Placidagemeinschaft

Eine Gemeinschaft von Christen ist mit uns unterwegs

Regionale Kontaktschwestern

DEUTSCHLAND
Bünde
Sr. Edeltraud Maria Lauterbach
Schwesternhaus
Philippstraße 7
32257 Bünde
Tel: +49 5223 160895
edeltraudmaria

Menden
Sr. Maria Virgina Schütze
Walburgis-Gymnasium
Schwitter Weg 21
58706 Menden
Tel.: 02373-9092 0
Fax.: 02373-9092 22

Heilbad Heiligenstadt
Sr. Konstantia Chrzaszcz
Bergkloster
Friedensplatz 6
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606-673 104
Fax: 03606-673 138
sr.konstantia

NIEDERLANDE
Vleuten
Zr. Lúcia Schnekemberg
Klooster Spes nostra
Hindersteinlaan 30
3451 EZ Vleuten / NIEDERLANDE
Tel: +31 30-67790 00
Fax: +31 30-67790 20
zr.lucia

Gendringen
Sr. Maria Simone Hellbach und Sr. Bertilla Jerina
Hevelingstraße 110
47574 Goch-Pfalzdorf
Tel: 02823-929713
smsi

KONTAKTADRESSEN

Deutschland
Placidagemeinschaft Heiligenstadt
Bergkloster
Friedensplatz 6
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 673-01
Fax: 03606 673-138

Placidagemeinschaft Bestwig
Bergkloster
59909 Bestwig
Tel: 02904 808-0
Fax: 02904 808-125

Placidagemeinschaft Bünde
Philippstraße 7
32257 Bünde
Tel: 05223 16 08 95

Im Jahre 1972 gründeten einige Frauen, die sich der Gemeinschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) und ihrer Spiritualität verbunden fühlten, eine religiöse Laiengemeinschaft, die Placidagemeinschaft.

Auch heute lassen sich Frauen und Männer von der geistlichen Lebendigkeit und vom Engagement der Ordensgemeinschaft ansprechen. Sie nehmen sich die heilige Maria Magdalena Postel und die selige Placida zum Vorbild. Als assoziierte Laiengemeinschaft haben sie sich unserem Orden angeschlossen, um die Anliegen und Ziele der Gemeinschaft mit zu tragen und zu unterstützen.

Überzeugend gelebtes Leben lockt andere an
Die Mitglieder der Placidagemeinschaft leben ohne Gelübde in ihrem jeweiligen familiären und beruflichen Umfeld. Sie sind miteinander verbunden durch tägliches Gebet und durch das gemeinsame Mühen, das Evangelium zu leben.

In geschwisterlicher Gemeinschaft sind sie auf dem Weg, um mitten im Alltag unseres Lebens die frohe Botschaft Jesu zu leben. Ein Ausspruch der seligen Placida lautet: „Ich bin da, wo Gott mich haben will.“ Jedes Mitglied der Placidagemeinschaft versucht, dieses Wort mit den je eigenen Möglichkeiten zu verwirklichen.

Regelmäßige Treffen in den Klöstern und Regionalgruppen bieten Raum zum Zusammensein, für Austausch in Gesprächen, für gemeinsame Aktivitäten und für gemeinsames und persönliches Gebet.

Vorträge, Besinnungstage oder Exerzitien ermöglichen eine religiöse Vertiefung und Weiterbildung. Durch das Miteinander erfahren wir Ermutigung für unser Tun und schenken uns gegenseitig Halt und Unterstützung. Die Mitglieder unserer Gemeinschaft leben ohne Gelübde in ihrem jeweiligen familiären und beruflichen Umfeld, sind jedoch durch tägliches Gebet miteinander verbunden und durch das gemeinsame Mühen, das Evangelium konkret zu leben.

Sie treffen sich in regionalen Gruppen, die unterschiedliche Schwerpunkte haben, zum Beispiel:

  • Pflege der Gebetsgemeinschaft
  • Vertiefung des eigenen Glaubenslebens
  • Hilfe untereinander
  • Pflege der Zusammengehörigkeit durch Austausch, (Pilger-) Fahrten, Teilen von Freud und Leid
  • konkrete Hilfe in einzelnen Ordenshäusern
  • pastorale Dienste
  • Mitarbeit in Basisgemeinschaften
  • Besuchsdienste, u.a. im Gefängnis
  • Führung eines Eine-Welt-Ladens
  • Teilnahme am Geschehen in der Ordensgemeinschaft

Selige Placida Viel
Victoria Viel kam am 26. September 1815 als achtes von insgesamt elf Kindern der Eheleute Viel in Val Vacher, einem kleinen Dorf in der Normandie, zur Welt. Mit 18 Jahren trat sie in die Ordensgemeinschaft ein und erhielt den Namen Schwester Placida.

Nach einer pädagogischen Ausbildung übertrug man ihr die Leitung des Noviziates und die Aufgabe der ersten Assistentin. Nach dem Tod von Maria Magdalena wurde sie im Alter von 31 Jahren zur Generaloberin gewählt. Sie leitete die junge Gemeinschaft im Vertrauen darauf, dass „Gott sorgt“.

Unter ihrer Leitung erfuhr die Ordensgemeinschaft ein unerwartetes Aufblühen. Viele Niederlassungen wurden gegründet. Als vier Lehrerinnen im Eichsfeld den Anschluss an eine religiöse Gemeinschaft suchten,erkannte Sr. Placida darin einen Fingerzeig Gottes.

Am 7. Oktober 1862 überreichte sie ihnen das Ordenskleid und gründete die erste deutsche Niederlassung in Heiligenstadt. Geliebt und verehrt als Mutter der Armen und Kranken starb Schwester Placida am 4. März 1877. Papst Pius XII. sprach sie am 6. Mai 1951 selig.

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