
Comunidad Santa María Casilla 48
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Cochabamba
Bolivien
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Provinzhaus Bolivien
Seit 1924 leben und arbeiten Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien. Derzeit sind es knapp 50 an sieben Standorten. Diese sind über das gesamte Land verstreut. Einige Orte liegen im Hochland, andere im Tiefland, einige sind eher von indigenen Bevölkerungsgruppen geprägt, andere durch Einwanderer. Das Provinzhaus der Ordensgemeinschaft befindet sich in Cochabamba.
Das Engagement der Schwestern wird auch in Bolivien getragen durch das Leitmotiv der Ordensgründerin: „Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“. Neben der Trägerschaft von Schulen, Kinderheimen und Kindergärten übernehmen die bolivianischen Schwestern noch andere Aufgaben im Bildungsbereich: So unterhalten sie in Bermejo beispielsweise eine Bibliothek. In Cochabamba und Santa Cruz führen sie Fortbildungen von Lehrerinnen und Lehrer durch. In Tarija, Bermejo und Vallegrande übernehmen sie wichtige Aufgaben in der Pastoralarbeit – zum Beispiel die Ausbildung der Katecheten und die Gefängnisseelsorge.
Seit über 50 Jahren engagieren sich die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) in Cochabamba, der mit über 550.000 Einwohnern drittgrößten Stadt Boliviens. Sie liegt in einem etwa 25 Kilometer langen und zehn Kilometer breiten, äußerst fruchtbaren Tal auf 2.550 Meter Höhe. Dennoch ist die Armut groß. Aufgrund der Landflucht wächst die Einwohnerzahl stetig. Hungernde und Obdachlose prägen das Bild der Stadtrandgebiete wie Collpapampa. Mehr »
La Paz ist eine Stadt der Kontraste. Das Zentrum der höchstgelegenen Millionenstadt der Welt mit seinen modernen Bürohochhäusern liegt auf rund 3650 Metern Höhe. Wer es sich leisten kann, residiert weiter talwärts im milderen Klima. Die Ärmeren leben höher: Allein in der Vorstadt El Alto auf etwa 4000 Meter Höhe sind es inzwischen 400.000. Hier ist es zehn Grad kühler als in der "Unterstadt" und die eisigen Winde des Altiplano aus der Andenhochebene blasen einem zudem um die Ohren. Aber Landflucht und Bevölkerungsexplosion lassen auch diesen Ort immer weiter wachsen. Zunehmende Obdachlosigkeit und Kriminalität sind die Folge. Wen wundert da das häufige Läuten der Klosterschelle... Mehr »
Wer die bolivianische Bergarbeitersiedlung Oruro auf kalten 3700 Meter Höhe erreichen will, muss warme Kleidung im Gepäck haben. Angst vor der dünnen Höhenluft wäre fatal. "Viel Coca-Tee trinken ist gut für die Höhe" empfiehlt Schwester Daría Mariá Cabrera, die Oberin des Konventes der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP), daher den Gästen, die zum ersten Mal Oruro besuchen. Mehr »
Ein noch junger Spross missionarischer Tätigkeiten der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) in Bolivien wächst in Tarija, der Hauptstadt des gleichnamigen Departements an der Grenze zu Argentinien. Seit 2002 haben hier drei Schwestern in der beschaulichen Provinzstadt mit nordargentinischem Flair und spanischen Wurzeln ihre Zelte aufgeschlagen. Mehr »
Stolz führt die 16jährige Christiana Besucher durch das Kinderheim Aniceto Solares in Vallegrande. Seit vier Jahren lebt sie schon hier. An ihre Eltern kann sie sich nicht mehr erinnern. Sie war zu klein, als Vater und Mutter sie verlassen haben. Im Kinderheim der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel hat sie ein neues Zuhause gefunden. Mehr »
"La Morita" ist ein Armenviertel der Stadt Santa Cruz. Hier leben überwiegend Zugezogene. Sie kamen, weil sie hofften in der heute schon mehr als 800.000 Menschen zählenden Großstadt Arbeit zu finden. Nun aber bleiben sie größtenteils unter sehr schweren Bedingungen. Hier gibt es keine Kanalisation und keine gepflasterten Straßen. Trotzdem leben gerade hier viele kinderreiche Familien, deren Kinder unterernährt und für Krankheiten anfällig sind. Die Zahl der Arbeitslosen ist sehr hoch. Mehr »