• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Schwestern der heiligen
Maria Magdalena Postel

Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern

Stellenangebote

  • Aktuell
    • Ordensgemeinschaft
    • Weltweit
    • Bildung & Erziehung
    • Seniorenhilfe
    • Gesundheitshilfe
    • Videos
    • Nachhaltigkeit
    • Ordnungen
  • Gemeinschaft
  • Weltweit
    • Bergkloster Stiftung
    • Jugendsozialarbeit in Berlin-Marzahn
    • Bolivien
    • Brasilien
    • Rumänien
    • Mosambik
  • Bildung & Erziehung
    • Gymnasien
    • Berufskollegs
    • Schulpreis für Engagement
    • Schulsozialfonds
    • Manege
    • Julie-Postel-Haus
    • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt
  • Seniorenhilfe
    • Pflege und Betreuung
      • Stationäre Pflege
      • Ambulante Pflege
      • Tagespflege
      • Seniorenwohnen
      • Senioren-Wohn­ge­mein­schaf­ten
    • Ausbildung und Karriere
      • Praktikum
      • Pflegeausbildung
      • Karriere
      • Binden. Bilden. Bewegen.
    • Wir über uns
      • Unser Leitungsteam
      • Unser Führungsverständnis
      • Wir sind Persönlich. Ehrlich. Gut.
  • Servicedienste
  • Weitere Aufgaben
  • Angebote

Mut zu neuen Wegen

21. Mai 2021 in Ordensgemeinschaft

Neues Leitungsverständnis in katholischer Kirche gefordert – Mitglieder der Paderborner Ordenskonferenz nehmen Stellung zum Synodalen Weg

Die Ordensgemeinschaften begleiten den sogenannten Synodalen Weg zur Erneuerung in der katholischen Kirche. Eine Gruppe aus der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Ordenskonferenz (POK) hat dazu unter Mitwirkung von Schwester Laetitia Müller aus dem Bergkloster Bestwig eine Stellungnahme verfasst. Sie regt darin an, über ein neues Leitungsverständnis und den Zugang zu Weiheämtern nachzudenken.

Im März hatte die Arbeitsgemeinschaft der POK einen digitalen Studientag für die Ordensleute im Erzbistum Paderborn unter dem Titel „Der synodale Weg – Wie beteiligen und vernetzen wir uns als Ordenschristen“ initiiert. Daran nahmen neben Schwester Laetitia auch Schwester Gratia Feldmann, Schwester Theresita Maria Müller und Schwester Julia Maria Handke aus dem Bergkloster Bestwig teil. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung fassen vier Ordensleute aus der Arbeitsgemeinschaft nun in einem Statement zusammen. Der Wortlaut ist folgender:

Als Schwestern und Brüder aus verschiedenen Ordensgemeinschaften im Erzbistum Paderborn haben wir uns im Rahmen eines Studientages mit Frau Professorin Agnes Wuckelt eingehend mit dem Synodalen Weg befasst. In zwei Gruppen wurden vornehmlich die Themen „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“ und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ bearbeitet. Dabei ist uns bewusst geworden, dass die Kirche auch von Orden und geistlichen Gemeinschaften lernen kann.

Dringenden Erneuerungsbedarf sehen wir im Leitungs- und Führungsstil der katholischen Kirche. Die synodale Struktur sollte als Leitlinie dienen: Aufeinander hören, immer wieder zuhören, nachfragen, Meinungsverschiedenheiten mit Respekt voreinander austragen, Gegensätze aushalten, manchmal auf schnelle Entscheidungen verzichten, um einen möglichst breiten Konsens zu finden. Das führt einerseits zu mehr Transparenz, andererseits aber auch zu größerer Akzeptanz von Entscheidungen.

Ordensleute verstehen das Leitungsamt auf jeder Ebene – Generalebene, Provinzebene oder Konventsebene – als ein Dienstamt an der Gemeinschaft, als ein Hinhören auf den Einzelnen und auf die Gemeinschaft als Ganzes. In den jeweiligen Konstitutionen ist das Prinzip der Subsidiarität fest verankert. Auch demokratische Strukturen gehören zu unserem Selbstverständnis. Gleichzeitig werden in vielen Klöstern und Gemeinschaften die Leitungen auf Zeit gewählt bzw. ernannt. Auf die Gesamtkirche bezogen stellen wir uns die Frage, warum es nicht möglich sein sollte, kirchliche Leitungsämter auf Zeit zu übertragen.

Weiheamt für Frauen

Eine weitere Frage, mit der wir uns auseinandergesetzt haben, lautet: Wie kommen Menschen in ein kirchliches Amt? Kann zum Beispiel ein Bischof – wie dies in der frühen Kirche selbstverständlich war – nicht auch vom gesamten Kirchenvolk, bzw. von den Gemeinden und den kirchlichen Mitarbeiter*innen einer Diözese gewählt werden?

Die theologische Diskussion um die Frage, ob die Kirche „die Vollmacht habe, Frauen zu Priesterinnen zu weihen“ wird zurzeit hauptsächlich von Vertretern des Lehramtes und der Theologie geführt. Letztlich geht es um die Frage der Christusrepräsentanz: Ist diese an das männliche Geschlecht, bzw. an den geweihten Priester gebunden? Dazu gibt es eine Reihe von Gegenargumenten: Im Neuen Testament kann man entdecken, wie anerkennend und wertschätzend Jesus mit Frauen, die in seiner Nachfolge standen, umgegangen ist. Dazu kommt, dass Frauen die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu waren. Paulus nennt die Mitarbeiter*innen Apostel. Jesus hat sowohl Männer als auch Frauen ausgesandt, seine Botschaft vom Reich Gottes in Wort und Tat zu verkünden. Wir Ordensleute versuchen dies auf sehr unterschiedliche Art und Weise zu leben.

Darüber hinaus fragen wir uns: Welche Bedeutung hat die persönliche Berufung? Auch Frauen fühlen sich zu sakramentalen Diensten und Ämtern berufen. Das muss wahr- und ernstgenommen, aber vor allem wertgeschätzt werden. Ein Blick in die Weltkirche zeigt, dass Frauen (nicht nur) in Ermangelung von geweihten Priestern Gemeinden leiten. Sie begleiten Menschen seelsorglich und sind in der Verkündigung tätig. Ganz selbstverständlich bauen sie dort Gemeinden und Kirche auf, und sie tun das, was zu tun ist. Auch hier ist eine Parallele zu zahlreichen Ordensfrauen weltweit zu ziehen, die ganz selbstverständlich in der Diakonie, in Verkündigung und Katechese, aber auch in der Liturgie tätig sind. Bei uns in Deutschland gibt es Frauen als geistliche Begleiterinnen und in vielen anderen pastoralen Diensten, die sich mit ihren Charismen einbringen und sie authentisch leben. Das charismenorientierte Handeln wird auch im Zukunftsbild der Erzdiözese Paderborn eingefordert. Es geht darum, hier als Kirche auf das Wirken der göttlichen Geistkraft zu vertrauen und nach Wegen zu suchen, wie die Menschen den Glauben an Gott und die Gemeinschaft der Christen für sich als Hilfe, Orientierung und Halt entdecken können.

Ordensgemeinschaften können ein Vorbild sein

Wir glauben, dass die Kirche in Deutschland den Orden und geistlichen Gemeinschaften viel zu verdanken hat. Auch in Zukunft wollen wir durch unser Zeugnis und durch unsere Dienste unseren Beitrag zum Aufbau einer lebendigen Kirche leisten. Orden und geistliche Gemeinschaften sind zu allen Zeiten ungewohnte, neue Wege gegangen. Deshalb können sie für die Kirche vor Ort ein Vorbild darin sein, allzu selbstverständlich Gewordenes zu verlassen und in unbekannte Sphären aufzubrechen. Das bedeutet nicht, dass in der Vergangenheit alles falsch war, sondern dass das Volk Gottes fähig ist, seinem Glauben im Alltag immer neuen Ausdruck zu verleihen. Dies ist ein Weg ständiger Umkehr, aber auch kluger Experimente – mit einer Offenheit für neue Aufbrüche und Wandlungen; ein Weg, der sicher nicht leicht ist. Dazu ist nicht nur Entschlossenheit erforderlich, sondern vor allem Mut zur Anerkennung der Berufungen und Charismen vieler Frauen und Männer, die aus einer tiefen Christusverbundenheit ihr Leben gestalten wollen. Es braucht Mut, den Gnadengaben, die Gott schenken will, Raum zu geben und sie zu fördern.

Unser Leben als weltweite Kirche fordert uns heraus, geschwisterlichen Austausch zu pflegen und alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, Vergangenheit, Religion, Weltanschauung, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung – als Kinder Gottes zu achten. Viele Ordensgemeinschaften sind weltweit vernetzt und setzen sich in allen Kontinenten für die Grundrechte der Menschen und einen geschwisterlichen Umgang miteinander ein.

Deshalb setzen wir große Hoffnung auf den Synodalen Weg hier in Deutschland als eine zeitgemäße Form, Veränderungen in Kirche und Gesellschaft zu gestalten und zu begleiten.

