Leben im Kloster

Schriftgespräch im Emmauskonvent

Schriftgespräch im Emmauskonvent

Bei uns

  • kannst du leben, was du vom Evangelium begreifst,
  • hast du Zeit für das Gebet,
  • bist du herausgefordert, dich mit anderen für die Menschen zu engagieren,
  • findest du Gleichgesinnte,
  • gehörst du zu einer Lebens- und Glaubensgemeinschaft,
  • kannst du die werden, die du im Tiefsten bist.

Unser Alltag ist geprägt vom Rhythmus zwischen Gebet, Arbeit und Freizeit.

Als Gemeinschaft beten wir das Stundengebet der Kirche. Quelle und Höhepunkt des geistlichen Lebens ist die Eucharistiefeier. Neben dem gemeinsamen Gebet pflegt jede Schwester ihre Beziehung im persönlichen Gebet. Im wöchentlichen Schriftgespräch bestärken wir uns gegenseitig im Glauben. Wir pflegen Zeiten des Schweigens, der Besinnung und der Exerzitien.

Wir sind beruflich in vielfältigen Aufgabengebieten tätig und folgen dabei dem Leitspruch unserer Gründerin: „Die Jugend unterrichten, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“.

Apostolische Sendung endet nicht mit dem Rentnersein. Unsere Schwestern im Seniorenalter bringen sich innerhalb der Gemeinschaft und in ehrenamtlichen Aufgaben ein und übernehmen in besonderer Weise den Dienst des Gebetes.

Neben Gebet und Arbeit gehören auch individuelle und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung wesentlich zu unserem Leben. Es ist für unser Menschsein wichtig, Freude und zweckfreie Begegnung, Feste, Feiern und Zeiten der Tischgemeinschaft zu erfahren, die Arbeit des Tages hinter sich zu lassen, Urlaub und Erholung zu suchen.

Alle drei Elemente unseres Lebens – Gebet – Arbeit – Freizeit lebt jede Schwester individuell, stellt aber all ihr Tun in das Ganze der Gemeinschaft und auf die Grundlage der Gelübde.

  • Bibelexplosion

    ine Woche des Zusammenseins mit jungen Ordensleuten liegt hinter mir. Beim "Noviziatsseminar" in Köln treffe ich auf Buntheit: Menschen aus unterschiedlichen Gemeinschaften, mit weißen und schwarzen Schleiern, in Ordenskleid oder Jeans, Männer und Frauen, von jung bis mittelalt und von Bayern bis Berlin.

  • Moritz in der Krippe

    Das war schon ein besonderer Familienbesuch, Patenkind Moritz inklusive Papa mit kleinem Bruder Mattis. Moritz ist schon Kindergartenkind und entdeckt jeden Tag die Welt. An diesem Tag war die Entdeckung des Klosters angesagt.

  • "Wer hat an der Uhr gedreht?"

    Die Zeit zum Jahresende tickt anders, irgendwie langsamer, und viele Menschen scheinen ihren Rhythmus dem neuen Takt tatsächlich anzupassen. Sie gehen ruhiger, die Blicke sind weniger hektisch und selbst die Autos auf der Straße richten sich nach der anderen Zeit – die Zeit zwischen den Jahren.

  • Weihnachtspost

    Kurz vor Weihnachten: Langsam sollte ich mit der ersten Karte beginnen, geht es mir durch den Kopf. So viele Menschen habe ich lieb, aber ich kann unmöglich allen schreiben. Soll ich die Post selber gestalten oder genügt ein Griff in die Kartenkiste, die jedes Jahr vor Weihnachten in unserem Speisesaal aufgestellt ist und zum Ende hin leider nur noch angestaubte Motive vergangener Generationen enthält?

  • Anfangen…

    Heute habe ich getanzt, geschwiegen und gelacht. Ich habe einmal in die Wolken geschaut und ein wenig Angst gehabt. Ich habe nachgedacht, den Regen gefühlt und in der Bibel gelesen. Ich habe einen Satz gelesen, immer wieder gelesen: "Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes." (Mk 1,1)

Geschehenlassen ist etwas rhythmischesIch bin froh, dass ich nicht gleich nach dem Abitur ins Kloster gegangen binEs war wie Liebe auf den ersten BlickEigentlich wollte ich ganz viele KinderWas den Glauben angeht, bin ich ein bisschen aus der Art geschlagen

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