Mosambik

Schwester Leyla mit einer jungen Mutter in Metarica, Mosambik. (Foto: Achim Pohl)

Schwester Leyla mit einer jungen Mutter in Metarica, Mosambik. (Foto: Achim Pohl)

Seit 1998 engagieren wir uns in Mosambik. Was als missionarische Mitarbeit in einem gemeinsamen Projekt der Kirchen aus Brasilien und Mosambik in dem Ort Nipepe begonnen hat, hat sich in der Region Metarica inzwischen zu einem eigenständigen und sehr entwicklungsfähigen neuem Standbein der Ordensgemeinschaft entwickelt.

Initiiert wurde das Projekt von unserer brasilianischen Ordensprovinz. Während der Kolonialzeit wurden viele Sklaven aus dem afrikanischen Land nach Brasilien geholt. Daher ist die katholische Kirche Brasiliens darum bemüht, dem Land heute zu helfen.

Metarica liegt in der Provinz Niassa in Nordmosambik. Hier haben die Schwestern zunächst eine kleine Vorschule aufgebaut. Im Jahr 2013 konnte diese durch einen Neubau auf nun rund 300 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erweitert werden. Dieser Neubau konnte dank eines Zuschusses der Bernhard-Bosch-Stiftung aus Gronau in Höhe von 100.000 Euro und zahlreichen Einzelspenden realisiert werden.

Auch diese Kinder besuchen ab heute idie neue "Kleine Schule Julie POstel" in Metarica/Mosambik. Foto: Sr. Klara Maria Breuer/SMMP

Auch diese Kinder besuchen ab heute idie neue „Kleine Schule Julie POstel“ in Metarica/Mosambik.

In der Schule erhalten die Kinder eine warme und vitaminreiche Mahlzeit. Und für die Mütter mit ihren kleinen Säuglingen wird in einem Nebenraum eine Gesundheitsberatung angeboten. Zu den Schülern gehören Kinder christlicher wie muslimischer Familien. Die Gemeinden beider Religionsgemeinschaften betrieben in Metarica eine lebendige Ökumene.

Im September 2011 konnte mit der Einweihung eines Noviatshauses in Cuamba ein zweiter Standort der SMMP eröffnet werden. Immer mehr junge Frauen interessieren sich für das Leben in einer Ordensgemeinschaft. Dafür mussten Möglichkeiten und Räumlichkeiten geschaffen werden. Erste afrikanische Frauen sind unserer Ordensgemeinschaft mittlerweile beigetreten. Andere bereiten sich auf einen Ordenseintritt vor. Allein im Dezember 2014 haben sechs junge Afrikanerinnen ihre erste Profess abgelegt. Drei weitere Frauen wurden in das Noviziat aufgenommen.

Durch den Ordensnachwuchs ist auch eine Ausweitung des Engagements in Mosambik möglich geworden. Daher konnte am 22. Februar 2014 in Nametoria in der Provinz Nampula ein dritter Standort eröffnet werden. Hier führen die SMMP künftig die Arbeit des Herz-Jesu-Instituts Serviam weiter und haben deren Haus übernommen. Hier möchten wir uns besonders in die Gemeindearbeit und die Familienseelsorge einbringen.

Derzeit wirken in Mosambik 11 Ordensschwestern. Weitere junge Frauen bereiten sich auf das Ordensleben vor. Aber ohne die treue Unterstützung von deutschen Spendern wäre die Arbeit in Mosambik nicht möglich.

Wir brauchen Ihre Hilfe

Mit 40 Euro können wir ein Kind ein Jahr lang in der Schule verpflegen. 80 Euro beträgt der Monatslohn eines Lehrers. Und mit 60 Euro können wir eine junge Mutter und ihr Baby ein Jahr lang jeden Monat mit einer Dose Milchpulver versorgen.





Ab einer Spende von 20 Euro erhalten Sie von uns auto­mat­isch eine Spenden­quittung. Für niedrigere Beträge reicht Ihr Konto­auszug zur Vorlage beim Finanz­amt.

Diese Seite weiterempfehlen: