeitssuchende Mittvierziger erkennen, dass sie fähig sind, eigene Träume zu verwirklichen und die Gesellschaft mitzugestalten – immer mit anderen, da niemand alleine so richtig gut vorankomme.

„Entwicklung ist die einzige harte Wahrheit“, soll Deng Xiaoping einmal gesagt haben. „Und das gilt auch für uns alle hier in diesem Saal“, so Muller.

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