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Gerechtigkeit in den Himmel gehisst

24. Mai 2015 in Ordensgemeinschaft
Der Ägypter Kirollos Jacoub schenkte Schwester Maria Elisabeth Goldmann in der Abschlussrunde ein koptisches Tuch. Foto: SMMP/Bock
Der Ägypter Kirollos Jacoub schenkte Schwester Maria Elisabeth Goldmann in der Abschlussrunde ein koptisches Tuch.

50 Teilnehmer erlebten bewegende Tage beim Pfingstreffen

Zum Abschluss des Internationalen Pfingsttreffens im Bergkloster Bestwig wurde vor der Pforte eine große Fahne in den Himmel gehisst. Darauf steht in großen Buchstaben das Wort „Gerechtigkeit.“ Wo es in der Welt an Gerechtigkeit fehlt und wie sich jeder Einzelne für sie einsetzen kann, war Thema der beiden Tage. Dabei nahmen die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz konkrete Anregungen mit nach Hause.

Gemeinsam gestalteten einige Jugendliche und junge Erwachsene eine Fahne zum Thema Gerechtigkeit. Am Sonntagmorgen wurde sie vor der Klosterpforte gehisst. Foto: SMMP/Bock
Gemeinsam gestalteten einige Jugendliche und junge Erwachsene eine Fahne zum Thema Gerechtigkeit. Am Sonntagmorgen wurde sie vor der Klosterpforte gehisst.

Wie schnell wir Vorurteile haben und andere Menschen zu kennen glauben, verdeutlichte der spielerische Einstieg am Samstagmorgen: Da durfte sich jeder zwei Eigenschaften ausdenken, von dem eine stimmt und eine nicht. „Oft ist es erstaunlich, was wir über andere zu wissen glauben. Und das kann uns hindern, Vorurteile zu überwinden“, erklärte Magdalena Birkle. Die Missio-Referentin kam mit ihrem Mann Erik zu dem Pfingsttreffen. Den hatte sie in Kenia kennengelernt.

Symbol der Verständigung: Eine Skulptur aus Händen, die ineinender greifen, gestaltete diese Gruppe unter der Leitung von Kunstlehrer Georg Fuhs. Foto: SMMP/Bock
Symbol der Verständigung: Eine Skulptur aus Händen, die ineinender greifen, gestaltete diese Gruppe unter der Leitung von Kunstlehrer Georg Fuhs.

Viele Vorurteile

Inzwischen lebt Erik in Deutschland. Hier absolviert er eine Ausbildung zum Krankenpfleger: „Und ich muss feststellen, dass viele der Patienten und ihrer Angehörigen zunächst einmal meinen, ich sei wegen des Geldes hier. Sie sehen sie nicht, was ich hier für die Menschen tue.“ Auch bestehe das Vorurteil, er nehme jungen Menschen aus Deutschland die Arbeit weg. Dabei werden hierzulande dringend Alten- und Krankenpfleger gesucht.

Was glauben wir über jemanden  zu wissen? Hier hat sich jeder zwei Eigenschaften auf den Rücken geheftet. Eine stimmt, eine nicht. Die anderen sollten raten, was richtig ist. Nicht selten lagen sie dabei ganz falsch. Foto: SMMP/Bock
Was glauben wir über jemanden zu wissen? Hier hat sich jeder zwei Eigenschaften auf den Rücken geheftet. Eine stimmt, eine nicht. Die anderen sollten raten, was richtig ist. Nicht selten lagen sie dabei ganz falsch.

Kirollos war als koptischer Christ aus Ägypten geflohen und ist über Umwege nach München gelangt: „Dort ließ man mich am Flughafen zwölf Stunden in einem Zimmer sitzen, ehe ich meine Geschichte erzählen konnte. Die Zweifel waren groß.“ Auch er berichtete der großen Runde von seinen Erfahrungen in Deutschland. Schon fünfmal wurde er in andere Unterkünfte verwiesen. Inzwischen kann er sich hier gut verständigen. Der Kopte arbeitet in dem „Bibeldorf“, einem religionspädagogischem Zentrum in Rietberg – „aber ein verbrieftes Bleiberecht habe ich immer noch nicht.“

Manchmal war die Überraschung groß, als aufgelöst wurde, was wahr ist und was nicht. Foto: SMMP/Bock
Manchmal war die Überraschung groß, als aufgelöst wurde, was wahr ist und was nicht.

Schließlich stellte Inga Michels von der Katholischen Landjugendbewegung des Erzbistums Paderborn die seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zu der Landjugend in Sambia vor. Sie ist ein Beispiel für die Möglichkeiten eines guten Austausches und den Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Welt.

Dankbarer sein

Dazu sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Ideen: Bewusster einkaufen, Fairtrade-Produkte bevorzugen, Interesse am Weltgeschehen zeigen, dankbar statt missgünstig sein. Auch das ist eine Erfahrung, die Magdalena Birkle durch ihre Ehe mit Erik gewonnen hat: „In Kenia sind die Menschen viel dankbarer für das, was sie haben. Sie teilen gern. Hier beanspruchen die Menschen viel häufiger ein Recht auf Besitz.“

Bewegung und Tanz prägten die Liturgie während der Eucharistiefeier mit Pfarrer Ullrich Auffenberg am Samstagabend. Foto: Ronald Pfaff
Bewegung und Tanz prägten die Liturgie während der Eucharistiefeier mit Pfarrer Ullrich Auffenberg am Samstagabend. Foto: Ronald Pfaff

Diesen Wunsch nach mehr Miteinander in der Welt setzten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch kreativ um: etwa in einem gemeinsam komponierten Pfingstlied, einer zum Thema Gerechtigkeit gestalteten Fahne, die am Sonntagmorgen vor dem Bergkloster gehisst wurde, oder einem Kunstwerk aus Draht, bei dem viele Hände ineinandergreifen und einen Kreis bilden.

Evangelium international

Höhepunkt des Wochenendes war der Gottesdienst am Samstagabend mit dem langjährigen Jugendpfarrer Ullrich Auffenberg. Darin wurden die Lesung und das Evangelium in den Sprachen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelesen: Portugiesisch, Polnisch, Arabisch, Indisch, Rumänisch und Deutsch. Es gab Tänze und ganz viel Musik.

Bei der Gabenbereitung versammeln sich die Teilnehmer des Pfingsttreffens um den Altar. Den schmückt die selbst gestaltete Fahne. Foto: Ronald Pfaff
Bei der Gabenbereitung versammeln sich die Teilnehmer des Pfingsttreffens um den Altar. Den schmückt die selbst gestaltete Fahne. Foto: Ronald Pfaff

„Die Liturgie war sehr lebendig. Es war toll, hier eine so bunte und positive Kirche zu erleben“, sagte die Teilnehmerin und frühere Missionarin auf Zeit, Maike Becker, in der Abschlussrunde am Sonntagnachmittag. Auch Dagmar Lieboldt fährt ermutigt ins Eichsfeld zurück: „Es tat gut, mit so vielen Menschen zusammenzukommen, die sich vom Glauben getragen wissen. Im Alltag erlebt man das nicht mehr so oft.

Winfried Meilwes hielt stellvertretend für das Vorbereitungsteam fest: „Solche Tage zeigen bei allen Entwicklungen und Diskussionen: Es lohnt doch, ein Teil der Kirche zu sein.“

Am Sonntagmorgen wurde die Gerechtigkeitsfahne vor der Klosterpforte hochgezogen. Foto: SMMP/Bock
Am Sonntagmorgen wurde die Gerechtigkeitsfahne vor der Klosterpforte hochgezogen.
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Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

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