Bereits seit 1975 gibt es einen Konvent der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) in der 1554 von Jesuiten gegründeten Stadt Sao Paulo. Sie ist Zentrum des gleichnamigen brasilianischen Bundesstaates und größte Metropole Südamerikas. Heute leben und arbeiten hier vier Schwestern, die sich insbesondere in der Krankenhausseelsorge und Seniorenarbeit engagieren.
Die Situation in der Stadt
Sao Paulo ist mit seinen über zwölf Millionen Einwohnern die Stadt mit den krassesten sozialen Gegensätzen in einem Land, das ohnehin durch die enorme Disparität von Arm und Reich geprägt ist. In der Großstadt haben alle großen Firmen und Dienstleister des Landes ihre Niederlassungen. Hier pflegen die Gewinner der wirtschaftlichen Expansion ihren gehobenen Lebensstil, während die Verlierer in den Favelas der Randzonen ein karges Dasein fristen.
Spendenkonto
Empfänger: Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel
Konto 100 300
Darlehnskasse im Bistum Münster
Bankleitzahl: 400 602 65
Stichwort: Sao Paulo
Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung.
Ihre Ansprechpartnerin in der Missionszentrale der SMMP ist:
Schwester Klara Maria Breuer
Tel.: 02904-808 103
missionszentrale
Die Arbeit der Schwestern
Neben der Seelsorge im Krankenhaus Mandaqui haben sich die Schwestern besonders der Not und Einsamkeit der alten Menschen angenommen. Viele dieser Menschen sind sehr arm oder gar obdachlos. Die Senioren bekommen in Brasilien eine Mindestrente von 240 Rais, müssen aber entsprechende Arbeitsnachweise in einem Arbeitsbuch vorlegen. Dies ist aber sehr schwierig, da nicht alle ein solches Buch geführt haben. Zusammen mit Ehrenamtlichen versuchen die Schwestern daher den alten Menschen bei der Beantragung und Durchsetzung der Rente zu helfen.
Gemeinsam mit der „Placida-Gemeinschaft“ haben die Schwestern einen Seniorentreff in der Pfarrei St. Terezinha aufgebaut. Zu diesen Treffen im Pfarrsaal der Gemeinde kommen jeden Dienstag von 14 bis 16.30 Uhr über 80 Senioren. Nach einem religiösen Impuls folgen kreative Angebote. Wenn möglich gibt es auch Kaffee. Mittlerweile ist der Pfarrsaal der Gemeinde aber zu klein geworden. Daher ist man auf der Suche nach neuen Räumen. Auf andere Tage kann man nicht ausweichen, da der Raum von anderen Gruppen schon überbelegt ist. In diesem Zusammenhang träumen die Schwestern auch von dem Aufbau einer eigentlich dringend notwendigen „Suppenküche“ für alte Menschen. Aber das ist noch „Zukunftsmusik“. Die finanziellen Mittel hierfür reichen derzeit nicht aus.
Wenn Sie die Unterhaltung und den Ausbau des Seniorentreffpunktes in Sao Paulo finanziell unterstützen möchten, sind Sie dazu herzlich eingeladen. Jede Spende hilft, egal ob einmalig oder regelmäßig. Sprechen Sie uns einfach an. Wir geben Ihnen noch mehr Informationen und sichern Ihnen zu, dass Ihre Spende direkt und unmittelbar an unser Projekt weitergeleitet wird.