Für die Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Ordenskonferenz:

Sr. Gertrudis Lüneborg OSF, P. Siegfried Modenbach SAC, Br. Martin Lütticke OFM, Sr. Laetitia Müller SMMP

Weitere Artikel:
  • „Geht’s noch?“ – Forum hinterfragt Perspektiven der Kirche
  • Höchste Zeit für ein neues Verständnis von Kirche
  • Welche Zukunft hat die Kirche?
  • Die Kirche geht raus
  • Zuschuss für Bibelerzähler
  • teilen  
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 
  • teilen 

« Ordensschwestern haben den Boden für die Zukunft bereitet
Schwester Laetitia Kok ✝ »


Was den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagenIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderGeschehenlassen ist etwas rhythmisches

Seitenspalte

Ordensgemeinschaft

  • Gemeinschaft
  • Pastorale Arbeit
  • Caritativer Dienst
  • Bildung & Erziehung
  • Seniorenhilfe
  • Gesundheitshilfe
  • Kloster auf Zeit
  • Mitleben auf Zeit
  • Internationaler Freiwilligendienst
  • Brasilien
  • Bolivien
  • Mosambik
  • Rumänien
  • Bergklosterstiftung
  • Spirituelle Angebote

Blickpunkt

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

© Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel · Impressum · Datenschutz · · Pressekontakt

Footer

Gemeinsam für die Ukraine

SMMP verbindet

SMMP Unterstützungsverein e.V.

Presseinformationen SMMP »

Stellenangebote bei SMMP

  • Wir suchen Lehrkräfte für Englisch und Mathematik

Spirituelle Angebote im Bergkloster Bestwig

  • SMMP intern: Wer bist du, Gott, für mich?
  • Cello statt Tourbus
  • Tanztag „Bibel getanzt“
  • „Wandle vor mir und sei ganz!“ (Gen 17,1)
  • Gruppenexerzitien: Eine Offenbarung: namenlose Frauen in den Evangelien
  • „Bibel getanzt“
  • WEG-Gemeinschaftstreffen in Kloster Oelinghausen
  • Sonnenaufgangswanderung auf der Südroute des Klosterweges
  • Besinnungstag: Umarmt vom unendlichen Leben
  • Interreligiöse Meditation

Presseinformationen SMMP »

Churchpool Katholische Termine

Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Stellenangebote im Bereich Pflege

  • Gesundheitsakademie SMMP
    Pflegeschule, Fort- und Weiterbildung

Mach Karriere als Mensch:
20 Gründe für eine
Ausbildung in der Pflege

Tagesbetreuung & Ambulante Pflege

  • Tagespflege im Haus Maria, Geseke
  • Ambulanter Dienst Haus Maria, Geseke
  • Martinus Tagespflege, Herten-Westerholt
  • Ambulante Dienste am Gertrudis-Hospital, Herten-Westerholt
  • Ambulanter Dienst am Südertor, Lippstadt
  • Ambulanter Dienst St. Franziskus, Oelde

Senioren-Wohngemeinschaften

  • Senioren-WG St. Lambertus,
    Ahlen-Dolberg
  • Senioren-WGs St. Ida, Dorsten-Holsterhausen
  • Senioren-WG am Bergkloster, Bestwig
  • Senioren-WG im Haus Maria, Geseke
  • Senioren-WG St. Pankratius,
    Geseke-Störmede
  • Senioren-WGs St. Martinus, Herten
  • Senioren-WGs am Südertor, Lippstadt
  • Senioren-WG Maria, Lippstadt-Bökenförde
  • Senioren-WGs St. Franziskus, Oelde
  • Senioren-WG St. Vitus,
    Oelde-Sünninghausen

Seniorenwohnen

  • Seniorengerechtes Wohnen in Oelde-Stromberg
  • Betreutes Seniorenwohnen an der Stadtkirche in Geseke
  • Betreutes Wohnen Haus Elisabeth, Herten-Westerholt
  • Betreutes Wohnen am Haus St. Josef, Heiden
  • Franziskusstift: Betreute Senioren-Hausgemeinschaft

Stationäre Pflege

  • Haus Maria, Geseke
  • Haus St. Josef, Heiden
  • Haus St. Martin, Herten-Westerholt
  • Seniorenzentrum Am Eichendorffpark, Oelde-Stromberg
  • Haus St. Josef, Wadersloh
  • Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde

Bergkloster Stiftung SMMP


SMMP Bildung & Erziehung

  • Mitleben auf Zeit
  • Bildungsakademie für Therapieberufe
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Bildungsakademie Canisiusstift
    (Ergotherapie, Physiotherapie)
  • Manege
  • Julie-Postel-Haus
  • Katholischer Bergkindergarten Heiligenstadt

Gymnasien

  • Engelsburg-Gymnasium Kassel
  • Walburgisgymnasium & Walburgisrealschule Menden

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergkloster Bestwig
  • Berufskolleg Canisiusstift Ahaus
  • Placida-Viel-Berufskolleg Menden
    Preisträger des Deutschen Schulpreises 2022
  • Katholische Berufsbildende Schule, Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt

Gesundheitshilfe SMMP

  • Katholisches Klinikum
    Ruhrgebiet Nord
  • Praxis für Ergo­therapie
  • Praxis für Physio­therapie

SMMP Servicedienste

  • Catering & Facility Management

Zu Gast im Kloster

Von Kloster zu Kloster

Ein spiritueller Wanderweg