Gottes Menschenfreundlichkeit wurde durch Jesu Worte und Taten erfahrbar. In seinen Spuren versuchte die hl. Maria Magdalena Postel, den Menschen ihrer Zeit Gottes erbarmende Liebe, aus der sie selbst lebte, weiter zu schenken.
In einer Zeit, in der sich Kirche und Gesellschaft im Umbruch befanden, sah sie die religiöse Not in den priesterlosen Gemeinden und hielt das kirchliche Leben im Untergrund aufrecht. Sie leitete die Gemeinden, führte die Gläubigen zum Gebet zusammen, bereitete sie auf den Sakramentenempfang vor, brachte Kranken und Sterbenden die Kommunion und gab „geistliche Übungen“ (Exerzitien). Als Katechetin führte sie Kinder und Erwachsene in den Glauben ein und wirkte so mit am Aufbau des Reiches Gottes.
Auch heute versuchen wir in der sich immer schneller wandelnden Gesellschaft und in den neuen Strukturen unserer Pfarrgemeinden im haupt- und ehrenamtlichen Dienst mitzuwirken am Aufbau der Kirche.


