
Kindergarten in Cochabamba: In der pädagogischen Arbeit orientieren sich die Schwestern dabei an den Prinzipien der Montessori-Pädagogik. (Foto: SMMP)
Kennwort für Spenden: Casa de ninos
Spendenkonto
Empfänger: Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel
Konto 100 300
Darlehnskasse im Bistum Münster
Bankleitzahl: 400 602 65
Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung.
Ihr Ansprechpartner in der Missionszentrale der SMMP:
Winfried Meilwes
Tel.: 02904-808 241
missionszentrale(at)smmp.de
Ein wenig paradiesisch wirkt die Ruhe schon, wenn der Besucher aus der Geschäftigkeit der Straßen Cochabambas die Füße über die Schwelle des Kinderhauses „Casa de niños“ in der Cuatro Esquinas-Ciudad setzt. Wenn dann die dicke Holztür verschlossen wird, bleibt auch der Hunger, die Armut aber auch die Kriminalität aus den Straßen der bolivianischen Marktstadt außen vor. Die Tür ist somit Schutz vor einer Lebenswirklichkeit, die ganz nah ist und auf die sich gut vorzubereiten ist.
Seit dem Sommer 2005 haben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) ihr ehemaliges Mädchenwohnheim für die Straßenkinder Cochabambas geöffnet. „Mit unserem neuen Projekt möchten wir der Verelendung der Kinder auf den Straßen Cochabambas entgegenwirken, die mit ihren Müttern ohne ausreichende Ernährung, Kleidung und Förderung auf dem Markt der Stadt ihren Tag verbringen“, erzählt Schwester Maria Cornelia Koch. Sie hat sich im August 2005 von Deutschland nach Bolivien aufgemacht, um mit einigen bolivianischen Mitschwestern das Projekt aufzubauen. Die Schwestern wollen möglichst viele der Straßenkinder während des Tages aufnehmen, die sich selbst überlassen sind, da ihre Eltern auf dem Markt arbeiten oder mit ihren Müttern auf der Straße betteln müssen.
Das Projekt soll zu einer Art Kindertagesstätte werden, in der bedürftige Kinder eine altersgerechte Unterstützung finden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Eltern nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Die Kinder sollen weiterhin bei ihren Eltern oder Müttern wohnen. Während ihres Aufenthalts im Kinderhaus sollen die Straßenkinder durch Lernen, Spielen und Erleben in ihrer geistigen und seelischen Entwicklung gefördert werden. In der pädagogischen Arbeit orientieren sich die Schwestern dabei an den Prinzipien der Montessori-Pädagogik. Hierbei handelt es sich um eine kindzentrierte Pädagogik, die auf gegenseitige Hilfe, Achtung und Verständnis füreinander aufbaut. Dieser Ansatz unterstützt in besonderer Weise die freie Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit
Weiterhin erhalten die Kinder einmal am Tag eine warme Mahlzeit. Außerdem wollen sich die Schwestern auch um die hygienische Grundversorgung der Kinder kümmern.
Wenn Sie das neue Projekt von Sr. Maria Cornelia und ihren Mitschwestern in der Cuatro Esquinas-Ciudad durch zum Beispiel eine regelmäßige Spende von 15 Euro pro Monat unterstützen möchten, wären wir Ihnen sehr dankbar. Gern erzählen wir Ihnen mehr über die Arbeit und ersten Erfahrungen aus unserem Kinderhausprojekt. Für jede Unterstützung sind wir dankbar.



