Leben in Gemeinschaft

Schriftgespräch im Emmauskonvent

Schriftgespräch im Emmauskonvent

Bei uns

  • kannst du leben, was du vom Evangelium begreifst,
  • hast du Zeit für das Gebet,
  • bist du herausgefordert, dich mit anderen für die Menschen zu engagieren,
  • findest du Gleichgesinnte,
  • gehörst du zu einer Lebens- und Glaubensgemeinschaft,
  • kannst du die werden, die du im Tiefsten bist.

Unser Leben ist ein Leben der Gottsuche in Gemeinschaft.

Gemeinsam leben heißt für uns
leben in Liebe, in Vertrauen, in Mühe, in Achtsamkeit, in der Nachfolge Jesu.

Miteinander teilen, aufeinander hören, miteinander streiten, feiern und trauern
ist Ausdruck von Gemeinschaft.

Wir gestalten Gemeinschaft dadurch, dass wir uns in Pflicht nehmen lassen, Verantwortung übernehmen, Visionen haben, neue Wege gehen.

Wir wollen leben
in Versöhnung, in Barmherzigkeit, in gegenseitiger Wertschätzung.

Zum Gemeinschaftsleben gehören
Gebet, Arbeit und Freizeit, Zeiten der Stille, das Reden und das Schweigen

Gemeinschaft leben heißt leben im Spannungsfeld
zwischen Nähe und Distanz, Freiheit und Bindung, Alleinsein und Gemeinschaft,
Fallen und Aufstehen, Harmonie und Spannung, Freude und Leid.

Unser gemeinsames Leben in lebendiger Gottesbeziehung wollen wir gestalten durch persönliches und gemeinschaftliches Gebet, durch ein Leben in den Gelübden der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams. Unser Ziel ist ein erfülltes Leben, dass durch unser Sein die Liebe Gottes sichtbar werde.

Unser Alltag

Unser Alltag ist geprägt vom Rhythmus zwischen Gebet, Arbeit und Freizeit.

Als Gemeinschaft beten wir das Stundengebet der Kirche. Quelle und Höhepunkt des geistlichen Lebens ist die Eucharistiefeier. Neben dem gemeinsamen Gebet pflegt jede Schwester ihre Beziehung im persönlichen Gebet. Im wöchentlichen Schriftgespräch bestärken wir uns gegenseitig im Glauben. Wir pflegen Zeiten des Schweigens, der Besinnung und der Exerzitien.

Wir sind beruflich in vielfältigen Aufgabengebieten tätig und folgen dabei dem Leitspruch unserer Gründerin: „Die Jugend unterrichten, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“.

Apostolische Sendung endet nicht mit dem Rentnersein. Unsere Schwestern im Seniorenalter bringen sich innerhalb der Gemeinschaft und in ehrenamtlichen Aufgaben ein und übernehmen in besonderer Weise den Dienst des Gebetes.

Neben Gebet und Arbeit gehören auch individuelle und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung wesentlich zu unserem Leben. Es ist für unser Menschsein wichtig, Freude und zweckfreie Begegnung, Feste, Feiern und Zeiten der Tischgemeinschaft zu erfahren, die Arbeit des Tages hinter sich zu lassen, Urlaub und Erholung zu suchen.

Alle drei Elemente unseres Lebens – Gebet – Arbeit – Freizeit lebt jede Schwester individuell, stellt aber all ihr Tun in das Ganze der Gemeinschaft und auf die Grundlage der Gelübde.

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Geschehenlassen ist etwas rhythmischesIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderWas den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagen