„Wann, wenn nicht jetzt?“

Jedes Jahr entsenden die Schwestern der heligen Maria Magdalena Postel Missionare auf Zeit. Dieses Bild zeigt Maren Remme bei ihrem Auslandseinsatz in Metarica 2012. Foto: Achim Pohl

Jedes Jahr entsenden die Schwestern der heligen Maria Magdalena Postel Missionare auf Zeit. Dieses Bild zeigt Maren Remme bei ihrem Auslandseinsatz in Metarica 2012. Foto: Achim Pohl

13 Missionare auf Zeit werden am Samstag in die Welt ausgesandt

Johanna Harlacher aus Kempten wollte nach ihrem Abitur unbedingt ein Jahr ins Ausland. Wie es ihre Geschwister auch getan hatten. Das Fernweh scheint in ihrer Familie zu liegen. „Und wenn ich mich noch sozial engagieren kann, umso besser. Denn ich möchte nicht einfach reisen, sondern meinen Horizont erweitern und etwas Sinnvolles tun. Wann sonst, wenn nicht jetzt nach dem Abi?“ Im Juli fliegt Johanna in die brasilianische Stadt Leme, wo sie im Erziehungszentrum Sagrada Familia für Vorschulkinder mitarbeiten wird.  Weiterlesen »

Gesundheitsakademie SMMP

Unser Weiterbildungsangebot im Bereich Seniorenhilfe und Gesundheitswesen

In Bolivien haften Kinder für ihre Eltern

Die Armut durch Bildung überwinden im Kinderdorf Cristo Rey. (Foto: SMMP/Bock)

Die Armut durch Bildung überwinden im Kinderdorf Cristo Rey.

In der Aldea ist Petra Sadura Mutter von 180 Kindern. (Foto: SMMP/Bock)

In der Aldea ist Petra Sadura Mutter von 180 Kindern.

Wer in Bolivien eine Straftat begeht, wird im Gefängnis des Bezirks inhaftiert, in dem er die Straftat begangen hat. Und da sich in den Gefängnissen niemand um die Versorgung der Häftlinge kümmert, ziehen deren Familien gleich mit ein. Für die Kleinsten dieser Familien heißt das: Sie verbringen ihre Kindheit hinter Gittern. Für die Mädchen und Jungen ist das eine traumatische Erfahrung. Sie werden als Drogenkuriere ausgenutzt. Sie erleben Gewalt und sexuellen Missbrauch aus nächster Nähe. Oft werden sie selbst Opfer davon.  Weiterlesen »

„Das Charisma der Gründerin ist weiterhin lebendig“

Einer von vielen Höhepunkten in der 18-jährigen Amtszeit der scheidenden Generaloberin: Umrahmt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eröffnet Schwester Aloisia Höing am 22. September 2007 im Bergkloster Bestwig das Abschlussfestival im Jubiläumsjahr, dem 200-jährigen Bestehen der Ordensgemeisnchaft. Foto: SMMP/Bock

Einer von vielen Höhepunkten in der 18-jährigen Amtszeit der scheidenden Generaloberin: Umrahmt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eröffnet Schwester Aloisia Höing am 22. September 2007 im Bergkloster Bestwig das Abschlussfestival im Jubiläumsjahr, dem 200-jährigen Bestehen der Ordensgemeisnchaft.

Freitag beginnt das Kapitel – Generaloberin Sr. Aloisia Höing zieht vorher Bilanz

Am Freitag, 2 Januar, beginnt das 17. Generalkapitel der deutschen Kongregation der Schwestern heiligen Maria Magdalena Postel. Die Teilnehmerinnen aus Bolivien, Brasilien und Mosambik sind mittlerweile eingetroffen. Es wird ein richtungsweisendes Kapitel. Denn nach 18 Jahren wählen die 30 Kapitularinnen am 8. Januar eine neue Generaloberin. Schwester Aloisia Höing steht nach drei Amtszeiten nicht mehr zur Verfügung. Das sieht das Kirchenrecht so vor.  Weiterlesen »

Pfadfinder in der Aldea de Niños Cristo Rey

Wie macht man Feuer? (Foto: SMMP/Sadura)

Wie macht man Feuer? (Foto: SMMP/Sadura)

Petra Sadura berichtet aus Cochabamba, Bolivien

Seit Februar 2014 gibt es in der Aldea eine Pfadfindergruppe. Wir haben uns der Gruppe Sparta angeschlossen, die es schon seit dem Jahr 1998 gibt.

Wie überall auf der Welt gibt es auch unsere „Scouts“, in verschiedenen Altersstufen. Die Jüngsten, die „lobatos“, zwischen 7 und 10 Jahren, die „Exploradores“ sind zwischen 11 und 14 Jahre alt und die „pioneros“, die „Großen“ sind 14 Jahre und älter.  Weiterlesen »

Amnestie lässt Kinder im Gefängnis

Petra Sadura hilft den KIndern in der Aldea beim Waschen. Foto: SMMP/Bock

Petra Sadura hilft den KIndern in der Aldea beim Waschen.

Auch Wasserknappheit stellt die Aldea in Cochabamba vor Herausforderungen

Nicht nur die zunehmende Wasserknappheit macht der Aldea de Niños Cristo Rey am Rand er bolivanischen Stadt Cochabamba derzeit zu schaffen. Ein kurioses Gesetz sorgt außerdem dafür, dass weniger statt mehr Eltern ihre Kinder während ihrer Haftstrafe in die Obhut des Kinderdorfes geben. Obwohl sie nur hier zur Schule gehen und angemessen psychologisch bzw. medizinisch betreut werden können.  Weiterlesen »